Regierung plant Sonderförderung für Regionalmedien

Merken
Regierung plant Sonderförderung für Regionalmedien
Die Regierung will ihr Medien-Hilfspaket aufstocken und auch eine Förderung für regionale Wochen- und Monatsmedien beschließen. Laut Gerald Fleischmann, Medienbeauftragter im Kanzleramt, sind für diese Zeitungen drei Mio. Euro eingeplant. In Summe beträgt die Sondermedienförderung wegen der Coronakrise somit 35,6 Mio. Euro.

 

Ausbezahlt wurde laut Fleischmann bisher die Druckkostenförderung für Verlage (9,75 Mio. Euro). Die weiteren Vertriebsförderungen für Verlage (5,8 Mio. Euro) und für Rundfunkunternehmen (17 Mio. Euro) sollen demnach in den kommenden Tagen folgen.
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Luftfahrtorganisation der Vereinten Nationen (ICAO) empfiehlt Temperaturmessungen, das Tragen von Masken, sowie Abstände von einem Meter zwischen den Passagieren als Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus im künftigen Flugverkehr. Die zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Luftverkehrsvereinigung (IATA) erarbeiteten Empfehlungen wurden am Montag veröffentlicht.

UNO für einen Meter Abstand zwischen Flugpassagieren

Glimpflich endete Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Autobahnanschlussstelle Wels-Nord mit der Innviertler Straße in Wels-Puchberg.

Kreuzungscrash bei Autobahnanschlussstelle in Wels-Puchberg endet glimpflich

Eine Kollision im Bereich der Autobahnauffahrt in Sattledt (Bezirk Wels-Land) hat Donnerstagabend zwei Verletzte gefordert.

Kollision bei Autobahnauffahrt in Sattledt fordert zwei Leichtverletzte

Ab Freitag ersetzt die Bundesregelung zur Mund-Nasen-Schutzpflicht die seit 9. Juli geltenden strengeren Vorschriften in Oberösterreich. Zu diesem Schritt entschloss sich das Land nach Rücksprache mit seinen Experten, um eine bundesweit einheitliche Ausgangslage für das kommende Woche startende Corona-Ampelsystem zu schaffen. Damit fällt die allgemeine Mund-Nasen-Schutzpflicht in allen öffentlichen Gebäuden, Lokalen und Geschäften zugunsten der Verpflichtung zum Maskentragen nur mehr an bestimmten Orten. Dazu gehören u.a. derLebensmitteleinzelhandel, Banken, Postfilialen, Tankstellen, Öffis, Apotheken, Krankenhäuser und Pflegeheime. Auch bei Dienstleistungen und bei Demonstrationen, wenn der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann, sowie in den Amtsgebäuden der oö. Landesverwaltung in Zonen mit hoher Kundenfrequenz muss Maske getragen werden.Eine österreichweite Ausdehnung der Maskenpflicht war laut Regierungskreisen zumindest vorerst noch kein Thema. Nach dem Ministerrat kommenden Mittwoch könnten allerdings ja nach Entwicklung der Zahlen weitere Maßnahmen verkündet werden.

Gelockerte Maskenpflicht in Oberösterreich

Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat sich am Samstagabend bei seiner Rede anlässlich der 75. Generalversammlung der Vereinten Nationen ganz klar für ein multilaterales System in der Geopolitik ausgesprochen. Schallenberg warnte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vor einem neuen “Wettlauf zum Mond” bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Die Welt könne sich keinen “Impf-Nationalismus” leisten, betonte der Außenminister, der seine Rede in der Wiener UNO-City hielt. Noch nie habe es die Situation gegeben, dass alle Staaten der Welt zur selben Zeit von einer Krise diesen Ausmaßes betroffen gewesen seien. Dennoch sollte niemand “daraufsetzen, dass unser Fokus auf die Bekämpfung von Covid-19 ein Freibrief für die Verletzung von internationalem Recht oder für ein militärisches Abenteuer ist”, betonte der Außenminister. So werde der Jemen“immer noch von der größten humanitären Krise unserer Zeit” verwüstet, Libyen leide unter einem andauernden Konflikt und der ständigen Verletzung des UNO-Waffenembargos und der Atom-Deal mit dem Iran hänge “an einem seidenen Faden”, erklärte Schallenberg. Neue Krisen Mitten in der Pandemie seien zudem neue Krisen entstanden, im Libanon, im östlichen Mittelmeer aufgrund “illegaler Aktivitäten der Türkei, die die ganze Region destabilisieren könnten”, sowie in Weißrussland, wo die Führung endlich erkennen müsse, dass der “Geist der Veränderung aus der Flasche ist und nicht mehr dorthin zurück kann”. Positiv äußerte sich der Außenminister zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Bahrain. Die Pandemie wirke als Brandbeschleuniger “bestehender geopolitischer Trends” wie Nationalismus, Populismus und Protektionismus,konstatierte Schallenberg. Eine verantwortungsvolle Politik müsse aber auf Fakten beruhen, denn “die Pandemie habe wieder einmal gezeigt, dass sich Falschinformation schneller verbreiten als das Virus”. Anlässlich des Internationalen Tags für die vollständige Abschaffung von Atomwaffen sprach sich der Außenminister außerdem dafür aus, “diese Waffen, die eine existenzielle Bedrohung für das Leben auf unserem Planeten darstellen”, endlich loszuwerden. Schallenberg erinnerte daran, dass die Gründung der UNO vor 75 Jahren die Erde “durch die Etablierung von globalen Standards bei Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, Rechenschaftspflicht, Konfliktprävention, Friedenssicherung und Abrüstung” sicherer gemacht habe. Österreich sei “stolz und geehrt” seit dem UNO-Beitritt 1955 daran mitgewirkt zu haben. Daher habe man sich auch entschlossen für die Jahre 2027 und 2028 für einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat zu kandidieren, so Schallenberg, der um Unterstützung dieses Vorhabens bat. Außerdem lud der Außenminister alle UNO-Staaten zur Teilnahme an einer internationalen Konferenz zum Thema Autonome Waffensysteme (“Killer-Roboter”) ein, die 2021 in Wien stattfinden soll, sofern die Pandemie dies ermögliche.

Schallenberg: Welt kann sich keinen "Impf-Nationalismus" leisten

2021 soll das 50 Mio. Euro Projekt – die neue Firmenzentrale – in Oberthan fertig sein.

Felbermayr Spatenstich