Rotes Kreuz sucht Freiwillige für Nachbarschaftshilfe

Merken
Rotes Kreuz sucht Freiwillige für Nachbarschaftshilfe

Das österreichische Rote Kreuz sucht zur Bewältigung der Coronakrise Freiwillige: Konkret werden derzeit Menschen benötigt, die im Bereich der Nachbarschaftshilfe Einkäufe für Personen der Risikogruppen übernehmen können.

Beim Roten Kreuz sind rund 72.000 Frauen und Männer ehrenamtlich tätig, gut die Hälfte davon im Rettungsdienst. Derzeit sind aber sehr viele Freiwillige bei der Abnahme der Coronatests im Einsatz, weshalb für andere Bereiche dringend neue Helfer benötigt werden, sagte Präsident Gerald Schöpfer am Mittwoch in einer Aussendung.

Menschen, die sich im Bereich der Nachbarschaftshilfe engagieren wollen, sollen sich beim Team Österreich – einer gemeinsamen Initiative von Hitradio Ö3 und dem Roten Kreuz – unter https://www.ots.at/redirect/teamoesterreich registrieren.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Eigentlich wollte die Airline ab 1. Mai Flüge etwa zwischen Abu Dhabi und Frankfurt wieder aufnehmen. Nun gibt die Fluggesellschaft bekannt, dass sie ihre Passagierflüge noch bis zum 15. Mai aussetzen wird.

Etihad setzt Passagierflüge bis Mitte Mai aus

Die alljährliche Tradition der königlichen Schwanenzählung auf der Themse im Südosten Englands muss in diesem Jahr Medienberichten zufolge wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Das “Swan Upping” könne in diesem Jahr nicht stattfinden, da die Vorgaben zum Abstandhalten nicht gewährleistet werden könnten, berichteten mehrere britische Sonntagszeitungen. Bei der Schwanenzählung handelt es sich um ein Ritual aus dem zwölften Jahrhundert. Es ist erst das zweite Mal in der 900 Jahre alten Tradition, dass es abgesagt werden muss: Zuletzt war die Aktion im Jahr 2012 wegen Überschwemmungen gestrichen worden, wie der “Daily Telegraph” berichtete.

Königliche Schwanenzählung in England wird wegen Corona gestrichen

Der Ex-Formel 1-Manager Flavio Briatore ist am Coronavirus erkrankt und in die Mailänder Klinik “San Raffaele” eingeliefert worden. Der 70-Jährige liege nicht auf der Intensivstation, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag. 63 Mitarbeiter in Briatores exklusivem “Billionaire Club” im Badeort Porto Cervo auf Sardinien wurden zuletzt positiv auf das Coronavirus getestet, berichteten sardische Medien am Dienstag. Das Lokal ist seit dem 17. August geschlossen, die infizierten Mitarbeiter befinden sich unter Quarantäne. Im Restaurant könnte sich laut Medienangaben auch der serbische Fußballtrainer Sinisa Mihajlovic angesteckt haben, der nach einem Urlaub in Porto Cervo positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der als Playboy bekannte Briatore war mit den Topmodels Naomi Campbellund Heidi Klum liiert. Mit der Deutschen hat er die 2004 geborene Tochter Leni. Von Juni 2008 bis 2017 war der Milliardär mit dem 30 Jahre jüngeren Showgirl Elisabetta Gregoraci verheiratet.

Schon 63 Infizierte im exklusiven "Billionaire Club" auf Sardinien

Die römisch-katholische Kirche in Österreich verschiebt aufgrund der Corona-Krise alle Erstkommunionen und Firmungen. Das kündigte die Bischofskonferenz am Freitag in einer Erklärung an, in der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bekräftigt und konkretisiert wurden. Zudem wird die für 5. Juni geplante “Lange Nacht der Kirchen” in Absprache mit den anderen Kirchen für dieses Jahr abgesagt.

Katholische Kirche verschiebt Erstkommunion und Firmung

Die frühere Vertraute des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, ist festgenommen worden. Die 58-Jährige wurde am Donnerstag im US-Ostküstenstaat New Hampshire gefasst, wie eine Sprecherin der Bundespolizei FBI bestätigte. Die Bundesstaatsanwaltschaft von Manhattan kündigte für den Verlauf des Tages eine Pressekonferenz an, um die Vorwürfe gegen Epsteins frühere Freundin darzulegen. Die Tochter des verstorbenen britischen Medienmoguls Robert Maxwell soll junge Mädchen für Epstein rekrutiert haben. Ein Opfer warf Maxwell zudem vor, sie zu Sex mit dem britischen Prinzen Andrew gezwungen zu haben. Er nahm sich das Leben Epstein soll jahrelang minderjährige Mädchen und junge Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Der Investmentbanker war bereits 2008 wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt worden und wurde seitdem als Sexualverbrecher geführt. Epstein wurde vor einem Jahr erneut festgenommen und später tot in seiner Gefängniszelle in Manhattan gefunden. Nach Angaben des US-Justizministeriums nahm er sich das Leben. Bei einer Verurteilung hätten dem Multimillionär, der gute Kontakte zu zahlreichen Politikern und Prominenten hatte, bis zu 45 Jahre Haft gedroht. Auch nach Epsteins Tod laufen die Ermittlungen weiter. Dabei geht es um mögliche Komplizen des Sexualstraftäters.

Epstein-Vertraute Maxwell festgenommen

Über einen unerwarteten Rekord freut sich das Wiener Auktionshaus im Kinsky. Im Rahmen der Antiquitätenauktion am Mittwoch wechselten die Schaupuppen “Heinrich VIII.” und “Elisabeth I.” aus dem 17./18. Jahrhundert für 268.800 Euro den Besitzer. Der Schätzpreis hatte lediglich 5.000 bis 10.000 Euro betragen. “Damit holte ein englischer Bieter den König und seine Tochter in ihre Heimat zurück”, so das Auktionshaus. Bei der Jugendstil- und Design-Auktion im Anschluss gab es ebenfalls einen Rekord. Ein Zuckerstreuer von Josef Hoffmann aus dem Jahr 1905 erzielte 10.240 Euro und ist damit der teuerste je versteigerte Zuckerstreuer des Wiener Meisters. Auch ein von ihm um 1920 entworfenes Zigarettenetui erreichte mit 4.864 Euro doppelt so viel wie bei der letzten Auktion. Am Donnerstag stehen im Kinsky Werke der Klassischen Moderne und Zeitgenössische Kunst auf dem Programm.

Auktionsrekord für Schaupuppen bei Auktionshaus im Kinsky