Rom warnt vor Eindringen der Mafia in die Wirtschaft

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Rom warnt vor Eindringen der Mafia in die Wirtschaft

Die italienische Innenministerin Luciana Lamorgese warnt in Zeiten des Coronavirus-Notstands vor dem Eindringen des organisierten Verbrechens in die legale Wirtschaft. Daher müsse streng kontrolliert werden, dass die Mafia nicht den jetzigen Notstand im Wirtschaftsbereich nutzen, um sich auszubreiten.

Auch der italienische Polizeichef Franco Gabrielli hatte diese Woche bereits vor der Gefahr gewarnt, dass mafiöse Organisationen von der Coronavirus-Krise profitieren. “Die Experten im Dienste der Mafia sind schon an der Arbeit, um nach großen Profitgelegenheiten zu suchen”, sagte Gabrielli in einem Dossier für die 194 Interpol-Mitgliedsstaaten. Die Mafia habe schon seit längerer Zeit in lebenswichtigen Bereichen investiert, die nicht vom Produktionsstopp betroffen sind, wie Landwirtschaft, Lkw-Transport und Müllentsorgung.

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Wer Marder vom Auto fernhalten will, kann ab sofort auf ein exotisches Hilfsmittel zurückgreifen: Der Circus Krone mit Sitz in München verkauft seit dieser Woche Löwen-Kot im Einmachglas. Die Exkremente können nach Angaben des Zirkus als Hausmittel verwendet werden, um andere Tiere abzuhalten. “Es gibt jetzt einen Riesen-Run darauf”, sagte die Zirkus-Sprecherin am Freitag. “Wir haben wahnsinnig viele Anfragen per E-Mail bekommen.” Verkauft wird der Löwen-Kot aber ausschließlich auf der “Krone-Farm” in Weßling (Landkreis Starnberg), einer Art Altersruhesitz für die Tiere, die inzwischen für Besucher geöffnet ist. “Auf einen Versand per Post haben wir mit Rücksicht auf die Boten verzichtet”, sagte die Sprecherin. “Aber für den Transport finden wir im Zweifelsfall einen Weg.” Der Circus Krone nutzt die Löwen-Exkremente nach eigenen Angaben auch selbst, zum Beispiel um Marder von Fahrzeugen fernzuhalten. Die Einnahmen aus dem Verkauf kommen dem Lacey Fund zugute – einem Verein zur Verbesserung der Bedingungen in Tierhaltungen, der von Zirkus-Direktor Martin Lacey gegründet wurde. Der Zirkus steht wegen seiner Tiere seit Jahren in der Kritik. Tierschützorganisationen fordern ein Ende ihrer Haltung für Auftritte in der Manege.

Circus Krone verkauft Löwen-Kot zur Abwehr von Mardern

Was seit SARS (2002) längst bekannt war und sich zu Beginn der “Schweinegrippe”-A(H1N1)-Pandemie zeigte, belegt jetzt auch eine Studie des Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg: Internationale Flugverbindungen trugen mehr zur schnellen Verbreitung von SARS-CoV-2 bei als bodengestützte Kontakte zwischen Nachbarstaaten. “Die Resultate deuten darauf hin, dass grenzüberschreitende Verbreitung, speziell via internationale Flugverbindungen, eine besonders wichtige Rolle in den frühen Stadien der Virus-Ausbreitung spielten und dass die Lahmlegung internationaler Flughäfen und Grenzsperren wirklich wichtige Mittel waren, um ein weiteres Übergreifen von Land zu Land zu verhindern. Es scheint, als hätten Regierungen, welche früh Handlungen setzten, um den übernationalen Flugpassagierverkehr zu reduzieren, richtig in der Prävention einer weiteren Ausbreitung der Infektion gehandelt”, stellte die IIASA am Montag in einer Presseaussendung fest. Die Studie mit entsprechenden Kalkulationen von Tamas Krisztin und anderen Experten wurde in den “Letters in Spatial and Resource Sciences” erschienen (DOI: 10.1007/s12076-020-00254-1). Die Experten verwendeten dabei auch Werkzeuge, die sonst zur Bestimmung von Warenaustausch etc. zwischen Ländern und größeren geografischen Räumen verwendet werden. An sich ist die Tatsache, dass in der globalisierten Welt speziell der Flugverkehr die internationale Verbreitung von Krankheitserregern begünstigen kann, seit mindestens knapp 20 Jahren bekannt. 2002 kam es in China zum Ausbruch von SARS. Via Flugverkehr tauchte die Krankheit mit einer Todesrate von an die zehn Prozent auch binnen Tagen in Kanada und vielen anderen Ländern auf. Vor dem Ausbruch der Influenza-Pandemie (“Schweinegrippe”) 2009 lagen ausgefeilte Computermodelle über die mögliche Ausbreitung einer solchen Seuche per Flugzeug vor. Somit bestätigt die IIASA-Studie dieses Faktum erneut. Auf der anderen Seite sollte es auch Verantwortliche dabei bremsen, in solchen Fällen schnellsten Grenzsperren “zu Lande” zu verhängen. Ob Militär oder Polizei zusätzlich an den Grenzübergängen oder nicht, das macht offenbar deutlich weniger aus. Das Institut in der Aussendung: “Interessant ist auch das Faktum ist auch, dass die Ausbreitung zwischen Staaten am ehesten durch den internationalen Flugverkehr und weniger durch gemeinsame Grenzen (Verbreitung durch Reisen auf dem Landweg) erklärt werden konnte.” Die Wissenschafter würden herausstreichen, dass deshalb Österreich wahrscheinlich mehr von SARS-CoV-2 betroffen war als seine osteuropäischen Nachbarländer.

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