Quadratmeterbeschränkung für Geschäfte gestrichen

Merken
Quadratmeterbeschränkung für Geschäfte gestrichen

Die seit Anfang Mai geltende Quadratmeterbeschränkung für Geschäfte und Museen ist seit Samstag Geschichte. Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat aus der “Covid-19-Lockerungsverordnung” die bisherige Regelung entfernt, wonach in Kundenbereichen pro zehn Quadratmeter nur eine Person zugelassen werden durfte. Weiterhin gilt aber die Pflicht, Abstand zu halten und eine Maske zu tragen. Die nun gestrichene Zehn-Quadratmeter-Regel galt bisher in Kundenbereichen von Betriebsstätten – also etwa Handel und Dienstleistungen – sowie für die Besucherbereiche in Museen und Ausstellungen. Ebenfalls gestrichen wurde mit der Freitagnacht veröffentlichten Novelle die Maskenpflicht für Kundenbereiche im Freien – also etwa Gartencenter. Für die Gastronomie gelten weiterhin eigene Regeln. Wie angekündigt fixiert hat Anschober zudem, dass Autokinos auch dann aufsperren dürfen, wenn mehr als 100 Personen anwesend sind. Grundsätzlich gilt für Veranstaltungen eine Obergrenze von 100 Personen, die erst ab Juli erhöht wird. Davon ausgenommen sind neben Demonstrationen, privaten Veranstaltungen sowie politischen Veranstaltungen und Betriebsversammlungen nun auch “Betretungen von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, die mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgen”.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die EU-Kommission hat in ihrer aktuellen Wirtschaftsprognose für Österreich zwei Abwärtsrisiken im Rahmen der Coronakrise festgestellt. Ein Risiko nach unten für die Prognose sei die Entwicklung in der Tourismus und Freizeitwirtschaft, schreibt die Brüsseler Behörde. Österreichs Wirtschaftsleistung soll heuer um 5,5 Prozent abstürzen und im Jahr 2021 wieder um 5 Prozent wachsen.

EU-Prognose: Tourismusflaute als Risiko für Österreich

Rund 400.000 Mal ist die “Stopp Corona”-App des Roten Kreuzes bereits downgeloadet worden. Einzelne Organisationen haben den App-Quellcode bereits erhalten, die allgemeine Offenlegung des Source-Codes wurde bereits beschlossen und soll kommende Woche erfolgen, sagte Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes.

Quellcode soll nächste Woche veröffentlicht werden

“Breaking-Bad”-Star Bryan Cranston (64) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab der Hollywoodstar am Donnerstag (Ortszeit) in einer Videobotschaft auf Instagram bekannt. “Ich bin einer der Glücklichen”, sagte Cranston. Er habe nur leichte Beschwerden gehabt. In dem Video zeigte er sich in einer Einrichtung in Los Angeles beim Spenden von Blutplasma für die Corona-Forschung. “Zieht die verdammten Masken an, wascht eure Hände und haltet Abstand”, rief der Schauspieler seine Fans auf. Auch er habe die Pandemie satt, räumt Cranston ein, aber alle müssten sich noch eine Weile gedulden. Der Schauspieler wurde als Drogenkoch mit der Fernsehserie “Breaking Bad” weltberühmt. Darin spielte er den krebskranken Chemielehrer Walter White, der für seine Familie vorsorgen will und deshalb unter dem Decknamen Heisenberg Crystal Meth produziert. Aus dem Blutplasma von “glücklichen” Coronainfizierten wie Bryan Cranston werden Antikörper gegen das Virus gewonnen, die in der Behandlung von Schwerkranken eingesetzt werden. In Österreich wurde damit nach Darstellung von Medizinern bereits mehreren Dutzend schwer an Covid-19 erkrankten Personen geholfen. Genesene, die ihr Plasma spenden wollen, können sich telefonisch beim Roten Kreuz oder bei den medizinischen Universitäten Wien, Graz, Innsbruck und Salzburg, sowie bei Plasmapherese-Instituten melden.

An Corona erkrankter Serien-Star spendet Blutplasma

Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) begrüßt die vom Gesundheitsministerium eingesetzte Arbeitsgruppe zur Evaluierung der Corona-Maßnahmen. Die inhaltliche Verantwortung für deren Verfassungskonformität sieht sie beim jeweiligen Ressort. Sie bittet aber um Verständnis für die Krisensituation: “Besser machen kann man es immer, aber die Situation ist eine außergewöhnliche gewesen.” “Es ist in der Verantwortung jedes Ressorts, das ein Gesetzesvorhaben einbringt, danach zu trachten, dass es verfassungskonform ist”, betont Edtstadler. Dem Verfassungsdienst im Kanzleramt sei es wegen des hohen Zeitdrucks nicht möglich gewesen, Stellungnahmen zu den Vorhaben der anderen Ministerien abzugeben. In die von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) eingesetzte Arbeitsgruppe sei der Verfassungsdienst aber eingebunden. Kritik an Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wies Edtstadler zurück. Er hatte am Dienstag das Funktionieren der Republik als Priorität genannt und gemeint, ob alle Maßnahmen “auf Punkt und Beistrich” gepasst hätten, werde der Verfassungsgerichtshof im Nachhinein beurteilen. “Letztlich kann man einer Beurteilung des Verfassungsgerichtshofs nicht vorgreifen, das ist das Wesen eines Rechtsstaates”, so Edtstalder.

Edtstadler verweist auf außergewöhnliche Situation

Bundeskanzler Sebastian Kurz denkt über eine generelle, vermutlich zeitlich begrenze Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie nach. Dies werde “genauso wie andere zusätzliche unterstützende Maßnahmen” überlegt, sagte er Interview mit dem Sonntags-“Kurier”. Weitere Details dazu gab es im Bundeskanzleramt auf APA-Anfrage vorerst allerdings nicht. Zuletzt hat der Nationalrat als Teil eines Wirtshauspakets bereits mit Stimmen von ÖVP und Grünen die Mehrwertsteuer auf nicht-alkoholische Getränke befristet vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 auf 10 Prozent halbiert. Die Schaumweinsteuer wurde dauerhaft gestrichen.

Kurz überlegt generelle Gastro-Mehrwertsteuersenkung

In Wels-Vogelweide ist Dienstagabend eine Person im Bereich eines Schutzweges von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden.

Person in Wels-Vogelweide von Auto erfasst und schwer verletzt