Rapper Travis Scott gab "Konzert" in Computerspiel

Merken
Rapper Travis Scott gab "Konzert" in Computerspiel

Konzerte im realen Leben kann er gerade nicht geben – doch in der virtuellen Realität schauten ihm nun Millionen Menschen zu: US-Rapper Travis Scotthat mit seinem Auftritt im Videospiel Fortnite einen neuen Nutzer-Rekord aufgestellt. Wie Spielentwickler Epic Games via Twitter mitteilte, schauten 12,3 Millionen Menschen das In-Game-Event namens “Astronomical” in der Nacht auf Freitag.

Spielerinnen und Spieler konnten sich zu dem Event in das Online-Game einloggen. Die Show begann mit der Ankunft eines Mini-Planeten, auf dem ein bunter Freizeitpark zu sehen war. Kurze Zeit später erschien der riesige, oberkörperfreie Avatar von Travis Scott, der sich über das Spielfeld bewegte und mehrere Songs performte, was von imposanten visuellen Effekten begleitet wurde. Teil des komplett animierten Auftritts war auch die Premiere der Single “The Scotts” gemeinsam mit dem Rapper Kid Cudi. Insgesamt dauerte das Event rund zehn Minuten.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Tödlich endete Samstagfrüh ein schwerer Frontalcrash zwischen einem Auto und einem Kleintransporter auf der Innviertler Straße bei Krenglbach (Bezirk Wels-Land).

Tödlicher Verkehrsunfall auf Innviertler Straße bei Krenglbach

In der Ostukraine sind bei einem Großbrand in einer Kleingartensiedlung mehrere Menschen getötet worden. Nach vorläufigen Angaben seien in der Ortschaft Smoljanynowe im Luhansker Gebiet fünf Leichen gefunden worden, teilte der Zivilschutzdienst in Kiew am Dienstag mit. Neun Menschen seien mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen. Der Ort liegt im Regierungsgebiet rund 25 Kilometer von der Front entfernt, wo prorussische Separatisten gegen ukrainische Soldaten kämpfen. Es soll auch einen zweiten Brandherd näher an der Front geben. Die Ursache des Feuers ist bisher unklar. Trockenes Gras soll nach ersten Erkenntnissen Feuer gefangen haben, starker Wind und Trockenheit sollen den Brand verstärkt haben. Daraufhin seien in der Kleingartensiedlung etwa 80 Häuser und rund 30 Wohnhäuser im Ort abgebrannt. Mehr als 400 Feuerwehrleute aus mehreren Regionen seien im Einsatz, um den Brand auf etwa 90 Hektar zu löschen. Man könne keine Löschflugzeuge einsetzen, weil diese von den Separatisten abgeschossen werden könnten, sagte der Chef der Gebietsverwaltung, Sergej Gaidai, dem Radiosender NW. Im Frühjahr sorgten heftige Brände im radioaktiv belasteten Gebiet um das 1986 havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl für Schlagzeilen. Es dauerte Wochen, bis das Feuer auf einer Fläche von mehr 11.500 Hektar gelöscht werden konnte. Für einen der Brandherde soll Brandstiftung die Ursache gewesen sein.

Großbrand in der Ostukraine

Der Kunststoffkonzern Greiner mit Sitz in Kremsmünster in Oberösterreich hat seinen Umsatz 2019 um 3 Prozent auf 1,68 Mrd. (2018: 1,63 Mrd.) Euro gesteigert. Auch wenn man 2021 die Auswirkungen der Krise noch deutlich spüren werde, ist CEO Axel Kühner optimistisch, dass Greiner “den ganz großen Teil” des entgangenen Geschäfts wieder aufhole. Eine Prognose für heuer traut man sich aber noch nicht zu. Die stärksten Sparten des Konzerns waren 2019 mit rund 690 Mio. Euro Umsatz Packaging und der Medizintechnik-Bereich Bio-One (509 Mio. Euro). Diese konnten auch ein Umsatzplus von 2 (Packaging) bzw. 8 Prozent (Bio-One) verbuchen, während Foam (401 Mio. Euro) und Extrusion (78 Mio. Euro) jeweils um 2 Prozent rückläufig waren. Bei Extrusion sei bereits im Vorjahr eine gewisse Zurückhaltung beim Kauf weltweit zu bemerken gewesen, erklärte Kühner, bei Foam ist der niedrigere Umsatz eher auf geringere Rohstoffpreise zurückzuführen, man habe deswegen nicht weniger Geschäft gemacht, betonte er. Ergebniszahlen nennt der Konzern traditionell nicht. Heuer sei diese “Zweiteilung” noch viel deutlicher zu spüren, berichtete Kühner: Der Bereich Foam, der u.a. Bauteile für Pkw und Flugzeugsitze herstellt, und die Technologie-Sparte Extrusion, spüren die Corona-Krise direkt, bereiten sich aber derzeit auf das Wiederanlaufen des Geschäftes vor. Beide Bereiche haben Kurzarbeit. Packaging und Bio-One nicht. Deren Produkte sind momentan gefragt, sie sind besser ausgelastet als die anderen beiden Sparten.  

Kunststoffkonzern Greiner will entgangenes Geschäft nachholen

Absiedlung – ja oder nein. In den letzten Jahren wurde in Wels gerätselt und gezittert. Denn immer wieder stand eine mögliche Absiedlung des Familienunternehmens Felbermayr im Raum. Der Standort im Industriegebiet wurde dem weltweit tätigen Unternehmen zu klein. Jetzt gibt es aber Entwarnung. Denn es fand der Spatenstich für den Neubau der Firmenzentrale statt. Und das in Wels.

Bücher über Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gibt es schon eine ganze Reihe. Der Journalist Klaus Knittelfelder versucht es nun andersherum und nähert sich dem selbst erklärten “Rudeltier” über dessen Mitarbeiter. In “Inside Türkis” zeichnet er Porträts der “Schattenmänner” (und weniger Frauen) im Umfeld des ÖVP-Chefs.

Neues Buch über die "Schattenmänner" hinter Kurz