Rendi-Wagner wieder als Ärztin tätig

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Rendi-Wagner wieder als Ärztin tätig

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner wird jetzt als ehrenamtliche Mitarbeiterin einmal pro Woche beim Samariterbund Wien aushelfen. “Der Bedarf an Tests steigt täglich, die Situation ist für alle herausfordernd. Daher möchte auch ich als Ärztin meinen Beitrag leisten”, schreibt sie auf Facebook.

Am Freitag habe sie bereits bei der Teststraße Praterstadion in Wien bei den Gurgeltests unterstützt. “Zusammenstehen und anpacken! Gemeinsam schaffen wir es und werden die Pandemie meistern”, postete die SPÖ-Politikerin. Erst vor Kurzem erzählte die Parteivorsitzende bei einer Pressekonferenz von der Corona-Infektion ihrer Mutter, die infolge auf der Intensivstation behandelt werden musste, mittlerweile das Krankenhaus aber wieder verlassen konnte.

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In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz präsentiert die Regierung heute neue Maßnahmen. Im Fokus stehen private Veranstaltungen. Eigentlich war die Verkündung der neuen Maßnahmen erst fürs Wochenende oder den Anfang der nächsten Woche geplant. Die internationalen Reisewarnungen für Wien und die steigenden Infektionszahlen haben die Regierung aber offensichtlich dazu bewogen, die Maßnahmen schon früher zu verschärfen. Österreichweit gibt es derzeit 780 Neuinfektionen (Stand 9:30 Uhr). Auf die Bundesländer teilen sie sich folgendermaßen auf: Burgenland: 14 Kärnten: 12 Niederösterreich: 100 Oberösterreich: 124 Salzburg: 27 Steiermark: 21 Tirol: 65 Vorarlberg: 51 Wien: 366 Im Fokus dürften private Partys spielen, die derzeit besonders häufig die Ursache für neue Corona-Cluster sind. Das hatte Gesundheitsminister Rudolf Anschober bereits im Vorfeld erklärt. Konkret wird es heute, Donnerstag, um 14:00 Uhr. Dann informiert das “virulogische Quartett” – bestehend aus Bundeskanzler Sebastian Kurz(ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) – im Bundeskanzleramt.

Italienische Touristen, die einen Winterurlaub in Österreich verbringen, müssen sich nach der Rückkehr in ihre Heimat einer zehntägigen Quarantäne und einem Coronatest unterziehen. Dies plant die italienische Regierung nach Angaben der Vize-Gesundheitsministerin Sandra Zampa. Die Vize-Gesundheitsminister bestätigte die Absicht der Regierung, ein Ski-Verbot über die Weihnachtsfeiertage verhängen zu wollen, obwohl es bisher noch zu keiner europaweiten Einigung über eine Schließung der Skigebiete gekommen ist. Im Interview mit dem TV-Kanal “La 7” zeigte Zampa Verständnis mit den norditalienischen Regionen, die Konkurrenz aus Österreich befürchten. Die Regierung plane Stützungsmaßnahmen für die Betriebe, die wegen des Ski-Verbots finanzielle Verluste erleiden werden. “Die Skisaison geht jedenfalls nicht am 7. Jänner zu Ende”, sagte Zampa. Die norditalienischen Regionen verschärften indes ihren Druck, damit es zu einem EU-weiten Skiverbot bis Mitte Jänner 2021 kommt. “Wir fordern Gleichheit bei der Behandlung. Wenn wir alle Europäer sind, müssen die Regeln für Italien sowie für Österreich und Frankreich gelten. Wir verlangen, dass es in Sachen Ski auf europäischer Ebene gleiche Behandlung für jeden gibt”, so der Präsident der norditalienischen Region Piemont, Alberto Cirio.

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Der Chatdienst WhatsApp macht es in der Corona-Krise noch etwas umständlicher, Nachrichten weiterzuleiten. Das soll die Verbreitung falscher Informationen über das Coronavirus bremsen. WhatsApp-Nachrichten, die bereits häufig verteilt wurden, können nur noch einzeln an einen Chat weitergeschickt werden, wie der zu Facebook gehörende Dienst am Dienstag mitteilte. Bisher war das in bis zu fünf Chats gleichzeitig möglich. Die Nachrichten bei WhatsApp haben Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – deshalb ist ihr Inhalt nur für die Nutzer im Klartext sichtbar, aber nicht für den Dienst selbst. Damit kann WhatsApp nicht direkt gegen Falschinformationen oder Hetzkampagnen vorgehen. Deshalb versucht die Firma, die Weiterverteilung von Nachrichten generell schwieriger zu machen. So werden bereits seit dem vergangenen Jahr häufig weitergeleitete Nachrichten markiert, und damals war auch die Beschränkung auf fünf Chats gleichzeitig beim Weiterschicken eingeführt worden.

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