Red-Bull Teamchef: Markos Corona-Pläne "unbedacht"

Merken
Red-Bull Teamchef: Markos Corona-Pläne "unbedacht"

Christian Horner, Teamchef des Formel-1-Teams von Red Bull, hat die “Coronavirus-Pläne” von Motorsportberater Helmut Marko relativiert. Der Steirer hatte vorgeschlagen, die Piloten von Red Bull und Alpha Tauri sowie die zehn Junioren absichtlich mit dem Coronavirus zu infizieren, damit sie zu Saisonbeginn wieder fit und immun seien. “Wie Helmut bereits hervorgehoben hat: Als er den Vorschlag gemacht hat, gab es dafür keine Unterstützung. Das war von ihm in mehrerer Hinsicht eine unbedachte Äußerung, die getätigt wurde, bevor man das wahre Ausmaß dieser Pandemie verstanden hat”, so Horner in einem BBC-Interview. Markos Ansinnen sei nie ernsthaft diskutiert worden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Notarzt und Rettungsdienst standen Sonntagmittag nach einem Badeunfall im Freibad in Wels-Lichtenegg im Einsatz, der ersten Informationen zufolge offenbar glücklicherweise glimpflich verlief.

Schwerer Badeunfall im Freibad in Wels-Lichtenegg endet glimpflich

Eine Modellrechnung des Wolfgang Pauli Instituts (WPI) bestätigt “Wichtigkeit und Wirksamkeit” der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie. Die Wissenschafter gehen bei einer leichten Verschärfung der Maßnahmen von einer Verbesserung der Situation in rund 45 bis 60 Tagen aus. Eine noch kurzfristige Zunahme der täglichen Anzahl von Erkrankten sei “ok”, so WPI-Chef Norbert Mauser.

Verbesserung bei leichter Verschärfung in 45-60 Tagen

Fast die Hälfte aller weltweit aufgetretenen Covid-19-Erkrankungen hat es bisher in der EU bzw. im europäischen Wirtschaftsraum gegeben: mit Stichtag Mittwoch, 15. März, waren es 204.930 Fälle im Vergleich zu bisher 416.916 Erkrankungen weltweit. In Europa wurden bisher 11.810 Todesfälle registriert, teilte das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle (ECDC/Stockholm) Mittwoch mit. Seit 12. März hätte sich die Zahl der Covid-Erkrankten und der Todesopfer in Europa fast um den Faktor 10 erhöht.

Über 200.000 Fälle: Europa ist das Epidemie-Zentrum

Ihr Mann Heinz-Christian Strache ist nicht der Einzige, der gerade mit Videos in den Schlagzeilen ist. Auch Philippa Strache spielte offenbar in einem Video mit, das Millionen Österreicher kennen. Als Kind hatte Philippa Strache nämlich eine Rolle im Falco-Video “Mutter, der Mann mit dem Koks ist da”. Mit gerade mal acht Jahren spielte Philippa Strache – damals noch Beck – ein kleines Mädchen, deren Familie Koks zum Heizen geliefert bekommt. Im Video  – in dem sie gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Christopher zu sehen ist  – befinden sich zahlreiche Anspielungen auf Kokain. Das berichtet das “Heute”. Das Video stammt aus dem Jahr 1996, in dem ihr heutiger Ehemann Heinz-Christian Strache gerade Abgeordneter im Wiener Landtag wurde.

Philippa Strache hatte Rolle in Falco-Video

Um ein Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren werden nächste Woche (KW 13) die Schalter der mehr als 400 Postfilialen mit Plexiglas-Trennwänden ausgestattet.

Post stattet Filialen mit Plexiglas-Trennwänden aus

Der Verfassungsgerichtshof arbeitet an der raschen Erledigung der Anträge zu den Corona-Maßnahmen. Die Regierung wurde bereits in ersten Fällen um Stellungnahme ersucht, und zwar mit einer Frist von sechs Wochen. Mit dem Covid-2-Gesetz wurden zwar alle Gerichts-Fristen bis 1. Mai unterbrochen. Aber in der Juni-Session könnte bereits über erste Anträge beraten werden. Mittlerweile liegen dem VfGH über 20 Anträge vor. Die Verfassungsrichter werden sie “zügig” behandeln, sagte VfGH-Sprecherin Cornelia Mayrbäurl.

Erste Stellungnahme-Ersuchen des VfGH wegen Corona-Gesetzen