Richard Lugner nach Sturz schwer verletzt im Krankenhaus

Merken
Richard Lugner nach Sturz schwer verletzt im Krankenhaus

Richard Lugner liegt nach einem Sturz schwer verletzt im Krankenhaus. Der 87-Jährige hat sich die Oberschenkelgelenkskapsel gebrochen und muss nun zumindest ein Monat im Spitalsbett bleiben. Auf Besucher muss er coronabedingt auch verzichten. “Es geht mir nicht so aufregend gut”, sagte er am Dienstag der APA.

Der Unfall passierte bereits am Freitag, seitdem befindet sich der Baumeister im Spital. Er war zu Hause auf dem Weg zur Toilette am zuvor von seiner Haushälterin gewischten Boden ausgerutscht und “voll aufs Becken gefallen”. Eine Operation wurde verschoben, nun wird versucht, dass die Kapsel selbst zusammenwächst. “Ich muss ein Monat still liegen und darf nicht mal aufs Klo gehen”, berichtete Lugner telefonisch vom Krankenbett.

Seine Tochter darf “hie und da kommen, mehr ist nicht erlaubt”. Zumindest via Handy ist er für sein Umfeld erreichbar. “Ich versuche, alle möglichen Sachen zu tun, dass ich bei Kräften bleibe”, sagte der 87-Jährige.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Zum Auftakt keine lauten Gitarrenriffs, keine Konzertbilder, sondern intime Pianoklänge und Impressionen eines konzentriert zeichnenden älteren Mannes. Mike Figgis weiß schon mit dem Einstieg seiner Dokumentation „Ronnie Wood: Somebody up There Likes Me“ über den Rolling-Stones-Musiker zu überraschen. Darin porträtiert er den heute 73-jährigen Wood klischeefrei und sensibel. Ab nächster Woche im Kino. Der Bub aus ärmlichsten Verhältnissen nahe London, der begnadete, begehrte Blues-Gitarrist, der bescheidene, oft im Streit vermittelnde Band-Musiker, der Ehemann und Vater, der Ex-Junkie: Regisseur Figgis (72), dessen größter Kinoerfolg „Leaving Las Vegas“ (1995) die Alkoholsucht der von Nicolas Cage gespielten Hauptfigur mit schmerzlicher Intensität als Höllenfahrt schilderte, hat diesmal ein Happy End zu bieten. „Somebody up There Likes Me“, sagt der jetzt drogenfreie, nüchterne Wood und zeigt zum Himmel: Irgendjemand da oben mag mich wohl. Zum Auftakt keine lauten Gitarrenriffs, keine Konzertbilder, sondern intime Pianoklänge und Impressionen eines konzentriert zeichnenden älteren Mannes. Mike Figgis weiß schon mit dem Einstieg seiner Dokumentation „Ronnie Wood: Somebody up There Likes Me“ über den Rolling-Stones-Musiker zu überraschen. Darin porträtiert er den heute 73-jährigen Wood klischeefrei und sensibel. Ab nächster Woche im Kino. Der Bub aus ärmlichsten Verhältnissen nahe London, der begnadete, begehrte Blues-Gitarrist, der bescheidene, oft im Streit vermittelnde Band-Musiker, der Ehemann und Vater, der Ex-Junkie: Regisseur Figgis (72), dessen größter Kinoerfolg „Leaving Las Vegas“ (1995) die Alkoholsucht der von Nicolas Cage gespielten Hauptfigur mit schmerzlicher Intensität als Höllenfahrt schilderte, hat diesmal ein Happy End zu bieten. „Somebody up There Likes Me“, sagt der jetzt drogenfreie, nüchterne Wood und zeigt zum Himmel: Irgendjemand da oben mag mich wohl. Nach diesem dankbaren Motto eines Davongekommenen ist der Film auch benannt, der auf dem BFI London Film Festival 2019 Weltpremiere feierte. „Er wirkte auf mich wie jemand, der sich dem Leben mit einem Lächeln stellte, egal wie finster es sein mag“, sagt der britische Regisseur über den zweiten Stones-Gitarristen neben Keith Richards.

