Queen Elizabeth zeigte sich erstmals seit Monaten im Freien

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Queen Elizabeth zeigte sich erstmals seit Monaten im Freien

Die britische Königin Elizabeth II. hat sich zum ersten Mal seit Monaten wieder im Freien gezeigt. In der Nacht auf Montag veröffentlichte der Palast eine aktuelle Aufnahme der 94-jährigen Monarchin bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen: Reiten in der Parkanlage von Schloss Windsor. Sorgen um die Gesundheit ihres Staatsoberhaupts, so scheint es, müssen sich die Briten vorerst wohl nicht machen. Die Königin ist für ihre Tierliebe bekannt, besonders Pferde und Hunde haben es ihr angetan. Als sie sich Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie vom Buckingham-Palast nach Windsor bringen ließ, saßen laut den Berichten auch ihre beiden Hunde, die Dorgis Candy und Vulcan, im Auto.

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Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Mittwoch in Wien eine Sprechstunde für Kinder im Rahmen einer Pressekonferenz abgehalten. Zuvor hatte er bereits in 40 Livestreams via Social Media Alltagsfragen der Bevölkerung beantwortet. Anschober kündigte unter anderem an, dass Ferienlager ab Freitag möglich sind und dass er sich für den Herbst wieder “eine normale Schule” erwartet. Mit den Sprechstunden sei in den vergangenen Wochen schon “sehr viel an Missverständnissen aufgeklärt worden”, sagte Anschober. Aus seiner Sicht haben aber “Kinder und Jugendliche in der Krise viel zu wenig Platz”, weshalb ihnen nun ermöglicht wurde, Fragen einzureichen. Bei der Pressekonferenz mit dabei waren auch die Allgemeinmedizinerin Susanne Rabady und die 14-jährige Schülerin Pauline, die stellvertretend für Kinder und Jugendliche Fragen stellte.

