Rendi-Wagner kritisiert Regierung für "Missachtung des Sports"

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Rendi-Wagner kritisiert Regierung für "Missachtung des Sports"

Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) hat am Samstag gemeinsam mit Volleyball-Zampano Peter Kleinmann die Bundesregierung für ihre aktuelle Politik in Sachen Sport hart kritisiert. Auch der von Bildungsminister Heinz Fassmann avisierte Turn-Unterricht auf freiwilliger Basis am Nachmittag fand wenig Anklang, unisono wurde erneut die tägliche Turnstunde gefordert.

Die Coronakrise habe die Problematik des Bewegungsmangels verschärft. Rendi-Wagner verwies auch auf die Sportvereine, die dringend auf Hilfe warten. “Österreich kann es sich nicht leisten, einen einzigen Sportverein zu verlieren. Über 2 Millionen Österreicher sind derzeit in Sportvereinen. Das ist weit mehr als nur eine Gesundheitsfaktor, sondern auch ein Gesellschaftsfaktor.” Zudem erwirtschafte der Sport jährlich eine Wertschöpfung von 18 Mrd. Euro und schaffe 300.000 Arbeitsplätze.

Rendi-Wagner wolle mithelfen, dem Sport eine Stimme zu geben. Nach einer “turbulenten” Parlamentswoche fehle nach wie vor ein Hilfspaket für den Sport. Ein Budget sei, “eine in Zahlen gegossene Politik. “Es gibt keine aktive und spürbare Sportpolitik dieser Bundesregierung”, kritisierte sie.

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