Ron Wood: "Jemand dort oben mag mich"

Ohne Corona hätte die heimische Kultband Wanda am kommenden Samstag (9. Mai) den Auftakt ihrer neuen “Ciao!”-Tournee in der Innsbrucker Olympiahalle gefeiert, bevor man nach Wien, Linz, Graz und Klagenfurt weitergezogen wäre. Dass dieser Plan wegen des Veranstaltungsverbots nicht haltbar ist, steht schon länger fest. Nun sind jedoch die ersten Ausweichtermine für 2021 fixiert. Auch dann wird der Tourauftakt in der Tiroler Landeshauptstadt gefeiert, und zwar am 4. Juni 2021. Am 18. und 19. Juni folgt die Wiener Stadthalle, während das Freigelände des Wörthersee Stadions von Klagenfurt am 27. August 2021 beschallt werden soll. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit für den Ersatztermin. Die Nachholtermine für Linz und Graz stehen indes noch nicht fest.

Kultur-Stillstand - Wanda-Tour auf 2021 verlegt

Beschäftigte im Gesundheitswesen sind Amnesty International zufolge in der Coronavirus-Pandemie in vielen Ländern durch schlechte Arbeitsbedingungen gefährdet. In einigen Staaten müssen sie sogar mit Repressalien rechnen, wenn sie Missstände aufzeigen. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Menschenrechtsorganisation am Montag veröffentlichte. So fehlt es häufig an Schutzkleidung und angemessener Bezahlung. In einigen Ländern wurden Ärzte, Pfleger oder andere Beschäftigte festgenommen oder anderweitig unter Druck gesetzt, nachdem sie sich beschwert hatten. Dem Amnesty-Bericht zufolge gab in fast allen der 63 betrachteten Länder und Regionen Berichte über mangelnde Schutzkleidung. Wie viele Beschäftigte im Gesundheitswesen inzwischen weltweit an Covid-19 gestorben sind, ist nicht bekannt. Amnesty verzeichnete 3.000 Todesfälle in 79 Ländern, die echte Zahl dürfte aber weit höher liegen. Oft ist auch die Bezahlung schlecht. Im Südsudan erhalten dem Bericht zufolge Ärztinnen und Ärzte im Staatsdienst seit Februar kein Gehalt mehr. In Malaysia wurde laut dem Bericht beispielsweise eine friedliche Demonstration von Reinigungskräften aufgelöst und mehrere Teilnehmer wurden festgenommen. In Ägypten wurden mehrere Beschäftigte im Gesundheitswesen wegen der sehr weit gefassten Tatbestände “Verbreitung falscher Nachrichten” und “Terrorismus” angeklagt. Auch in Russland wurde zwei Ärztinnen den Angaben zufolge mit Konsequenzen gedroht, nachdem sie über den Mangel an Schutzausrüstung geklagt hatten. Eine Mitarbeiterin eines Pflegeheims in den USA verlor ihren Job, nachdem sie per Facebook mehr Schutzkleidung gefordert hatte. Amnesty-Expertin Sanhita Ambast bezeichnete solche Repressalien als “besonders verstörend”. Beschäftigte im Gesundheitswesen seien die ersten, denen fehlgeleitete Maßnahmen der Regierung auffielen. “Wenn die Behörden versuchen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, dann verwandelt sich ihr Anspruch, alles für die öffentliche Gesundheit zu tun, schnell in eine Farce”, so Ambast.