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Wieder einmal stehen Tage einer entscheidenden Weichenstellung an. Im Ministerrat am Mittwoch wird die Bundesregierung entscheiden, ob der seit 17. November verhängte Lockdown wie angekündigt mit kommendem Montag aufgeweicht wird – und wenn ja, in welchen Bereichen. Auch, wenn sich der Rückgang der Zahlen an Infizierten, Spitals- und Intensivpatienten am Wochenende fortgesetzt hat, war die türkis-grüne Koalition zuletzt bestrebt, die Erwartungen an ein schnelles Ende aller Einschränkungen gering zu halten. „Wir werden sicherlich keine übereilten Öffnungsschritte setzen können“, hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) der Kleinen Zeitung am Sonntag erklärt, auch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) stellt nur ein „schrittweises und behutsames Öffnen“ in Aussicht. „Die Infektionszahlen werden sicher vierstellig bleiben“, sagt Simulationsforscher Nikki Popper von der TU Wien, auf dessen Prognosen die Regierung ihre Entscheidungen zum Teil stützt. Weil Infektionen und Erkrankungen erst einige Tage nach Ansteckung bemerkbar werden, sollte die Wirkung des „harten Lockdown“ dieser und der vorigen Wochen noch bis Mitte Dezember „nachhallen“; jetzt sei die Zeit dafür, die Weichen zu stellen, dass sie auf diesem – hoffentlich niedrigen – Niveau bleiben, sagt Popper. Eine Hilfe seien die geplanten Massentests, besonders wichtig sei aber, die Testen-Tracen-Isolieren-Strategie, die zuletzt nicht mehr mit den hohen Zahlen mithalten konnte, konsequent durchzuziehen. Wie es weitergehen könnte Der derzeit auf lebensnotwendige Geschäfte beschränkte Handel darf kommende Woche wohl wieder aufsperren – nicht zuletzt, weil das Weihnachtsgeschäft für viele Betriebe überlebenswichtig ist und sonst ein noch größerer Teil des Absatzes bei Amazon und Co. geschieht. Strenger als bisher sollen die Regeln – Abstand und maximal ein Kunde pro zehn Quadratmeter – exekutiert werden. Vizekanzler Kogler erklärte, das bereits mit Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) akkordiert zu haben. Während der Handel wahrscheinlich wie geplant wieder öffnen darf, müssen sich „körpernahe Dienstleister“ – Friseure, Nagelstudios, Tätowierer usw. – wohl zumindest auf einige weitere Tage behördlicher Schließung einstellen. Der Grund dafür: Die Angst, dass sich das Virus in so unmittelbarer Nähe stark verbreiten kann – gepaart mit der Tatsache, dass der Umsatzersatz für die betroffenen Branchen dem Staat wesentlich günstiger kommt als jener für den gesamten Handel. Ein zweiter Lockerungsschritt vor Weihnachten könnte auch diese Leistungen wieder erlauben. Eine hochpolitische Frage ist jene der Schulen. Wenn der Handel öffnet, brauchen Hunderttausende Mitarbeiter wieder Kinderbetreuung – zudem machen Opposition und Eltern Druck, den Bildungsbetrieb wieder aufzunehmen. Von daher ist praktisch fix, dass mit Öffnung der Geschäfte zumindest auch die Pflichtschulen wieder in Vollbetrieb gehen. Das Bildungsministerium organisiert derzeit nicht nur hektisch Massentests für alle Lehrer am Wochenende, sondern sucht auch Räume, um die Schülerdichte zu senken. Besonders heftig diskutiert worden ist in den vergangenen Tagen die Frage, ob und wann die Skisaison eröffnet werden kann. Hier zeichnet sich ein Kompromiss ab: Lifte könnten unter strengen Auflagen (Abstand!) schon bald aufsperren, während Hotels weiter für Freizeitreisende geschlossen bleiben. Das würde den Liften zumindest Tagesgäste bringen. Ob sich das ohne Hütten- und Après-Ski-Gastronomie auszahlt, ist aber fraglich. Auf Rot steht die Ampel weiter für Kultur wie Kino, Theater, Konzerte usw. Auch die Gastronomie – sie wurde ja schon mit dem „Soft Lockdown“ Anfang November geschlossen – dürfte weiter zubleiben. Überlegungen in der Regierung betreffen unter anderem die schwierige Abgrenzung von Lokalen zu Christkindlmärkten: Das Gedränge vor Punschständen sei schon allein psychologisch kein Bild, das in Zeiten des Abstandhaltens besonders gewünscht sei. Dazu kommt, dass die Branche mit einer hohen Ersatzquote von 80 Prozent des Umsatzes im vergangenen Jahr und der Möglichkeit zum Take-away vergleichsweise wenig Druck macht. Weiter in Kraft bleiben dürften kommende Woche mit Anpassungen die aufrechten Ausgangsbeschränkungen – die vor allem dazu dienen, Ansammlungen von Menschen und gegenseitige Besuche zu verhindern. Auch wenn die Republik zum Teil wieder aufsperrt, sei es nötig, weniger Kontakte als normal zu pflegen. Vor allem Besuche bei Großeltern und Vereinstreffen sollen bis auf Weiteres unterbleiben. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass diese Regel noch vor Weihnachten wieder aufgehoben wird.

