Raiffeisen Flyers Wels

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Die Spannung steigt. Spiel I in der Semifinalserie steht an für die Raiffeisen Flyers. Am Samstag, 17. April um 17.30 Uhr, geht es auswärts gegen die BULLS BBALL los. #gemmaflyers #halbfinale #seriegegendiebulls #spieleins

Start in die Semifinal-Serie: Die Flyers müssen gegen Titelverteidiger Kapfenberg antreten

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Die heimischen eSports-Champions sind gekürt. Am Freitag und Samstag fanden online und im Wiener Gasometer die Spring Finals 2020 der A1 eSports League Austria in fünf Bewerben statt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste dabei auf ein Publikum verzichtet werden. Trotzdem waren etwa jeweils mehr als 5.000 Zuseher bei den Finalspielen von Fortnite und League of Legends auf Twitch dabei. Während Patricia Kaiser oder Veni aus dem Gasometer in Wien-Simmering das Treffen der heimischen eSports-Szene für Twitch, A1 now und A1now.tv moderierten und kommentierten, traten die Gamer online gegeneinander an. Dabei wurde ein Preisgeld von mehr als 15.000 Euro ausgespielt. Umrahmt wurden die Bewerbe von den Side-Events Llama Cup (Fortnite) und Red Bull Solo Q (League of Legends). Am Freitag wurden das Event und die Motoren bei Rocket League, einem Autoball-Spiel, gestartet. Dabei besiegte VENC Gaming die Kontrahenten von MINKZ Gaming mit 3:1 und holte den ersten virtuellen Pokal bei den Spring Finals. Bei Fortnite, einem Battle-Royale-Spiel, bei dem die Kontrahenten von einem fliegenden Bus auf eine Insel gebracht werden, siegte dann der Gamer Beeax, der schon nach der zweiten von vier Runden in Führung ging. Der Samstag begann mit dem Mobile-Game Brawl Stars. Hier gewann das favorisierte Team von Wave Esports. Danach folgte ebenfalls ein Spiel für Handy und Tablet. In einem spannenden Finale bei Clash Royale siegte schließlich Schwarzen. Den Schlusspunkt der beiden Finaltage bildete League of Legends. Hier setzte sich ad hoc Gaming Gentleman’s Club gegen Penta1860 mit 2:0 durch.

Heimische eSports-Champions in fünf Bewerben gekürt

Der ehemalige Radprofi Stefan Denifl ist am Dienstag am Landesgericht Innsbruck wegen gewerbsmäßigen schweren Sportbetrugs zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, 16 Monate davon werden bedingt nachgesehen. Zudem wurden dem 33-jährigen Tiroler 349.000 Euro als verfallen erklärt. Denifl soll laut Anklage zwischen 2014 und 2018 Blutdoping betrieben haben. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig. Acht Monate Haft müsste der ehemalige Radprofi laut dem erstinstanzlichen Urteil antreten. Er könne dafür aber auch die Fußfessel beantragen, erklärte der Richter nach der Urteilsverkündung. Das Strafausmaß sei zwischen einem und zehn Jahren gelegen. Zwei Jahre seien demnach schuld- und tatangemessen, meinte der Richter, der Denifls Geständnis und Unbescholtenheit als mildernd, aber den langen Tatzeitraum als erschwerend wertete. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Tiroler auch vorgeworfen, im Vorfeld der Verhandlung Geld beiseitegeschafft zu haben und hatte deshalb die Anklage auf betrügerische Krida ausgeweitet. Von diesem Anklagepunkt wurde Denifl aber freigesprochen. Denifl hat bestritten, jemanden betrogen zu haben Der 33-Jährige hatte beim ersten Verhandlungstermin im Februar des vergangenen Jahres zwar zugegeben, mit Hilfe des deutschen Sportarztes Mark S. Blutdoping betrieben zu haben. Er hatte jedoch bestritten, jemanden betrogen zu haben. Er habe immer alle Verträge erfüllt, meinte Denifl. Ein als Zeuge per Videokonferenz zugeschalteter Verantwortlicher des früheren Radteams von Denifl erklärte, dass das Team das an Denifl bezahlte Geld jedenfalls nicht zurückverlangen wird. “Trotz Dopings gibt es keinerlei Absicht dahingehend”, sagte der Zeuge. Hätte er jedoch gewusst, dass Denifl Doping betrieb, hätte man den Vertrag mit ihm selbstverständlich nicht abgeschlossen. Bezüglich des Anklagepunktes der betrügerischen Krida zeigte sich Denifl am Dienstag nicht geständig. Er habe sein Geld investieren wollen – unter anderem in Bitcoins und Gold – deshalb habe er es von seinem Konto abgehoben. Mit der anstehenden Verhandlung hätte dies nichts zu tun gehabt. Er hatte nie die Absicht, das Geld beiseitezuschaffen, beteuerte der Tiroler. Staatsanwalt: Wer dopt, betrügt Es gehe in dem Verfahren nicht primär um Doping, sondern um Betrug, erklärte indes der Staatsanwalt in seinem Schlussplädoyer. “Jemand täuscht etwas vor und bereichert sich dadurch”, erklärte der öffentliche Ankläger. Denifl habe sich durch das Doping das Entgelt der Radteams erschlichen. “Objektiv liegen die Fakten relativ gut auf der Hand und auch die subjektive Tatseite hat der Angeklagte eindeutig zugestanden”, so der Staatsanwalt. Ähnlich sah dies auch der Richter. Die Leistung Denifls könne nur wertlos sein, weil er gedopt war, meinte er. Wenn das Radteam vom Doping gewusst hätte, dann wäre er auch nicht engagiert und damit auch nicht bezahlt worden, fügte der Richter hinzu. Dem Sieger der Österreich-Rundfahrt 2017 war man im Zuge der Operation Aderlass auf die Spur gekommen. Beim deutschen Sportmediziner Mark S. waren Blutbeutel von Denifl gefunden worden.

Denifl zu 2 Jahren Haft verurteilt, 16 Monate davon bedingt

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