REWE Group: Filialen von 8-9 Uhr frei halten

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REWE Group: Filialen von 8-9 Uhr frei halten

BILLA, MERKUR und PENNY möchten den Risikogruppen einen entspannten Lebensmittel-Einkauf bieten und bitten die Bevölkerung daher, die Filialen von 8-9 Uhr freizuhalten. Zu den Risikogruppen gehören laut Gesundheitsministerium Menschen ab 65 Jahren sowie Menschen mit chronischen Vorerkrankungen.

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Kommentare:
  1. petra podaril sagt:

    🙂

  2. felix kollmann sagt:

    👍

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Auf seiner ersten großen Wahlkampfveranstaltung seit Beginn der Coronakrise hat US-Präsident Donald Trump vor einem deutlich kleineren Publikum als erwartet gegen die Anti-Rassismus-Protestbewegung ausgeteilt. In einer längst nicht voll besetzten Multifunktionsarena im Staat Oklahoma verteidigte Trump am Samstagabend zugleich seinen Umgang mit der Pandemie gegen Kritik. Die hohen Fallzahlen in den USA – kein Land weist mehr bestätigte Infektionen aus – kämen dadurch zustande, dass die Vereinigten Staaten weitaus mehr Menschen auf das Virus testen würden als andere Staaten. “Also habe ich zu meinen Leuten gesagt, macht mal langsamer beim Testen, bitte.” Im Publikum trugen viele die typischen Trump-T-Shirts, aber kaum jemand einen Mund- und Nasenschutz – obwohl die Gesundheitsbehörden von Oklahoma wegen der Menschenansammlungen vor einem erhöhten Corona-Ansteckungsrisiko auf der Veranstaltung in Tulsa gewarnt hatten, nachdem die Infektionszahlen in dem US-Staat zuletzt wieder schneller angestiegen waren. Trump, der es eigentlich gewöhnt ist und genießt, vor vollen Rängen zu sprechen, ging nicht konkret darauf ein, dass diesmal viele der 19.000 Sitzplätze leer blieben. Er warf aber den Medien und nach seinen Worten sich schlecht aufführenden Demonstranten außerhalb der Halle vor, viele Interessierte entmutigt zu haben zu kommen. Nutzer der Internet-Plattform TikTok erklärten am Sonntag, sie hätten dazu beigetragen, den Auftritt Trumps zu sabotieren. Sie hätten sich online für den Eintritt zur Wahlkampfhalle registriert, aber nie vorgehabt, auch tatsächlich zu erscheinen. Die “New York Times” berichtete, Fans der populären koreanischen Popmusik hätten zu einer ähnlichen Aktion aufgerufen. Eigentlich hatte Trump eine “epische” Wiederaufnahme des Wahlkampfs nach mehreren Monaten Pause versprochen. Keine fünf Monate vor der Präsidentenwahl liegt der Republikaner in Umfragen deutlich hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Neben seinem Corona-Krisenmanagement fing sich Trump teils heftige Kritik ein für seine Reaktion auf die weltweiten Proteste gegen Rassismus, deren Auslöser die Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz am 25. Mai in Minneapolis im US-Staat Minnesota war. Nachdem es am Rande einiger Demonstrationen zu Brandstiftungen und Plünderungen gekommen war, hatte Trump unter anderem mit dem Einsatz des Militärs im eigenen Land gedroht. Gegner warfen ihm vor, mit seiner Rhetorik Öl ins Feuer zu gießen und kein Gespür oder Verständnis für die Anliegen der Demonstranten zu haben. Auch der Wahlkampfauftritt in Tulsa war nicht nur wegen der Corona-Bedenken umstritten. Ursprünglich wollte Trump bereits am Freitag in der Stadt seine Rede halten. Auf den Tag fiel aber der “Juneteenth”-Gedenktag, an dem in den USA an das Ende der Sklaverei erinnert wird. Außerdem war Tulsa 1921 Schauplatz eines der schlimmsten Ausbrüche rassistischer Gewalt gegen Schwarze. 2016 war in Tulsa außerdem Schauplatz einer weiteren, umstrittenen Tötung eines Afroamerikaners durch eine Polizeikugel. Während es vor der Halle zu Protesten und vereinzelten Rangeleien zwischen Anhängern der “Black Lives Matter”-Bewegung und Trump-Anhängern kam, legte der Präsident in seiner Rede nach. “Der verwirrte linke Mob versucht, unsere Geschichte zu zerstören, unsere Denkmäler – unsere schönen Denkmäler – zu entweihen, unsere Statuen niederzureißen und jeden zu bestrafen, abzusagen und zu verfolgen, der seinen Forderungen nach absoluter und vollständiger Kontrolle nicht entspricht. Wir fügen uns nicht”, rief er seinem Publikum zu. Auch seinen unlängst angekündigten Teil-Abzug Tausender amerikanischer Soldaten aus Deutschland ließ Trump nicht unerwähnt. Erneut warf er der deutschen egierung und Kanzlerin Angela Merkel vor, zu wenig für die NATO und Verteidigung auszugeben. Ebenso holte er gegen Biden, China, kriminelle Banden und Einwanderer aus. In einem Interview mit dem Sender Fox News kündigte er an, am Sonntag oder Montag neue Visa-Beschränkungen vorzustellen. Unterdessen äußerte nach Trump nun auch Justizminister William Barr die Ansicht, dass Briefwahlen zu massiven Betrügereien bei der Stimmabgabe führen. Briefwahl öffne die “Schleusen für potenziellen Betrug” und untergrabe das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Ausgang einer Wahl, sagte Barr am Sonntag dem erzkonservativen Sender Fox News. Stimmen könnten verschwinden oder “Zehntausende” gefälschte Stimmzettel von Unbefugten eingeworfen werden. Dies könnten auch Unbefugte aus dem Ausland sein. Entsprechende Behauptungen Trumps hatte der Online-Dienst Twitter kürzlich in einem ungewöhnlichen Schritt als irreführend gekennzeichnet. Führende Demokraten hatten spekuliert, dass sich das Präsidentenlager mit seinen Behauptungen auf eine mögliche Wahlniederlage des Republikaners Trump im November vorbereiten will. Mit dem Verweis auf angeblichen Wahlbetrug könnte ein Sieg des demokratischen Trump-Rivalen Joe Biden vom jetzigen Präsidenten in Zweifel gezogen werden, befürchten sie.

