Regionale Produktion soll steuerliche Vorteile bekommen

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Regionale Produktion soll steuerliche Vorteile bekommen

Nach dem “Regionalgipfel” im Bundeskanzleramt ist vor einer neuen Gesprächsrunde, sagt Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger. Erzielt worden sei zwar ein Bekenntnis des Handels zur Regionalität. “Aber für die Landwirtschaft ist daneben auch noch ein klares Bekenntnis zur Preisstabilität ein wesentlicher Faktor”, so Moosbrugger. “Und hier gibt es noch Potenzial”, so der Bauernvertreter.

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Nachdem Ed Sheeran erst letztes Jahr angekündigt hatte, sich eine längere Auszeit von der Öffentlichkeit nehmen zu wollen, gab er nun dem Verlag “Hay House” ein exklusives Interview, in dem er über seinen Hang zu exzessivem Verhalten sprach. In dem ausführlichen Interview erklärt Sheeran unter anderem, dass er sehr schnell darin sei, eine Sucht zu entwickeln und vergleicht sich dabei mit Elton John, dessen Buch er gerade lese. Darin berichtet Elton John unter anderem von exzessivem Essverhalten und davon, wie er einst so viele Desserts aß, bis er sich übergeben musste. “Das alles habe ich auch schon gemacht”, so Sheeran. Irgendwann habe er angefangen, sein Äußerliches zu hassen. “Zucker, süße Sachen, ungesundes Essen, Kokain, Alkohol – je mehr man es zu sich nimmt, desto besser fühlt es sich an. Aber ist nicht gut für dich.” Der Schlüssel, um mit Suchtverhalten umgehen zu können, sei Mäßigung, so Sheeran. Als Beispiel dafür nennt er seinen Alkoholkonsum: “Wenn ich trinke, sehe ich keinen Sinn darin, ein Glas Wein zu trinken. Ich trinke lieber zwei Flaschen.” Es zu schaffen, wirklich nur ein Glas zu trinken, das höchstwahrscheinlich keine negativen Auswirkungen auf den darauffolgenden Tag haben wird, sei der Trick. Ein idealer Nährboden für Suchtverhalten sei vor allem das Leben auf Tour, so Sheeran. Er habe 2014 und 2015 jeden Tag eine Show in einer anderen Stadt gespielt, jeden Abend getrunken und tagsüber im Tourbus geschlafen. “Ich habe ungefähr vier Monate lang kein Sonnenlicht gesehen”, erinnert der Sänger sich an die Zeit. Der ständige Alkoholkonsum habe schließlich zu Panikattacken geführt und ihn irgendwann sogar am Sinn des Lebens zweifeln lassen. Aus der Krise geholt habe ihn seine Frau Cherry. “Sie ernährt sich gesund, also habe ich angefangen, mich gesund zu ernähren. Sie trinkt außerdem nicht viel, also habe ich aufgehört, viel zu trinken.”

Ed Sheeran spricht über sein Suchtverhalten

Nach den Ärzten fordern auch die Pflegeberufe mehr Schutzausrüstung im Kampf gegen das Coronavirus. “Beschäftigte in der Pflege, der Alten-, der Behinderten- und der Kinderbetreuung sind besonders gefährdet. Es braucht hier möglichst rasch ausreichend Desinfektionsmittel, Handschuhe und Masken, um diese Berufsgruppen zu schützen”, fordert die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp, Barbara Teiber. Gleichzeitig appellierte sie auch an die Arbeitgeber, Ausnahmebestimmungen bei der Arbeitszeit möglichst wenig und mit großen Fingerspitzengefühl einzusetzen, damit die Beschäftigten nicht aufgrund von Erschöpfung vermehrt krank werden.

Auch Pflegeberufe fordern mehr Schutzausrüstung

Der Handelsverband fordert angesichts einer möglichen Verschärfung der Corona-Maßnahmen “gute und rasche” Hilfen. “Wir befürchten ein Händlersterben von 6.000 Geschäften”, sagte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will am Freitag zur APA. Der aktuelle “Lockdown light” habe bereits bei vielen Händlern, etwa im Bereich Textil, Schmuck, Sport und Lebensmittelgroßhandel, zu massiven Umsatzeinbrüchen geführt. Diesen Betrieben müsse bereits jetzt besser geholfen werden. “Der Handel hat Verständnis, dass immer die Gesundheit an erste Stelle steht. Wenn es weitere Restriktionen gibt, dann muss es aber auch dasselbe Verständnis für rasche Hilfen geben”, so der Branchenvertreter. Die kommenden Wochen bis Weihnachten seien der “wichtigste Zeitraum” für die Handelsbranche. Viele Betriebe hatten gehofft, die Verluste aus den ersten Corona-Monaten vielleicht nun wieder aufzuholen. 80-Prozent Ersatz Sollten erneut wie im März und April alle Händler außer dem Lebensmitteleinzelhandel, Drogeriemärkten, Trafiken und Apotheken schließen müssen, dann drängt der Handelsverband auf einen 80-prozentigen Umsatzersatz für die betroffenen Unternehmen. Diese Art von Hilfe gibt es bereits für Betriebe im Bereich Beherbergung, Veranstaltungen, Gastronomie und Freizeitangebote für den Monat November. Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von rund 3.000 Unternehmen. Nur Teile des Handels zu schließen, wie etwa größere Geschäfte und Einkaufszentren, hält Will nicht für sinnvoll. Die Erwerbsfreiheit nur für Teile der Branche einzuschränken wäre rechtlich äußerst kritisch und den kleinen Händlern würde bei einem harten Lockdown auch die Kundenfrequenz fehlen. “Wenn es nur eine Geisterstadt ist, dann bringt es nichts für den Handel”, sagte der Handelsverband-Geschäftsführer. Auch der Sporthandel spürt bereits deutlich die Auswirkungen des seit Anfang November geltenden “Lockdown light”. “Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit geschlossenen Seilbahnen, Hotels und Restaurants kommen für den Sportartikelhandel faktisch einer verordneten Geschäftsschließung gleich”, so Intersport-Österreich-Geschäftsführer Thorsten Schmitz am Freitag in einer Aussendung. Vor allem die INTERSPORT-RENT-Standorte im Westen Österreichs seien stark betroffen und würden erhebliche Umsatzeinbußen aufgrund ausbleibender Kunden, Touristen und Tagesausflügler verzeichnen. Hoffnungsschimmer für den Intersport-Chef sind die Umsätze im Tourenskisektor und der ungebrochene Trend zu Fitness in den eigenen vier Wänden. Schulschließungen belasten Mögliche coronabedingte Schulschließungen und die damit verbundene elterliche Aufsichtspflicht würden die Personaldecke in der Branche auch sehr ausdünnen. Laut Statistik Austria hatten zuletzt 177.000 Beschäftigte im Handel ein oder mehrere Kinder unter 15 Jahren. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hatte gestern, Donnerstag, größere Menschenansammlungen in manchen Einkaufszentren als “besorgniserregend” bezeichnet. Der Einkaufszentren-Branchenverband (ACSP) verwies in einer Aussendung darauf, dass die in den Medien verbreiteten Bilder von Menschenmassen vom vergangenen Wochenende nicht aus Einkaufszentren stammen, sondern von der Eröffnung eines Möbelhauses in Salzburg. Bis dato sei “kein einziger Covid-19-Cluster in Österreich in einem Shoppingcenter nachgewiesen worden bzw. entstanden”, so der Branchenverband.

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