Amnesty-Bericht: Beschäftigte im Gesundheitswesen in Gefahr

Als die Stimmauszählung Ex-Vizepräsident Joe Biden am frühen Freitagmorgen in den umkämpften Bundesstaaten Georgia und Pennsylvania erstmals in Führung vor US-Präsident Donald Trump saßen, war das kollektive Aufatmen der Demokraten im ganzen Land zu vernehmen. Sollte nicht noch eine völlig unvorhersehbare Überraschung geschehen, wird der 77jährige am 20. Januar als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt werden. Es ist ein Ergebnis, auf das Biden lange warten musste – und das nicht nur, weil die Auszählung der Stimmen in Teilen der USA bereits Tage dauert. Bidens Sieg ist der Höhepunkt einer politischen Karriere, die vor fast einem halben Jahrhundert in Delaware ihren Ausgangspunkt nahm. 1972 gewann der junge Anwalt denkbar knapp einen Senatssitz – und behielt ihn für die nächsten 36 Jahre. Weitere acht Jahre diente er Barack Obama als Vizepräsident. Nun zieht er aller Voraussicht nach selbst ins Oval Office ein – beim dritten Versuch. Bereits 1988 und 2008bewarb er sich im die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, jeweils mit überschaubarem Erfolg. Jetzt, nach dem Trauma von vier Jahren Donald Trump, wandte sich seine Partei doch noch an ihn, um das Weiße Haus zu erobern. Biden war der Konsenskandidat. Nicht zu links, nicht zu rechts, immer genau im Mainstream der Partei. Das brachte ihm auch den Vorwurf ein, keine wirkliche Begeisterung zu erzeugen. Tatsächlich gelang es dem Kandidaten im Vorwahlkampf zunächst kaum, Enthusiasmus unter den Demokraten zu erzeugen, Die frühen Wettbewerbe in Iowa und New Hampshire verlor er deutlich. Die Energie, so schien es, befinde sich auf dem linken Flügel der Partei. Doch die Vorwahl in South Carolina drehte das Bild. Dort gewann er deutlich – getragen von der Unterstützung des überwiegen Schwarzen Elektorats. Der verlässlichste Teil der demokratischen Basis sicherte ihm so die Nominierung – und vermutlich auch die Präsidentschaft. Trotzdem: Der Vorwurf der mangelnden Begeisterung begleitete Biden während des gesamten Wahlkampfs. Als die Coronapandemie über die USA hinwegspülte, verbrachte der Kandidat Wochen in seinem Haus in Delaware, verließ es nur selten und unter höchsten Sicherheits- und Hygieneauflagen. Das brachte ihm den Vorwurf ein, nicht hart genug zu kämpfen. Sein Team blieb dennoch bei der Taktik. Schließlich bildete das Vorgehen einen sichtbaren Kontrast zum Präsidenten, der meist ohne Maske und Vorsicht durchs Land tourte, während die Infektions- und Totenzahlen nach oben schossen. Die Tragödie ermöglichte es Biden, sich als verantwortungsbewusster Staatsmann zu präsentieren – und Mitgefühl für das Leid des Landes zu zeigen. Diese Fähigkeit hat er ohnehin. Biden hat ausreichend Erfahrung mit Schicksalsschlägen. Kurz nach seinem ersten Wahlsieg starb seine erste Ehefrau gemeinsam mit seiner Tochter bei einem Verkehrsunfall. Seine beiden Söhne überlebten schwer verletzt. Biden wurde nicht in Washington für sein neues Amt