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Als Reaktion auf die jüngsten Fälle von exzessiver Polizeigewalt in den USA und die Anti-Rassismus-Proteste will Präsident Donald Trump eine Reform der Standards bei den Polizeibehörden befördern. Laut Regierungsmitarbeitern will Trump in einem Dekret die Polizeibehörden auffordern, ihre Regularien für die Gewaltanwendung sowie die Abläufe bei der Einstellung neuer Beamter zu modernisieren. Seine Pläne für die Polizeireform will der US-Präsident den Angaben aus Washington zufolge am Dienstag vorstellen. Die seit Ende Mai anhaltenden Proteste waren durch den Fall des US-Staat Minnesota getötet worden war. Neu angeheizt wurden die Proteste dann zuletzt durch einen weiteren Fall von Polizeigewalt in Atlanta im US-Staat Georgia. Dabei wurde der Afroamerikaner Rayshard Brooks von einem weißen Beamten durch zwei Schüsse in den Rücken getötet. Eine zentrale Forderung der Demonstrationen sind tiefreichende Formen bei der Polizei. Die oppositionellen Demokraten haben bereits einen Vorschlag für eine Polizeireform in den Kongress eingebracht. Viele Polizeibehörden im Land wendeten nicht “die modernsten Standards” an, sagte einer der Regierungsmitarbeiter. Sie sollten künftig etwa mehr Beamte anheuern, die aus ihren jeweiligen Gemeinden stammten. Außerdem würden Datenbanken gebraucht, um Beamte mit in der Vergangenheit begangenen Verfehlungen von einer Versetzung in ihre Bezirke auszuschließen. Ziel von Trumps Dekret sei es, die Polizeibehörden und ihre jeweiligen Gemeinden “näher zueinander zu bringen”, hieß es weiter. Hingegen strebe der Präsident nicht an, der Polizei Finanzmittel zu entziehen. Vielmehr wolle die Regierung mehr in die Polizei investieren und dabei die Modernisierung von deren Arbeit befördern. Weitere Details zu Trumps Plänen nannten die Regierungsmitarbeiter nicht. Diese gehen allerdings offensichtlich nicht so weit wie die Vorschläge der Demokraten. Die Oppositionspartei will unter anderem den Schutz von Polizisten vor juristischer Verfolgung abschwächen, Würgegriffe bei Festnahmen verbieten und eine landesweite zentrale Datenbank zum Fehlverhalten von Polizisten schaffen. Trump ließ auch auf einer anderen Ebene aufhorchen: Der Präsident will sich über Bedenken hinwegsetzen, dass ein für das Wochenende geplanter Wahlkampfauftritt im US-Staat Oklahoma die Ausbreitung des Coronavirus befördern könnte. Vielmehr kündigte Trump am Montag in Washington sogar an, dass er statt der bisher geplanten 22.000 bis zu 62.000 Menschen zu der Kundgebung in der Stadt Tulsa zulassen wolle. Dazu solle eine weitere Halle für seine Anhänger geöffnet werden.

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