Regierung schützt Mieter

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Regierung schützt Mieter

Wer aufgrund der Corona-Krise von Kurzarbeit oder Jobverlust betroffen ist und deshalb die Miete nicht mehr bezahlen kann, muss keine Delogierung oder Vertragskündigung befürchten, geht aus dem dritten Corona-Paket hervor, das am Freitag vom Nationalrat verabschiedet werden soll.

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Mehr als 10 Mio. Euro hat dem Bund bisher die Schaltung von Corona-Inseraten, Spots in privaten TV- und Radiokanälen und Online-Informationen gekostet. Das geht aus der Beantwortung einer FPÖ-Anfrage an Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hervor. Dass die Wavemaker GmbH ohne Ausschreibung betraut wurde, sieht der Abgeordnete Alois Kainz bei allem Verständnis für gebotenes schnelles Handeln skeptisch. Man habe das Bundesvergabegesetz eingehalten und in Abstimmung mit der Finanzprokuratur gehandelt, versicherte Kurz in der Anfragebeantwortung. Die ersten Phasen der Kampagne habe man angesichts der “Ausnahmesituation” mittels Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung – also per “Notvergabe” – in Auftrag gegeben. Für die späteren Phasen der Kampagne wurde für einen Rahmenvertrag laut Kurz am 19. März ein Verhandlungsverfahren nach Bekanntmachung gestartet. Für die Agentur Wavemaker (im Eigentum der Werbeagentur Young & Rubicam) entschied man sich laut Kurz wegen ihrer “hohen Expertise und Erfahrung im Bereich von Medienkampagnen” sowie früherer “erfolgreicher Zusammenarbeit”. Auf die Einholung von Vergleichsangeboten habe man “aufgrund der Dringlichkeit abgesehen”, zumal sich das Entgelt “im normalen Rahmen” bewege. Aufgabe von Wavemaker war die Abwicklung der – vom Roten Kreuz entworfenen – Aufklärungskampagne, von der strategischen Planung der Medienschaltungen bis zur Buchung in tagesaktuellen Medien. Zwischen 14. März und 31. Mai (Phase 6 ist nur veranschlagt, noch nicht abgerechnet) wurde in 263 Inseraten in Tageszeitungen und Magazinen über Corona informiert, das kostete laut Kurz 6,2 Mio. Euro. Für 2.273 Spots im privaten Hörfunk und 6.183 im Privat-Fernsehen bekam Wavemaker 2,7 Mio. Euro. Für Online-Information wurden bis Ende Mai 1,7 Mio. Euro verrechnet. Anfragesteller Kainz zeigte sich in einer Stellungnahme “skeptisch, warum genau die Wavemaker GmbH den Auftrag bekommen hat”. Dies auch, weil Kurz seine Frage nach Verwandtschaftsverhältnissen zwischen der Wavemaker-Geschäftsführung und Regierungs- bzw. Kabinettsmitgliedern (mit dem Hinweis, dass dies “keinen Gegenstand meiner Vollziehung berührt”) nicht beantwortet hat. Er könne nicht nachvollziehen, warum keine Angebote von anderen Unternehmen eingeholt worden seien. Und Wavemaker habe vor kurzem von der Regierung einen weiteren Auftrag in Höhe von 25 Mio. Euro für Mediaagenturleistungen und -schaltungen bekommen. Da stelle sich schon die Frage, “wie gewissenhaft und korrekt hier gearbeitet wurde”, meinte Kainz.

Mehr als 10 Mio. Euro für Corona-Inserate und Spots

Bayern fordert ein deutschlandweites Konzept mit Pflicht-Test für Urlaubs-Heimkehrer aus Risikogebieten. Zugleich richtet das deutsche Bundesland an mehreren Autobahn-Grenzübergängen zu Österreich freiwillige Teststationen ein – ebenso an den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg, kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Montag in München an. An den Flughäfen der beiden Großstädte hat Bayern bereits Zentren für freiwillige und kostenlose Tests eingerichtet. Der Bund müsse diese aber zur Pflicht machen. “Wir brauchen verpflichtende Tests an Flughäfen und zwar so schnell wie möglich”, sagte Söder. Er sprach sich zudem dafür aus, die Risikogebiete in Europa noch einmal genauer zu fassen. Rückkehrer aus diesen Regionen nach Deutschland müssen zwar eigentlich in Quarantäne, dies ist aber kaum zu kontrollieren. “Meine Sorge ist nicht, dass es ein großes Ischgl gibt, sondern viele Mini-Ischgls”, sagte er mit Blick auf den Tiroler Ski-Ort, der zu Beginn der Pandemie zum Corona-Hotspot wurde. Das deutsche Gesundheitsministerium prüft derzeit, ob Tests an Flughäfen Pflicht werden könnten. Gegebenenfalls könnte das Infektionsschutzgesetz dafür geändert werden. Söder äußerte sich zuversichtlich, dass es Pflichttests bei einer entsprechenden Möglichkeit dann deutschlandweit geben werde. “Corona kommt schleichend zurück, aber mit aller Macht”, warnte der CSU-Politiker. Die geplanten Tests an Autobahnen und Bahnhöfen werden allerdings zunächst freiwillig bleiben. Anders als an Flughäfen könne man hier die Urlaubsorte nur über Befragungen in Erfahrung bringen, was aufwendiger sei, als an Flughäfen mit klarem Abflugort. Söder appellierte an die Menschen, erst gar nicht in Risikogebieten Urlaub zu machen, sondern eher in Deutschland zu bleiben. In den vergangenen Tagen häuften sich Meldungen über Corona-Ausbrüche an Urlaubsorten – zuletzt am Wolfgangsee in Oberösterreich. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur, er werde “eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anordnen”. Dies diene dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger. “Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen”, sagte der CDU-Politiker. Die Tests sollen für die Reisenden kostenfrei sein.

