Regierung berät über Video mit Parteichefs und LH

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Regierung berät über Video mit Parteichefs und LH

Die Regierungsspitze hat am Montag ihre intensiven Kontakte in Sachen Coronavirus fortgesetzt. Zunächst gab es eine interne Video-Konferenz aller Regierungsmitglieder mit Bundeskanzler Sebastian Kurz(ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

Danach berieten Kurz und Kogler gemeinsam mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mit den Landeshauptleuten via Video über die aktuelle Lage. Und schließlich stand dann auch noch eine Video-Konferenz von Kurz und Kogler mit den Chefs der Oppositionsparteien auf dem Programm, hieß es aus dem Kanzleramt gegenüber der APA. Derartige Gesprächsrunden hat es bereits vorige Woche gegeben. Thema der Gespräche waren die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

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Die G-20-Staaten investieren in der Coronavirus-Krise zusammen fünf Billionen Dollar (gut 4,5 Billionen Euro) in die Weltwirtschaft. “Im Zuge unserer gezielten finanzpolitischen und wirtschaftlichen Maßnahmen und Bürgschaften investieren wir mehr als fünf Billionen Dollar in die Weltwirtschaft, um den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der Pandemie zu begegnen”, erklärten die G-20-Staaten am Donnerstag nach einer Videokonferenz. Sie sagten zu, mit internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsheitsorganisation (WHO) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zusammenzuarbeiten, um ein “robustes” Finanzpaket auf den Weg zu bringen.

G-20 investieren fünf Billionen Dollar in Weltwirtschaft

Die heimischen Supermarktketten haben sich auf eine höhere Kundennachfrage aufgrund der erwarteten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen vorbereitet. Die Lager seien voll, hieß es vonseiten der Lebensmitteleinzelhändler bei einem Rundruf. “Unsere Lager, der Einkauf und alle Abläufe sind auf erhöhte Nachfrage gut vorbereitet, wir können alle Märkte regelmäßig und mit allen Waren versorgen”, sagte Spar-Sprecherin Nicole Berkmann. Spar verzeichne seit “einigen Tagen eine generell verstärkte Nachfrage”. Bei Rewe (u.a. Billa, Merkur, Penny) hat man sich auch auf eine höhere Nachfrage eingestellt. “Wir haben vorsorglich die Lagerstände und Zuteilungen erhöht”, hieß es bei Rewe. Derzeit gebe es aber “kaum Bevorratungskäufe”. “Kein Grund zur Sorge” Der Lebensmitteldiskonter Hofer sieht ebenfalls keinen Grund zur Sorge. “Wir können unsere Kundinnen und Kunden beruhigen, ausufernde Vorratskäufe sind nicht notwendig, da unsere Läger gut gefüllt sind und wir auch auf kurzfristig erhöhten Bedarf einzelner Artikel sehr rasch reagieren können”, hieß es bei Hofer. Es gebe “ein paar Artikel, wie zum Beispiel Mehl, Germ oder Toilettenpapier, die in diesen Tagen etwas verstärkt nachgefragt werden”. Auch der Diskonter Lidl sieht sich gut vorbereitet. “Unsere Lager sind gefüllt. Es gibt genug Lebensmittel und Hygieneartikel in Österreich und wir werden die Versorgung der Bevölkerung auch in einer neuerlich verschärften Situation wie gewohnt sicherstellen”, so Lidl-Österreich-Chef Alessandro Wolf. “Auch wenn hier wieder schwierigere Wochen auf uns alle zukommen, es gibt keinen Grund für Hamsterkäufe oder Verunsicherung.” Hamsterkäufe rund um den ersten Lockdown Beim ersten Corona-Lockdown in Österreich kam es rund um den 13. März zu massiven Vorratskäufen. Kurzfristig gab es teilweise leere Regale, etwa bei Toilettenpapier, Nudeln und Konserven. Generell konnten die Supermärkte die erhöhte Kundennachfrage damals aber decken. Zeitweise halfen in den Großlager der Lebensmittelhändler Mitarbeiter des Bundesheers aus.

