Red-Bull-Teamchef erwartet Finanzhilfe für kleine Teams

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Red-Bull-Teamchef erwartet Finanzhilfe für kleine Teams

Red-Bull-Teamchef Christian Horner erwartet von den Formel-1-Eigentümern in der Coronavirus-Krise finanzielle Hilfen für von der Pleite bedrohte Rennställe. “Es ist ihr Geschäft, sie müssen entscheiden, wie sie diese Teams am Leben halten, weil sie Teams brauchen, um Rennen zu fahren”, zitierte der britische Zeitung “Guardian” den Engländer.

Horner zufolge werde Rechteinhaber Liberty Media “alles tun, was sie können, um sicherzustellen, dass im nächsten Jahr zehn Teams am Start stehen und miteinander konkurrieren”. Dies würde auch Zahlungen an die Rennställe einschließen.

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Der erste EU-Gipfel seit fast einem halben Jahr ist am Freitag äußerst schleppend angelaufen. Mehr als zwölf Stunden an Verhandlungen brachten keine greifbare Annäherung im Ringen um das billionenschwere Finanzpaket, das der Union den Weg aus der Coronakrise weisen soll. Dem Vernehmen nach brachte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte den Gipfel sogar an den Rand des Scheiterns. Rutte war mit der Maximalforderung nach Brüssel gereist, dass es ein nationales Vetorecht gegen die Ausschüttung von EU-Coronavirushilfen geben soll. Trotz einer geharnischten Reaktion des italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte, der dem Vorschlag Europarechtswidrigkeit attestiert hatte, hielt der rechtsliberale Regierungschef auch beim Abendessen an der Forderung fest. Kurz vor Mitternacht vertagte sich der Gipfel auf Samstag, wie ein Sprecher von Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mitteilte. Für Aufsehen sorgte am Freitagabend auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), indem er noch einmal “ganz klar” seine Ablehnung des aktuellen Vorschlags für den EU-Wiederaufbaufonds, “der 500 Milliarden Euro an Zuschüssen vorsieht”, formulierte. Kurz äußerte sich, nachdem er in einer Sitzungspause mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammengekommen war. In der “ZiB2” sprach er diesbezüglich von einer “Dynamik in unsere Richtung” und pochte auf “einschneidende Reformen” in Italien, damit die EU-Hilfsgelder nicht “versanden”. Michel hatte die Sitzung am späten Nachmittag unterbrochen, um Gespräche im kleinen Kreis zu ermöglichen. Neben Rutte traf er auch den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Widerstand gegen das EU-Finanzpaket kommt nämlich nicht nur von der Nettozahlergruppe der “Sparsamen Vier”, angeführt von den Niederlanden und Österreich, sondern auch von den Visegrad-Staaten. 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