Regierungs-PK um 13.00 Uhr zu Standort und Beschäftigung

Merken
Regierungs-PK um 13.00 Uhr zu Standort und Beschäftigung

Die Bundesregierung wird heute, Mittwoch, weitere Maßnahmen zur Standort-Sicherung und Beschäftigung wegen der Auswirkungen des Coronavirus präsentieren. Bei der Pressekonferenz um 13.00 Uhr werden Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) Finanzminister Gernot Blümel, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (alle ÖVP) informieren.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Stadtball macht Pause, der Garnisonsball ist Geschichte, wie gut dass es den Ball des Sports gibt. Letztes Jahr gestartet, feiert dieser heuer in Wels seine zweite Ausgabe. Und sorgt zumindest für ein Ballhighlight in der ersten Jahreshälfte.

Die Drogeriemarktkette “Bipa” bietet in einigen Wochen den Verkauf eines Corona-Tests an. Michael Putz, Geschäftsführer des Unternehmens “Lead Horizon”, das den PCR-Test für Zuhause zur Verfügung stellt, hat am Montagnachmittag gegenüber der APA einen dementsprechenden Bericht auf “krone.at” bestätigt. Das vom Wiener Virologen Christoph Steininger mitgegründete Unternehmen stellt die Test-Kits für “Bipa” zur Verfügung. Die Probe wird zu Hause gemacht und in einem zertifizierten Labor ausgewertet. Im Test-Kit befindet sich eine Flüssigkeit, die gegurgelt und in ein beigelegtes Röhrchen gespuckt werden muss. Das Ganze wird dann ans Labor per Post geschickt. Testergebnis innerhalb eines Werktages Wenn die Probe eingetroffen ist, soll ein Testergebnis innerhalb eines Werktages verfügbar sein, die dann per SMS an den Kunden übermittelt wird. Laut “krone.at” sollen in drei bis vier Wochen die Tests in mehr als 500 “Bipa”-Filialen und im Onlineshop verfügbar sein. Wieviel der Test kostet ist unklar. Die Drogeriemarktkette war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

PCR-Tests bald in Drogeriemarkt erhältlich

Bildungsministerium und -direktionen müssten sich schon jetzt auf Szenarien von Voll- über Schichtbetrieb bis zu Fernunterricht vorbereiten. “Das geschieht nach meiner Beobachtung zumindest im Moment noch nicht im ausreichenden Maß.” Im Gespräch mit der APA fordert Kimberger Masterpläne dafür, wie die Schulen ab Herbst unmittelbar von den Gesundheitsbehörden unterstützt und Verdachtsfälle an den Schulen so rasch wie möglich getestet werden können. Die Vorkommnisse in Oberösterreich, wo als Reaktion auf einen Corona-Cluster die Schulen und Kindergärten in fünf Bezirken geschlossen werden, hätten erneut gezeigt, wie dringend eine professionelle Vorbereitung sei. Derzeit könnten Lehrer und Direktoren nach Kimbergers Einschätzung noch ganz gut damit umgehen, dass sie als medizinische Laien entscheiden sollen, ob ein Schüler ein Verdachtsfall sein könnte oder nicht. Er blicke aber mit Sorge auf das kommende Schuljahr. “Ich hoffe, dass das, was wir derzeit in Oberösterreich haben, nicht ein Vorgeschmack auf den Herbst ist, weil mit Einsetzen der Grippezeit die Unterscheidung natürlich ganz besonders schwer wird.” Um zu verhindern, dass viele Kinder umsonst präventiv vom Unterricht ausgeschlossen werden, bräuchte es laut Kimberger ein Krisenmanagement, das eine unmittelbare Testung in den Bildungseinrichtungen sicherstellt. Die Schulen benötigten auch mehr Unterstützung durch medizinisches Fachpersonal. Außerdem müsse geklärt werden, ob Schulen ein erkranktes Kind oder auch einen Lehrer, der krank in die Schule kommt, wegweisen dürfen. “Ich glaube, dass wir es uns nicht mehr leisten können, dass man krank in die Schule kommt. Das wird in der Corona-Situation nicht mehr möglich sein.” “Auf Basis der Erfahrungen absprechen” Auch die Frage, wie die Schulen eine neuerliche Umstellung auf Fernunterricht im Falle der zeitweisen Schließung von Klassen oder Schulen im Herbst organisatorisch und pädagogisch bewältigen können, müsse schon im Vorfeld geklärt werden. Hier müssten sich Ministerium, Bildungsministerium, Pädagogen und Gesundheitsexperten auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Monate absprechen, fordert Kimberger. “Ich glaube, dass das zumindest im Moment keine Priorität hat und das beruhigt mich überhaupt nicht.” Bei der Unterstützung der Schulen durch die Bildungs- und Gesundheitsbehörden sieht Kimberger derzeit noch Verbesserungsbedarf. In den vergangenen Wochen habe es etwa teilweise Probleme mit dem Informationsfluss an die Schulen gegeben. Ihm sei berichtet worden, dass Kinder, in deren Familien es Coronafälle gab, trotz Absonderungsbescheid in die Schule gekommen seien. In der Schule wusste man allerdings nicht, dass die Kinder eigentlich in Heimquarantäne sein sollten. “Die Schulen müssen sofort informiert werden”, fordert Kimberger. Es sei nicht nachvollziehbar, dass das mit Verweis auf den Datenschutz unterlassen werde. “Da steht die Gesundheit aller Beteiligten am Spiel.”