Supermärkte verzeichnen schon verstärkte Nachfrage

Vier Feuerwehren rief am späten Freitagabend ein Brand einer großen Thuje in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) auf den Plan. Der Brand selbst konnte rasch gelöscht werden.

Brand einer Thuje in Marchtrenk schnell abgelöscht

Die Corona-Pandemie hat die Versorgung von anderweitig Kranken weltweit schwer beeinträchtigt. Das geht aus einer Umfrage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in 155 Ländern hervor. “Länder müssen innovative Lösungen finden, um während des Kampfes gegen Covid-19 die wichtigen Gesundheitsdienste auch bei nicht übertragbaren Krankheiten aufrechtzuerhalten”, so WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Nach der Umfrage mussten 31 Prozent der Länder die Versorgung bei akuten Herz-Kreislauf-Problemen einschränken oder ganz unterbrechen. 42 Prozent beschnitten die Versorgung bei Krebspatienten, 49 Prozent bei Diabetes-Patienten und mehr als die Hälfte konnte die Versorgung bei Menschen mit Bluthochdruck nicht wie sonst aufrechterhalten. Reha-Programme wurden in 63 Prozent der Länder zurückgefahren. Vorsorgeprogramme, etwa zur Erkennung von Brustkrebs, waren auch betroffen. Besonders stark waren die Einschnitte in Ländern mit niedrigen Einkommen. In den meisten Fällen wurden Termine abgesagt, weil Personal für die Behandlung von Covid-19-Patienten abgezogen wurde, oder weil Menschen wegen der Ausgehbeschränkungen nicht zu Terminen kommen konnten. An nicht übertragbaren Krankheiten sterben nach Schätzungen der WHO jedes Jahr 41 Millionen Menschen. Das sind 71 Prozent der Todesfälle weltweit.

Andere Patienten wegen Covid-19-Fokus weniger behandelt

423.750 Menschen in Österreich sind heuer im Oktober ohne Job gewesen. Das ist ein Anstieg von 19,7 Prozent oder 69.724 gegenüber dem Oktober 2019, teilte das Arbeitsministerium am Montag mit. Durch den zweiten Lockdown im November ist mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu rechnen. Ökonomen schließen nicht mehr aus, dass die Zahl über den Winter auf über 500.000 steigt. Von den 423.750 Menschen ohne Job waren 358.396 Personen beim AMS arbeitslosvorgemerkt. Weitere 64.354 Personen befanden sich in einer Schulung. Die Zahl der sofort verfügbaren offenen Stellen sank gegenüber dem Vorjahr um 11.511 auf 64.666. Am stärksten stieg die Arbeitslosigkeit in den saisonal stark schwankenden Branchen. Sowohl am Bau als auch im Tourismus betrugen die Zuwächse knapp über 30 Prozent. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt nun bei geschätzten 8,7 Prozent, ein Anstieg von 1,7 Prozentpunkten gegenüber dem Oktober 2019. Nach internationaler Erhebungsmethode gemäß Eurostat betrug die Arbeitslosenquote im September 2020 5,5 Prozent. Österreich – einst EU-Spitzenreiter – liegt damit im europäischen Vergleich an der elften Stelle bei der Arbeitslosenquote.

Um 70.000 mehr arbeitslose Menschen als im Vorjahr

In der Türkei sind offiziellen Angaben zufolge innerhalb der vergangenen 24 Stunden weitere 69 Menschen mit Corona-Infektion gestorben. Damit sei die Gesamtzahl dieser Toten auf 425 gestiegen, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Freitagabend mit. Außerdem wurde eine Ausgangssperre für junge Menschen verhängt. Zudem seien 2786 weitere Menschen positiv getestet worden – die Zahl der

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