Und jetzt? Szenarien für einen lockereren Lockdown

Auf hohem Niveau stabil war die Zahl der Patienten auf Intensivstationen, so die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium zuletzt. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist in der vergangenen Woche um rund neun Prozent zurückgegangen, ebenso wie die Zahl der Intensivpatienten. Am Mittwoch benötigten 3.854 Menschen Spitalsbehandlung, um 63 weniger als am Dienstag. Auf den Intensivstationen lagen 610 Erkrankte – eine Person mehr als am Vortag. Das sind rund 100 weniger als beim bisherigen Höchststand – am 25. November benötigten in Österreich 709 Patienten intensivmedizinische Versorgung. Dazu berichteten in einer Pressekonferenz Gesundheitsminister Anschober, GÖG-GF Ostermann, ÖGARI-Präs. Markstaller, Pflegedir. Pammer (Kepler Universitätsklinikum Linz; zugeschaltet), Lamprecht (Klinik f. Lungenheilkunde Kepler Universitätsklinikum; zugeschaltet). Am 3.11. war man bei einem Reproduktionsfaktor von 1,44. Jetzt sei man bei einem Wert zwischen 0,81 und 0,84. “Das passt so”, sagt Anschober, “Ziel eins ist bisher erreicht.” Die 7-Tage-Inzidenz sollte drastisch reduziert werden. “Wir haben sie bisher mehr als halbiert”, sagt Anschober. Sie liege derzeit bei 229. Man sei aber deutlich über dem Wert anderer Länder, etwa auch Deutschland.  “Wir brauchen einen Einser vorne”, betont Anschober. 2.686 Neuinfektionen gab es in den vergangenen 24 Stunden. Im selben Zeitraum sind 107 Todesfälle mit dem Virus verzeichnet worden. Das dritte Ziel sei das Absenken der Belegung der Intensivbetten. Wo stehe man? Den Höhepunkt von den Zahlen haben man überschritten. Die Überlastungssituation für das Personal sei aber nach wie vor enorm. Daher müsse man runter mit den Zahlen. Die Neuinfektionen müssen laut Anschober deutlich unter 2000, in Richtung 1000 gedrückt werden. Der R-Faktor muss stabil bleiben, die Intensivbetten sollten eine Auslastung unter 300 haben. Das sei die Grundvoraussetzung. Katastrophe vorerst verhindert Die große Katastrophe habe man vorerst verhindert. Es sei aber noch nichts gewonnen. Das betonte auch ÖGARI-Präsident Klaus Markstaller. Momentan seien – durch die Zeitverzögerung –  die schwersten Fälle dieser zweiten Welle auf der Intensivstation. Darunter auch einige Menschen, die noch Mitten in Berufsleben standen. Auch wenn die Zahlen sinken, steht das Gesundheitspersonal unter Dauerbelastung. Und das werde noch in den nächsten Monaten so bleiben. Eine Lösung seien die Impfungen. Es gelte jetzt die Monate bis dahin zu überbrücken. Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde des Kepler Universitätsklinikums, berichtete von der Situation in Linz. Man habe eigentlich “keinen Spielraum” mehr, um steigende Infektionszahlen aufzufangen. “Daher müssen wir durch unser Handeln vorsichtig vorzugehen”, sagt der Mediziner. Ähnlliches berichtete auch Pflegedirektorin  Sabine Pammer “Die Belastung ist bereits eine Dauerbelastung”, betont Pammer  – auch psychisch. Sie spricht auch einen besonders tragischen Fall an: In der vergangenen Woche hätten die Mitarbeiter eine Kollegin begleiten müssen, die selbst an Covid erkrankt und dann verstorben sei. Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich,  gab einen Überblick und Prognose auf Kapazitäten. Die Zahl der Neuinfektionen diese Woche sei höher als prognostiziert –  auch durch die Massentests. Was bedeutet das für die Krankenhausbetten? Im Schnitt seien derzeit etwa 2350 Personen in den Normalstationen, mittlerweile sei man etwas darüber. Die Erklärung dafür sei, dass Patientinnen und Patienten nach dem Aufenthalt in der Intensivstation noch einmal für längere Zeit in die Normalstation müssen. Die Prognose: Rund 2.100 Fälle pro Tag, etwa 1.700 am Ende der Prognoseperiode nächste Woche seien der Stand, von dem man ausgehe. Ostermann weist darauf hin: Die Zahl der Neuinfektionen derzeit sei so, wie sie Mitte Oktober gewesen sei – also sehr hoch. Auffällig: Ein Abstieg, wie er sich bei den Infektionen zeigen würde, sei noch nicht zu sehen Eine dritte Welle würde man von den Kapazitäten nur schwer verkraften. “Es liegt letztlich an uns”, so Ostermann zum Abschluss. Gefahr dritter Lockdown? Anschober betont: Man habe immer noch strengere Maßnahmen, als man in Deutschland habe. Das Infektionsgeschehen habe man ständig im Blick. Sollte sich eine Bewegung nach oben geben, werde man eingreifen. “Derzeit haben wir keinen Ansatz in diese Richtung”, sagt Anschober. Nächste Woche werde man Rahmenbedingungen für die Feiertage genau verankern und präsentieren. Laut Markstaller gehe diese Diskussion an dem eigentlichen Problem vorbei. Österreich habe die Intervention, die die deutsche Leopoldina fordert, bereits gehabt. Lamprecht aus Linz spricht von einem “günstigen” Trend. Allerdings müsse man bei einer Trendumkehr sofort reagieren

Anschober: "Neuinfektionen müssen deutlich unter 2000 gedrückt werden"

In China ist die Zahl “importierter Fälle” mit dem Coronavirus erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Freitag mitteilte, wurden 55 weitere Erkrankungen bei eingereisten Menschen nachgewiesen. Insgesamt zählt China damit knapp 600 solcher Fälle. Aus Angst vor einer zweiten Infektionswelle hatte die Volksrepublik angekündigt, Ausländer zunächst nicht mehr einreisen zu lassen.

Keine Einreise mehr nach China