Lehrer fordern dringend Masterplan für den Herbst

In New York haben Angestellte von Amazon demonstriert. Sie forderten besseren Schutz vor dem Coronavirus, darunter die Schließung und Desinfizierung eines Gebäudes, nachdem ein Angestellter dort positiv auf das neuartige Virus getestet worden war. Amazon antwortete mit einer Kündigung.

Amazon reagiert mit Härte auf Protest

Die zweifache Judo-EM-Medaillengewinnerin Kathrin Unterwurzacher hat am Mittwoch das Ende ihrer Sportkarriere verkündet. “Die Schmerzen sind zu stark. Mein lädiertes rechtes Knie lässt Top-Platzierungen nicht mehr zu”, erklärte die 28-jährige Tirolerin. Die Siebente von Rio de Janeiro 2016 war zwölf Jahre lang Mitglied im österreichischen Nationalteam – und galt erneut als Olympiahoffnung. Die Spiele in Tokio 2020 hätten den finalen Höhepunkt bedeuten sollen. Der Corona-Lockdown ließ aber in Unterwurzacher die Erkenntnis reifen, dass es nach einem im Dezember 2017 erlittenen Kreuzbandriss und zwei weiteren Einrissen nicht mehr für Topplatzierungen reicht. “Mir ist aufgefallen, dass das alles keinen Sinn mehr hat”, sagte sie am Mittwoch in Innsbruck. Bei Olympia nur dabei zu sein sei ihr zu wenig. “Wenn ich keine Chance auf eine Medaille habe, dann lass ich lieber Magda den Vortritt.” Magda Krssakova (26) kämpft ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm. Ihr Rücktritt habe letztlich gesundheitliche Gründe, meinte Unterwurzacher: “Bei leichten Judo-spezifischen Bewegungen hat mein Knie schon ausgesetzt, es ist keine Stabilität mehr da. Zusätzlich kommen die Schmerzen dazu. Es sind einfach keine guten Voraussetzungen, um noch ein Jahr durchzuhalten, und das Risiko einer weiteren Verletzung wäre unumgänglich.” Trainer Martin Scherwitzl bedauerte die Entscheidung, die aber richtig sei. “Ich bin hundertprozentig der Meinung, dass die Katrin das Potenzial gehabt hätte, eine olympische Medaille zu gewinnen, aber das Risiko kann man nicht eingehen.” Unterwurzacher beendet als zweifache EM-Medaillengewinnerin (Silber 2016, Bronze 2017) und zweifache Grand-Slam-Siegerin ihre Judo-Laufbahn.

Judoka Unterwurzacher beendet Karriere wegen Knieproblemen

Die für die Militärparade in Moskau zum 75. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland vorgesehenen Panzer sind nach Angaben der Streitkräfte gegen das Coronavirus geschützt. Die Panzer vom Typ T-72 und T-90 seien ohnehin gegen atomare, chemische und biologische Angriffe gesichert – entsprechend auch gegen Viren.

Panzer bei Siegesparade gegen Coronaviren geschützt