Regnerische Grüße von der Rad-WM

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Regnerische Grüße von der Rad-WM

Der Radprofi Lukas Pöstlberger sendet uns regnerische Grüße aus Yorkshire. Dort wird am Sonntag das WM-Straßenrennen ausgetragen. Da lässt sich nur hoffen, dass bis dahin das Wetter wieder etwas besser ist!

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Seit fünf Spielen ungeschlagen, punktgleich mit dem Tabellenführer. Der Saisonstart der Hertha der hätte kaum besser verlaufen können. Trotz Kaderumbau spielt die Elf von Trainer Markus Waldl um den Aufstieg mit. Am Wochenende zu Gast im Mauth -Stadion – die Ried Amateure.

Der ehemalige Radprofi Stefan Denifl ist am Dienstag am Landesgericht Innsbruck wegen gewerbsmäßigen schweren Sportbetrugs zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, 16 Monate davon werden bedingt nachgesehen. Zudem wurden dem 33-jährigen Tiroler 349.000 Euro als verfallen erklärt. Denifl soll laut Anklage zwischen 2014 und 2018 Blutdoping betrieben haben. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig. Acht Monate Haft müsste der ehemalige Radprofi laut dem erstinstanzlichen Urteil antreten. Er könne dafür aber auch die Fußfessel beantragen, erklärte der Richter nach der Urteilsverkündung. Das Strafausmaß sei zwischen einem und zehn Jahren gelegen. Zwei Jahre seien demnach schuld- und tatangemessen, meinte der Richter, der Denifls Geständnis und Unbescholtenheit als mildernd, aber den langen Tatzeitraum als erschwerend wertete. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Tiroler auch vorgeworfen, im Vorfeld der Verhandlung Geld beiseitegeschafft zu haben und hatte deshalb die Anklage auf betrügerische Krida ausgeweitet. Von diesem Anklagepunkt wurde Denifl aber freigesprochen. Denifl hat bestritten, jemanden betrogen zu haben Der 33-Jährige hatte beim ersten Verhandlungstermin im Februar des vergangenen Jahres zwar zugegeben, mit Hilfe des deutschen Sportarztes Mark S. Blutdoping betrieben zu haben. Er hatte jedoch bestritten, jemanden betrogen zu haben. Er habe immer alle Verträge erfüllt, meinte Denifl. Ein als Zeuge per Videokonferenz zugeschalteter Verantwortlicher des früheren Radteams von Denifl erklärte, dass das Team das an Denifl bezahlte Geld jedenfalls nicht zurückverlangen wird. “Trotz Dopings gibt es keinerlei Absicht dahingehend”, sagte der Zeuge. Hätte er jedoch gewusst, dass Denifl Doping betrieb, hätte man den Vertrag mit ihm selbstverständlich nicht abgeschlossen. Bezüglich des Anklagepunktes der betrügerischen Krida zeigte sich Denifl am Dienstag nicht geständig. Er habe sein Geld investieren wollen – unter anderem in Bitcoins und Gold – deshalb habe er es von seinem Konto abgehoben. Mit der anstehenden Verhandlung hätte dies nichts zu tun gehabt. Er hatte nie die Absicht, das Geld beiseitezuschaffen, beteuerte der Tiroler. Staatsanwalt: Wer dopt, betrügt Es gehe in dem Verfahren nicht primär um Doping, sondern um Betrug, erklärte indes der Staatsanwalt in seinem Schlussplädoyer. “Jemand täuscht etwas vor und bereichert sich dadurch”, erklärte der öffentliche Ankläger. Denifl habe sich durch das Doping das Entgelt der Radteams erschlichen. “Objektiv liegen die Fakten relativ gut auf der Hand und auch die subjektive Tatseite hat der Angeklagte eindeutig zugestanden”, so der Staatsanwalt. Ähnlich sah dies auch der Richter. Die Leistung Denifls könne nur wertlos sein, weil er gedopt war, meinte er. Wenn das Radteam vom Doping gewusst hätte, dann wäre er auch nicht engagiert und damit auch nicht bezahlt worden, fügte der Richter hinzu. Dem Sieger der Österreich-Rundfahrt 2017 war man im Zuge der Operation Aderlass auf die Spur gekommen. Beim deutschen Sportmediziner Mark S. waren Blutbeutel von Denifl gefunden worden.

Denifl zu 2 Jahren Haft verurteilt, 16 Monate davon bedingt

Hätte ich als Kind mehr geturnt, dann hätte ich mir später viele anstrengende Trainingseinheiten erspart – weise Worte vom Ex-Schispringer Andi Goldberger. Und genau deswegen ist der ASKÖ Marchtrenk auch so ein gut besuchter Verein – denn Sport und Bewegung ist hier das um und auf. Neue Motivation liefert das Vereinsheim im Freizeitzentrum.

Bei strahlendem Sonnenschein in der Türkei lachte heute Vormittag auch dem Team Felbermayr Simplon Wels die Sonne: Filippo Fortin sicherte sich beim GP Antalya im Zielsprint den 2. Platz und verpasste den 1. Saisonsieg um ein einen Zentimeter. Das Rennen über 118 Kilometer war aufgrund schlechter Straßenverhältnisse von zahlreichen Defekten geprägt. „Wir sind dank unseres optimalen Materials heute von Defekten verschont geblieben. In Summe waren beim heutigen Rennen aber rund 70 Defekte zu verzeichnen, das war echt heftig“, so Rennsportleiter Andreas Grossek.   Neuzugang Fabian Schormair – vergangenen Donnerstag toller 2. beim GP Alanya – zeigte heute erneut auf, als er sich nach 30 Kilometern mit zwei weiteren Fluchtgefährten vom Peloton löste. 30 Sekunden war der maximale Vorsprung der Ausreißer und nach 20 Kilometern war der Fluchtversuch wieder beendet. So kam es zum Zielsprint, „Pippo“ Fortin wurde von seinen Teamkollegen Matthias Krizek, Ziga Groselj, Andi Bajc und Manuel Bosch ideal in Position gebracht. „Das war haarscharf. Ein Zentimeter hat zum 1. Saisonsieg gefehlt. Ich bin aber trotzdem mit der Performance unseres Teams sehr zufrieden“, so Topsprinter Filippo Fortin. Jetzt geht es für den Felbermayr-Express zur 500 Kilometer langen Tour of Antalya, die vom 20. bis 23. Februar stattfindet.

Filippo Fortin wird zweiter beim GP Antalya