Robert-Koch-Institut stuft Gesundheitsrisiko "hoch" ein

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Robert-Koch-Institut stuft Gesundheitsrisiko "hoch" ein

Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft das Risiko für die Bevölkerung durch das neuartige Coronavirus nun als “hoch” ein. RKI-Präsident Lothar Wieler begründete die Änderung der Risikoeinschätzung am Dienstag in Berlin mit der großen Dynamik der Pandemie und dem starken Anstieg der Fallzahlen.

Die Zahl der bestätigten Fälle in Deutschland lag bis Montagabend laut RKI bei 6.012 Infizierten – das waren mehr als 1.100 Fälle mehr als am Vortag.

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Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Österreich bis Freitagvormittag im Tagesvergleich um 115 Fälle gestiegen. Das sei zum dritten Mal in dieser Woche dreistellig, aber deutlich weniger als die am Donnerstag gemeldeten 170 neuen Fälle, betonte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Der Anstieg sei “kein Grund für einen Alarmismus”. Er wolle nun wieder ein allgemeines, wöchentliches Update über die Corona-Situation liefern, kündigte Anschober an. “Die Zahlen entwickeln sich etwas nach oben international”, in Österreich ist der Anstieg “stabiler”, betonte er. “Insgesamt erfüllt uns diese Entwicklung natürlich mit Sorge.” Das sei “tatsächlich eine sehr, sehr dramatische Situation für die Weltgemeinschaft”, sagte Anschober. Neben den 115 Neuinfektionen wurden in Österreich innerhalb der vergangenen 24 Stunden 99 Genesungen gemeldet. Am Freitagvormittag gab es 103 Covid-19-Patienten in Spitalsbehandlung, ein Plus von einer Person. 17 Erkrankte waren auf Intensivstationen, auch dort sei eine leichte Zunahme zu erkennen, sagte Anschober. Die Zahl der an den Folgen des Coronavirus verstorben Menschen ist seit einer Woche bei 711 Opfern stabil. Die Strategie in Österreich stützt sich unter anderem auf Tests. Bisher wurden laut Anschober 883.000 Testungen durchgeführt, aktuell hob er “starke” Umfeld-Testungen und Screeningprogramme hervor. Außerdem kündigte der Gesundheitsminister “konsequentes Handeln” bei der Einreise aus Risikogebieten an, wo am Freitagnachmittag die entsprechende Verordnung veröffentlicht werden soll. Als dritten Punkt nannte Anschober die seit Mitternacht geltende Ausweitung der Maskenpflicht. “Meine Bitte, mein Appell ist, dass wir uns in dieser Situation wieder alle gemeinsam ganz stark auf die Abwehr der Pandemie konzentrieren”, richtete er der Bevölkerung aus.

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Angesichts steigender Corona-Todeszahlen haben mehrere US-Bundesstaaten Kühlwagen für Covid-19-Tote bestellt. In Texas und Arizona gaben die Behörden wegen drohenden Platzmangels in Leichenhallen und Krematorien Bestellungen auf, um sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Die in Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität meldete am Samstagabend (Ortszeit) mehr als 60.200 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Derweil wurde landesweit weiter über die Maskenpflicht gestritten. “Wir können sie nirgends unterbringen. Es klingt schrecklich, aber es ist wahr”, sagte der Bürgermeister des texanischen San Antonio, Ron Nirenberg, vor einigen Tagen über die Todesopfer. Bisher starben in Texas mehr als 3.700 Menschen an Covid-19. Auch im Bundesstaat Arizona, der bisher 2.500 Todesfälle verzeichnete, bestellten die Behörden im Bezirk Maricopa 14 Kühlfahrzeuge mit einem Fassungsvermögen von rund 300 Opfern. Erinnerungen an New York Zu Beginn der Pandemie war bereits die damals besonders stark betroffene Stadt New York gezwungen gewesen, Kühlwagen einzusetzen, da die Leichenhallen, Friedhöfe und Krematorien Mühe hatten, die vielen verstorbenen Menschen zu lagern und zu bestatten. Die USA sind das Land mit den weltweit meisten Todesfällen, 140.103 Menschen starben mit oder an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Erst am Freitag hatten die USA mit mehr als 77.600 Corona-Fällen einen neuen Höchststand bei den täglich festgestellten Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie beläuft sich inzwischen auf knapp 3,7 Millionen. Ungeachtet der rasant steigenden Zahlen wurde weiter heftig über die Anordnung einer Maskenpflicht gestritten. Der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaats Georgia reichte eine Klage gegen die demokratische Bürgermeisterin von Atlanta wegen einer von ihr angeordneten Maskenpflicht ein. Keisha Lance Bottoms sei nicht befugt, strengere Maßnahmen zu fordern als der Bundesstaat, der das Tragen von Masken nur empfohlen habe, hieß es in der Klage. Zudem dürfe sie die Stadt nicht eigenmächtig in eine Virus-Eindämmungsphase zurückversetzen. Klagen gegen Lockdowns und Maskenpflicht In Texas ordnete Gouverneur Greg Abbott angesichts des Anstiegs der Infektionszahlen eine landesweite Maskenpflicht an. Mehrere lokale Politiker der republikanischen Partei kritisierten die Maßnahme und warfen ihm laut Medienberichten unter anderem vor, gegen die Grundsätze der Gewaltenteilung sowie des freien Unternehmertums zu verstoßen. Zudem wollte der demokratische Bürgermeister von Houston, der größten Stadt in Texas, einen erneuten Lockdown ausrufen, der Schritt wurde jedoch von Gouverneur Abbott abgelehnt. Experten gehen davon aus, dass die Vereinigten Staaten nie aus der ersten Infektionswelle herausgekommen sind. Seit einigen Wochen schnellen die Infektionszahlen in die Höhe. Betroffen sind vor allem Bundesstaaten im Süden und Westen der USA, die ein frühzeitiges Ende der Corona-Beschränkungen eingefordert hatten.

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