vereidigt, sondern an ihrem Krankenhausbett. Die nächsten Jahre pendelte er jeden Tag von Wilmington, Delaware, mit dem Zug nach Washington, um als alleinerziehender Vater seine Kinder ins Bett zu bringen. Während seiner Zeit als Vizepräsident starb dann einer seiner Söhne an Krebs. Sein anderer Sohn hat mit Sucht zu kämpfen. Biden kennt das das Gefühl der Trauer – in einer Zeit, da Covid bereits mehr als 230.000 Amerikaner das Leben gekostet hat, trifft er deshalb meist den Ton, wenn er über das Leid im Land spricht. Auch das dürfte ihm den Sieg ermöglichst haben. Was für ein Programm erwartet die USA also unter einem Präsident Biden? Das ist nicht ganz einfach vorherzusagen. Als Senator aus Delaware verteidigte er die Interessen der Kreditkartenunternehmen, als Präsidentschaftskandidat schrieb er sein Programm gemeinsam mit dem selbsterklärten demokratischen Sozialisten Bernie Sanders. Auf dem Papier geht er mit dem progressivsten Programm seit Jahrzehnten an den Start. Dem Wunsch seiner Partei nach größeren Veränderungen in der amerikanischen Wirtschaftspolitik verschloss er sich nicht grundsätzlich, er bremste nur hier und da. Keine Vollverstaatlichung des Gesundheitswesens etwa, aber den Aufbau einer staatlichen Krankenversicherungsoption. Solche rhetorischen Mittelpositionen machte Biden anschlussfähig nach allen Seiten. Sanders unterstützte ihn genauso, wie der ehemalige – republikanische – Gouverneur von Ohio, John Kasich. Dieser breite, lagerübergreifende Rückhalt, gepaart mit hervorragenden Umfragewerten, ließen Beobachter auf einen überwältigenden Sieg am Dienstag schließen. Es sollte anders kommen. Zumindest mit Blick auf das Wahlkollegium tat sich Biden zeitweise schwer – so zumindest der Eindruck. Donald Trump konnte deutlich mehr Anhänger mobilisieren, als Beobachter es vor der Wahl für möglich gehalten hätten. Das ließ die Entscheidung zunächst knapp aussehen, auch wenn Biden die landesweite Popular Vote mit deutlichem Abstand gewann. Kein Kandidat erhielt je mehr Stimmen bei einer Präsidentschaftswahl als er. Damit stellte er den Rekord von Barack Obama ein. Bidens Partei tat sich indes schwerer. Anstatt der erwarteten „Blauen Welle“, die neben einem neuen Präsidenten auch eine demokratische Mehrheit in den Senat spülen würde, steht nun wahrscheinlich ein knapper Wahlsieg des Herausforderers und völlige Unklarheit in der oberen Kongresskammer. Den Demokraten gelang es nicht, wichtige Rennen für sich zu entscheiden, überraschend viele vermeintlich gefährdete Senatoren blieben im Amt. Im Moment sieht es danach aus, dass die Republikaner ihre Mehrheit knapp verteidigen können. Für Bidens ambitionierte Agenda ist das ein Problem. Große Veränderungen sind nicht zu erwarten. Der künftige Präsident muss sich darauf einstellen, bei jedem Vorstoß nach Kräften von der Opposition blockiert zu werden. Damit sind Enttäuschungen für Bidens Anhänger vorprogrammiert. Die breite Koalition, die ihn wohl ins Amt gebracht hat, wird es schwer haben, zusammenzubleiben.

