Richter verhindert Millionen-Vergleich in Causa Weinstein

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Richter verhindert Millionen-Vergleich in Causa Weinstein

Ein New Yorker Richter hat einen Vergleich zwischen dem verurteilten Vergewaltiger und früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein und einigen Klägerinnen vorerst verhindert. Wie aus einem Gerichtsdokument vom Dienstag hervorgeht, bewilligte das Gericht in Manhattan die 19-Millionen-Dollar-Vereinbarung nicht.

Anwälte anderer Opfer hatten den Vergleich zuvor als “zutiefst ungerecht” und “Verrat” an Weinsteins Opfern kritisiert. Dabei ging es der “New York Times” zufolge teilweise darum, dass Weinstein bei dem Deal keine Fehler eingestehen und kein eigenes Geld an die Opfer zahlen musste, sondern eine Versicherung seiner Filmfirma einsprang.

Der Richter stellte übereinstimmenden Medienberichten zufolge bei einer Anhörung am Dienstag in Frage, dass die Klägerinnen in einem Vergleich zusammengefasst werden könnten. Auch zweifelte er insgesamt die Fairness des Deals an. Es sei “anstößig”, dass von dem Geld auch Anwaltskosten von Weinstein und seiner Partner in Millionenhöhe bezahlt werden sollten.

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