Rendi-Wagner wieder als Ärztin tätig

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Rendi-Wagner wieder als Ärztin tätig

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner wird jetzt als ehrenamtliche Mitarbeiterin einmal pro Woche beim Samariterbund Wien aushelfen. “Der Bedarf an Tests steigt täglich, die Situation ist für alle herausfordernd. Daher möchte auch ich als Ärztin meinen Beitrag leisten”, schreibt sie auf Facebook.

Am Freitag habe sie bereits bei der Teststraße Praterstadion in Wien bei den Gurgeltests unterstützt. “Zusammenstehen und anpacken! Gemeinsam schaffen wir es und werden die Pandemie meistern”, postete die SPÖ-Politikerin. Erst vor Kurzem erzählte die Parteivorsitzende bei einer Pressekonferenz von der Corona-Infektion ihrer Mutter, die infolge auf der Intensivstation behandelt werden musste, mittlerweile das Krankenhaus aber wieder verlassen konnte.

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Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist am Dienstag einer der Ehrengäste des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bei den heurigen Nationalfeiertagsfeiern in Paris. Die Feierlichkeiten finden aufgrund der Coronakrise in diesem Jahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Einladung erfolgte als Dank für die Behandlung dreier französischer Coronavirus-Intensivpatienten in Österreich. Nach den Feierlichkeiten ist ein Arbeitsessen Anschobers mit seinem französischen Amtskollegen Olivier Véran sowie den ebenfalls zu den Feierlichkeiten geladenen Fachministern aus der Schweiz, Deutschland und Luxemburg, Alain Berset, Jens Spahn und Paulette Lenert, vorgesehen. Dazu wird auch WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erwartet.

Anschober Ehrengast bei Nationalfeiertagsfeiern in Paris

Die Bundesregierung verkündete heute umfassende Lockerungen bei der Maskenpflicht – für Geschäfte, die Gastronomie, aber auch die Polizei, die künftig ohne Mund-Nasenschutz ihren Dienst versehen wird. Auch die Sperrstunde wird nach hinten verschoben. Die Bundesregierung verkündete heute, Freitag, umfassende Lockerungen der Maßnahmen gegen das Coronavirus. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hatte auch angesichts der Rufe nach regionalen Lockerungen ein entsprechendes Paket in Aussicht gestellt. Bereits ab 5. Juni wird die Sperrstunde in der Gastronomie von 23 Uhr auf 1 Uhr nachts verschoben. Die limitierte Personenzahl von vier Erwachsenen pro Tisch fällt. Die Masken-Pflicht fällt ab 15. Juni, mit Ausnahmen. Weiterhin Maskenpflicht gilt in folgenden Bereichen: Öffentlicher Verkehr Gesundheitsbereich, darunter auch die Apotheken für Dienstleistungen, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, wie für das Personal in der Gastronomie und Friseure In Schulen und im Handel muss die Maske dann somit nicht mehr getragen werden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) betonte: “Wir können noch nicht zur Gänze auf die Maske verzichten, sie aber ein Stück weit ablegen”. Die Regierung empfehle aber weiterhin das Tragen von Masken “dort, wo es Menschenansammlungen gibt, wo es eng ist und wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann”. Kurz betonte im Verein mit Vizekanzler Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober, das Virus sei nicht ausgelöscht, diesem Irrtum dürfe man nicht unterliegen. “Wir haben es geschafft, dass die Infektionszahlen rasch gesunken sind, genauso schnell können sie aber auch wieder ansteigen. Wir sollten alle miteinander nicht leichtsinnig werden, wir werden die Maßnahmen ständig anpassen müssen.” Abstands- und Hygieneregeln seien weiter einzuhalten. Auf Händeschütteln und “andere Rituale, wo man sich zu nahe kommt”, solle tunlichst verzichtet werden.

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Ein Mulden-LKW hat Dienstagvormittag in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) eine Begleitbrücke der Westbahnstrecke beschädigt. Die Bahnstrecke musste vorübergehend gesperrt werden.

