Regierung dämpft Erwartungen zu weiteren Öffnungsschritten

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Regierung dämpft Erwartungen zu weiteren Öffnungsschritten

Das Infektionsgeschehen in den vergangenen Tagen verlaufe weiterhin stabil, hieß es vonseiten der Regierung zur APA. Die Öffnungsschritte vom 8. Februar zeigten bisher noch keinen negativen Trend in der Entwicklung der Neuinfektionen. Allerdings sei es nach sechs Tagen noch etwas zu früh, um eine abschließende Bewertung vorzunehmen. Offen bleibt, ob es eine Perspektive geben wird für jene Branchen, die derzeit noch geschlossen sind, also vor allem die Gastronomie und Hotellerie. Das wird von den Einschätzungen der Experten und den Gesprächen abhängen.

Konkret wird sich die Bundesregierung am Montag um 10.30 Uhr mit den Experten austauschen, eine Stunde später kommen die Vertreter der Parlamentsparteien dazu. Um 13.00 Uhr will sich die Regierung schließlich auch mit den Landeshauptleuten absprechen.

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Die Bundesländer dürfen am Wochenende eine Lieferung Schutzkleidung erwarten. Nach einem paktierten Verteilungsschlüssel werden 1, 9 Millionen OP-Masken, dazu größere Mengen Desinfektionsmittel und Untersuchungshandschuhe zugestellt, teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag in einer Aussendung mit.

Anschober: Schutzkleidung für Länder am Wochenende

Die Coronavirus-Pandemie, der andauernde Rassismus und die Amtsführung von US-Präsident Donald Trump schlagen der früheren First Lady Michelle Obama schwer aufs Gemüt. Sie leide unter einer “Form der leichten Depression”, sagte die 56-Jährige in der am Mittwoch veröffentlichten neuesten Folge ihres Podcasts. “Ich wache manchmal mitten in der Nacht auf, weil ich mir Sorgen über etwas mache oder eine Schwere da ist.” Sie erlebe wie jeder andere Mensch auch “emotionale Höhen und Tiefen” und fühle sich manchmal nicht wie sie selbst, sagte die Ehefrau des ersten schwarzen US-Präsidenten Barack Obama. Die jetzigen Zeiten seien wenig erbaulich. “Nicht nur wegen der Quarantäne, sondern wegen des Rassismus, und einfach nur diese Regierung zu sehen, ihre Scheinheiligkeit, Tag für Tag, das ist deprimierend.” Es sei zudem “erschöpfend”, immer wieder mitzubekommen, wie ein Schwarzer “entmenschlicht, verletzt, getötet oder fälschlicherweise beschuldigt wird”, sagte Michelle Obama weiter. “Das hat zu einer Schwere geführt, die ich in meinem Leben seit Langem nicht mehr gespürt habe.” Die frühere First Lady, die zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern zwischen 2009 und 2017 im Weißen Haus lebte, erinnerte aber daran, dass die USA schon “schwere Zeiten” überstanden hätten. “Wir befinden uns in einem beispiellosen Moment in der Geschichte”, sagte Obama. “Wir durchleben eine Phase, wie sie noch niemand zu unseren Lebzeiten durchlebt hat.”

Michelle Obama leidet an "leichter Depression"

Die überraschende Rückkehr von Nico Hülkenberg in die Formel 1 ist offenbar perfekt. Wie der deutsche Rennfahrer dem Fernsehsender RTL am Freitag bestätigte, soll er beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone das Cockpit von Sergio Perez beim Team Racing Point übernehmen. Der Mexikaner war am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in Quarantäne. Er kann daher beim Rennen am Sonntag nicht antreten und muss kurzfristig ersetzt werden. Eine Bestätigung für den Fahrerwechsel gab es zunächst nicht, da noch verschiedene Formalien zu klären waren. Unter anderem musste ein negativer Corona-Test von Hülkenberg vorgelegt werden, der Voraussetzung für einen Einsatz ist. Der 32-jährige Hülkenberg wurde am Freitag jedoch bereits an der Strecke in Silverstone gesehen. Er fuhr bis 2016 mit einer Unterbrechung vier Jahre für Racing Points Vorgänger Force India und ist derzeit ohne Cockpit. Zuletzt war Hülkenberg von 2017 bis 2019 für Renault aktiv, im Vorjahr hatte der Deutsche keinen neuen Vertrag erhalten. Formel-1-Fahrer Sergio Perez hat keine Erklärung dafür, wie er sich mit dem Coronavirus infizieren konnte. “Ich habe mich an alle Vorschriften gehalten”, sagte der Mexikaner in einem am Freitag auf seinem Twitter-Account veröffentlichten Video: “Ich bin wirklich traurig. Das ist einer der traurigsten Tage meiner Karriere. Es zeigt, wie verwundbar wir alle für dieses Virus sind.” Der 30-jährige Pilot vom Team Racing Point war am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden und befindet sich in Quarantäne. Es ist der erste prominente Fall in der Formel 1. Beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone darf der WM-Sechste am Sonntag nicht antreten und muss kurzfristig durch einen anderen Piloten ersetzt werden. “Ich wollte 100 Prozent bereit sein, ich hatte ein sehr gutes Auto”, sagte Perez in dem Video. Nach dem vergangenen Rennen in Ungarn sei er für zwei Tage mit einem Privat-Flugzeug in seine Heimat geflogen, um seine Mutter zu besuchen, die einen Unfall hatte. Anschließend ging es aus Mexiko wieder zurück nach Europa zum vierten WM-Lauf. “Ich habe es bekommen, aber ich weiß nicht, woher es kommt”, sagte Perez und ergänzte: “Das sind wirklich harte Momente, aber ich denke, dass ich davon stärker zurückkommen werde.”

Hülkenberg ersetzt Perez in Silverstone

Die Einsatzkräfte standen Sonntagabend im Linetwald in Wels-Oberthan bei einer Rettung eines verletzten Spaziergängers im Einsatz.

Personenrettung: Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten verletzten Spaziergänger in Wels-Oberthan

Das Krankenhaus Hallein muss wegen drei Mitarbeiter des Pflegepersonals, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, unter Quarantäne gestellt werden. Der Betrieb des Spitals sei für die Patienten zwar weiter gewährleistet , es werden jedoch keine neuen Patienten mehr aufgenommen, sagte der Sprecher des Landes Salzburg, Franz Wieser. Ausgenommen von der Quarantäne sei nur die Geburtshilfe. Patienten, die entlassen werden und keinen intensiven Kontakt zu den positiv Getesteten hatten, werden aufgefordert, sich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben.

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