Joe Biden ist neuer US Präsident

Schwere Unwetter hat es in am Donnerstagabend und in den Nachtstunden in Österreich gegeben. Heftige Gewitter, teils mit Hagel und Starkregen verursachten in der Nacht in mehreren Teilen Salzburgs Schäden. Im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich sorgte eine regionale am Gewitterzelle am Abend für überflutete Keller und Hangrutschungen. In Bad Gastein im Bundesland Salzburg mussten 16 Häuser evakuiert werden, weil der Scheiblingbach bedrohlich angestiegen war. Die 50 Bewohner verbrachten die Nacht in einem Hotel oder bei Verwandten. Weil eine Brücke weggerissen wurde, sind acht Häuser derzeit nur über einen Fußweg erreichbar. Gegen 22.00 Uhr war über dem Gasteinertal ein schweres Gewitter niedergegangen. Aufgrund des heftigen Regens standen in Bad Hofgastein innerhalb weniger Minuten 13 Keller und fünf Tiefgaragen unter Wasser. Während die Feuerwehr noch mit dem Auspumpen beschäftigt war, wurden die Helfer aus Bad Gastein in ihre Gemeinde zurückbeordert, weil dort der Scheiblingbach stark gestiegen war und über die Ufer zu treten drohte, schilderte Feuerwehrkommandant Herbert Stöckl der APA. 16 Häuser, die direkt neben dem Bach liegen, wurden sicherheitshalber evakuiert. 26 Bewohner wurde in einem Hotel untergebracht, 24 weitere fanden bei Freunden oder Verwandten Unterschlupf. Freitagvormittag ging der Wasserstand im Scheiblingbach bereits zurück. “Wenn es gut geht, können die Leute heute wieder in ihre Häuser zurück.” Auf jeden Fall müssen seinen Angaben zufolge die beiden Bachsperren rasch ausgebaggert werden, weil diese mit Geschiebe gefüllt wurden. Der Bach riss auch eine Brücke weg, weshalb acht dahinter liegende Häuser derzeit mit dem Auto nicht erreichbar sind, so Stöckl. Die Bewohner können aber über den Gasteiner Höhenweg zu Fuß in den Ort, allerdings mit einer Gehzeit von rund einer Stunde, sagte der Feuerwehrchef. In Bad Hofgastein trat der Wiedner Almbach über die Ufer und verlegte die Gleise der ÖBB-Tauernbahn, die daraufhin gesperrt werden musste. Die Bundesbahnen richteten zwischen Bad Hofgastein und Bad Gastein einen Schienenersatzverkehr ein. Ersten Informationen zufolge dürfte die Strecke noch den ganzen Freitag gesperrt bleiben. Auch in anderen Teilen Salzburgs kam es durch Starkregen zu kleinräumigen Überschwemmungen, so etwa in Mittersill, wo die Pass-Thurn-Straße gleich an mehreren Stellen unter Wasser stand. Auf der Passhöhe schoss das Wasser von einem Hang in ein Hotel und flutete im Keller mehrere Räume. Es entstand erheblicher Schaden. Insgesamt vermeldete das Landesfeuerwehrkommando 101 Unwettereinsätze, bei denen gut 500 Helfer von 16 verschiedenen Feuerwehren im Einsatz standen. In Niederösterreich sorgte nach Angaben von Bezirkskommandant Josef Huber eine regionale Gewitterzelle für überflutete Keller und Hangrutschungen im Bezirk Neunkirchen. Rund 200 Mitglieder von 23 Feuerwehren standen bis in die Nachtstunden im Einsatz, für Freitagvormittag waren Aufräumungsarbeiten geplant. Am stärksten betroffen war Huber zufolge der Ort Dörfles in der Gemeinde Willendorf, wo “riesige Wassermassen” registriert wurden. In einer Senke in der Nähe eines Reitstalls wurden mehrere Häuser überflutet. Das Wasser sei in diesem Bereich “mit leistungsstarken Pumpen” beseitigt worden, sagte Huber zur APA. Die B26 war von Sieding (Gemeinde Ternitz) bis Puchberg wegen mehrerer Hangrutschungen vorübergehend nicht passierbar. Wie auch Medien berichteten, beseitigte die Straßenmeisterei mit Baggern das Geröll von der Fahrbahn. Gesperrt war auch die Schneebergbahn. “Das war eine Sicherheitsmaßnahme, aufgrund der Regenmassen musste die Strecke beobachtet werden”, betonte Huber.

Schwere Unwetter in Österreich

Nachdem die Sozialversicherung in der Akutphase der Corona-KriseMaßnahmen wie das E-Rezept, die E-Ordination und partielles Aussetzen der Bewilligungspflicht implementiert hat, sollen diese nun evaluiert und weiterentwickelt werden. Man müsse sich ansehen, wie alltagstauglich und sinnvoll diese Maßnahmen seien, so Peter Lehner, Vorsitzender der Konferenz der Sozialversicherungsträger, am Freitag. In einer Aussendung sprach er von einem Innovationsschub. “Die Corona-Krise hat eindrucksvoll die Kraft und die Möglichkeiten der Digitalisierung aufgezeigt”, meinte er: “Darauf lässt sich eine zeitgemäße, kundenorientierte Interaktion aufbauen.” Das Zusammenspiel moderner digitaler Services mit individueller Beratung werde das künftige Kundenservice bestimmen. Er betonte auch, dass die Definition und zielgerichtete Information der Risikogruppen einzig aufgrund der vorhandenen Daten der Sozialversicherung möglich gewesen sei. “Daten können Leben retten”, so Lehners Fazit. Anfang der Woche hatte bereits der Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Bernhard Wurzer, erklärt, dass die Möglichkeit, ein Rezept auch elektronisch zu übermitteln, auch nach Abklingen des Coronavirus bestehen bleiben könnte.

Sozialversicherung will Corona-Maßnahmen evaluieren