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Eine im Postbus-Fahrdienst beschäftigte Person in Oberösterreich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das meldete der Krisenstab Samstagabend. Fahrgästen, die am Dienstag, 2. Juni, und am Mittwoch, 3. Juni, mit einer der Postbus-Verbindungen im Raum Linz-Enns-Steyr laut einer vom Krisenstab veröffentlichten Auflistung gefahren sind, wird auf freiwilliger Basis ein Covid-Test angeboten. Betroffene können sich dafür an die Gesundheitshotline 1450, an die Bezirkshauptmannschaft oder den Magistrat ihres Wohnsitzes melden.

Öffi-Mitarbeiter in Oberösterreich positiv getestet

Die Bundesregierung hat nach dem Ministerrat am Mittwoch weitere Lockerungen der Maßnahmen gegen des Coronavirus angekündigt. So werden mit 1. September Kultur- und Sportveranstaltungen indoor mit bis zu 5.000 Besuchern, outdoor mit bis zu 10.000 Besuchern möglich sein. Voraussetzung dafür ist, neben einer weiterhin guten Entwicklung der Infektionszahlen, ein Präventionskonzept sowie Tracking. Letzteres sieht die freiwillige Erstellung von Teilnehmerlisten durch die Veranstalter vor und gilt bereits ab einer Größe von 100 Besuchern. “Es geht um das Festhalten von Kontaktdaten auf freiwilliger Ebene”, unterstrich Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die Einhaltung geltender Datenschutzbestimmungen. Dieses Kontaktpersonenmanagement soll es ermöglich, “dass überall dort, wo ein Fall ausbricht, das Umfeld und die Kontaktpersonen schnell eruiert werden können”. Hier sei jede Stunde wichtig. Weiterhin sind für die Veranstaltungen zugewiesene Sitzplätze Voraussetzung. “Dort habe ich die Struktur und ist das Risiko ein deutlich reduzierteres”, erklärte Anschober. Auch der Mindestabstand ist weiterhin einzuhalten. Zusätzlich sei bei 5.000 beziehungsweise 10.000 Besuchern ein Präventionskonzept zu erarbeiten. “Darin müssen gewisse Grundfragen des Infektionsschutzes geklärt werden, es geht aber bis hin zu Fragen der Zufahrt und des Zugangs”, so der Gesundheitsminister. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), der auch für die Sport- und Kulturagenden zuständig ist, hob die nun mögliche Planungssicherheit hervor. “Die Veranstalter haben jetzt eine Orientierung, das wird für die meisten eine gute Nachricht sein.” Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass es “sehr große Lockerungsschritte” seien, die man in Aussicht stellt. “Es sind Freiheiten, die wir uns alle miteinander erarbeitet haben. Wir sollten sorgsam damit umgehen.” Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) betonte, dass die skizzierten Schritte nur dann umgesetzt werden können, “wenn die Entwicklung weiter eine gute ist”. Mit aktuell 474 aktiven Erkrankten stehe man im europäischen Vergleich sehr gut da. “Wir evaluieren die Öffnungsschritte, bisher haben wir neun große hinter uns gebracht”, so Anschober. Bis zum heutigen Tag sei es bei keinem der Öffnungsschritte zu einem spürbaren Anstieg der Infektionen im betroffenen Bereich gekommen, “deswegen trauen wir uns den nächsten Schritt zu und wollen zweitens mit dem heutigen Tag eine Planungsperspektive bieten”. An den bis Herbst geplanten Lockerungen für Veranstaltungen ändert sich unterdessen nichts: Ab 1. Juli sind indoor 250 und outdoor 500 Personen erlaubt, mit 1. August erhöhen sich diese Zahlen auf 500 beziehungsweise 750. Legt der Veranstalter ein entsprechendes Sicherheitskonzept vor, steigen die mögliche Kapazitäten nochmals auf 1.000 respektive 1.250 Personen.

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