Bayern richtet Covid-Teststationen an Österreichs Grenze ein

Wels wird bunt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn am Wochenende von 1-2. August wird die Stadt zum Schauplatz des größten Graffti und Street Art Festivals des Landes. Und dabei werden mehrere Flächen auf kreative Art verschönert.

Voraussichtlich noch in dieser Woche soll auch in Österreich der Fahrplan für eine Öffnung der Schulen nach der Corona-Pause bekanntgegeben werden. Wie dabei vorgegangen wird, ist noch nicht fix – mehr oder weniger klar ist aber, was nicht gehen wird bzw. äußerst unwahrscheinlich ist und was alles mitbedacht werden muss.

Pläne für Öffnung der Schulen

26 positive Antikörpernachweise unter mehr als 2.000 getesteten Schülern ist eines der vorläufigen Ergebnisse einer groß angelegten Covid-19-Studie in Wien. Unter den über 500 Studienteilnehmern im Volksschulalter haben demnach gar nur zwei vor dem Sommer eine Infektion mit dem neuen Coronavirus durchgemacht, erklärte Ko-Studienleiter Thomas Frischer im Gespräch mit der APA. Vor allem bei den Unter-Zehnjährigen habe man es mit “verschwindend wenigen Kindern mit einem positiven Antikörpernachweis” zu tun, sagte der Mediziner von der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des Wilhelminenspitals in Wien-Ottakring. Man dürfe nicht vergessen, dass davon auszugehen ist, dass nach einer Infektion über Monate hinweg Antikörper nachweisbar sind. Demnach handelt es sich auch nicht um eine Momentaufnahme der Infektionen zu Testzeitpunkt, wie beim PCR-Test, der im Rahmen der Studie zwei Mal positiv ausfiel, wie bereits Anfang Juli bekannt wurde. Bei derart wenigen kleinen Kindern, die in den Monaten vor der Testung nachweislich Kontakt mit dem SARS-CoV-2-Virus hatten, könne man nicht sagen, “dass die die großen Schleudern der Infektion sind. Wir können das aus unseren Daten nicht herauslesen”, erklärte Frischer, der im September mit Endergebnissen der Studie rechnet. Ausständig sind noch die Auswertungen der begleitenden Fragebögen, die etwa auf Risikofaktoren hinweisen oder darüber Auskunft geben könnten, wo sich die Kinder angesteckt haben. Trotzdem könne man schon jetzt die Schlussfolgerung ziehen, “dass vor allem im Grundschulalter Kinder keine nennenswerte Quelle dieser Infektion darstellen können”. Der Kinderarzt hat die Erhebung zusammen mit Zsolt Szepfalusi von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der Medizinischen Universität (MedUni) Wien im Mai initiiert. Über die Bildungsdirektion Wien ergingen Einladungen zur Teilnahme an Schüler aus der Bundeshauptstadt. Die Stichprobe sollte möglichst die gesamte Population der rund 240.000 Wiener Schulkinder gut abbilden. Aufgrund der Tatsache, dass neben PCR-Tests auch auf Antikörper getestet wurde, lässt die Studie auch Rückschlüsse über die bisherige Durchseuchung innerhalb der untersuchten Gruppe zu. Wie sich die Situation im Herbst an Schulen und Co darstellen wird, könne man zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht beurteilen. Dass im Zuge fallender Temperaturen auch andere Erkrankungen breiter auftreten werden, ist klar. Hier werde die Unterscheidung dann schwierig, denn besonders in der Pädiatrie habe eine Covid-19-Infektion “keine typische Symptomatik”, erklärte Frischer. Theoretisch könnte jeder Infekt mit Fieber Covid-19 sein, “aber wie gesagt: Es ist sehr, sehr selten. Wir haben in Wien nur vereinzelt kranke Kinder gehabt.” Im Wilhelminenspital habe man bisher jeweils erst eine Handvoll junge Patienten mit Covid-19 stationär oder ambulant behandeln müssen. Keiner davon sei wirklich schwer erkrankt gewesen. Wenn es im Verlauf des Herbstes zunehmend schwieriger wird, Corona-Verdachtsfälle etwa von Grippeerkrankungen zu unterscheiden, bestehe Gefahr, “dass man durch übertriebenes Absondern und Isolieren dann andere Kinder mit schwerwiegenden Infektion nicht zeitgerecht behandeln kann”, befürchtet Frischer. Hier werde besonders deutlich, wie sehr es genügend Tests braucht, deren Ergebnisse möglichst innerhalb weniger Stunden da sind, “sodass man keine verzögerten Therapien bei Kindern riskiert, die keine Covid-Infektion haben”.

Kaum Antikörper-Nachweise unter Wiener Schülern

Heute hat der Lagerabverkauf mit Sensationspreisen von Mediashop begonnen.  Bis Sa. 18.01.2020 ist das internationale TV-Shopping-Unternehmen in der Shoppingcity Wels zu Gast. ⚠️ SCW-Service-Hinweis: Ein Parkplatz ist für Sie Garantiert ! Unser Parkdeck hat geöffnet! ☺️

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