Rückholung könnte für Betroffene teuer werden

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Rückholung könnte für Betroffene teuer werden

Eine Rückholaktion aus dem Ausland aufgrund der Corona-Pandemie könnte die Betroffenen künftig etwas kosten. “Wenn jemand entgegen einer ausdrücklichen Reisewarnung sich grob fahrlässig in eine Gefahrensituation begibt”, dann gebe es die Möglichkeit, “einen aliquoten Anteil an den Konsularkosten, die entstanden sind”, zurückzuverlangen, sagte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) der ZiB2. Das sei aber “der äußerste Notfall”, so Schallenberg am Freitagabend im ORF.

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Als Dank an die Mitarbeiter, die trotz der Coronavirus-Epidemie voll im Einsatz sind, hat der italienische Lebensmittelkonzern Rana einen Plan mit Gehaltserhöhungen in der Größenordnung von zwei Millionen Euro für die 700 Mitarbeiter seiner fünf Produktionswerke beschlossen. 25 Prozent mehr Lohn für jeden gearbeiteten Tag und ein Bonus von 400 Euro für Babysitter-Kosten für Eltern, sieht der Plan vor. Die Lohnerhöhung betrifft rückwirkend die Tage ab dem 9. März und den ganzen Monat April, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Das Familienunternehmen, das vor allem wegen der Produktion von Ravioli und Fertiggerichten bekannt ist, schloss eine Versicherung zugunsten aller Mitarbeiter für den Fall ab, dass sie sich am Coronavirus anstecken könnten. Hinzu wurden die Vorsichtsmaßnahmen im Unternehmen verschärft.  

Italienischer Ravioli-Hersteller Rana erhöht Gehälter

Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Andre Schürrle hat im Alter von 29 Jahren seine Karriere beendet. “Die Entscheidung ist lange in mir gereift”, erklärte der Weltmeister von 2014 dem “Spiegel.” Er brauche “keinen Beifall mehr”, fügte er hinzu. Er sei oft einsam gewesen, berichtete Schürrle, gerade als “die Tiefen immer tiefer wurden und die Höhepunkte immer weniger” wurden. Die Branche habe es nicht erlaubt, diese Gefühle zu zeigen. “Man muss ja immer eine gewisse Rolle spielen, um in dem Business zu überleben, sonst verlierst du deinen Job und bekommst auch keinen neuen mehr”, sagte er. Schürrles Vertrag bei Borussia Dortmund war nach Ende des Leihgeschäfts mit Spartak Moskau zuletzt aufgelöst worden. Zuvor hatte er beim FSV Mainz 05, Bayer Leverkusen, Chelsea, dem VfL Wolfsburg und Fulham gespielt. Bei der WM 2014, als Deutschland Weltmeister wurde, schoss Schürrle drei Tore (davon zwei beim 7:1 gegen Brasilien) und lieferte im Finale gegen Argentinien die entscheidende Vorlage vor dem 1:0 durch Mario Götze.

Ex-Weltmeister Schürrle beendete mit 29 Jahren Karriere

In jüngster Vergangenheit sind hierzulande mehr rassistische Vorfälle als je zuvor gemeldet worden. 500 Meldungen sind allein im Juni beim Anti-Rassisimus-Verein ZARA eingegangen. Die Beobachtungs- und Beratungsstelle will sich aufgrund dessen personell verstärken und hat zur Finanzierung ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Die gestiegenen Zahlen führt man bei ZARA nicht darauf zurück, dass sich rassistische Hetze, Beleidigungen oder Beschimpfungen in absoluten Zahlen gehäuft haben. Vielmehr sei im Zuge der Black Lives Matter-Bewegung und rassistisch motivierter Polizeiübergriffe in den USA und andernorts die Bereitschaft gestiegen, Hass und Hetze im Alltag und im Internet nicht mehr hinzunehmen, sondern zu melden, meinte ZARA-Sprecherin Meike Kolck-Thudt am Montag im Gespräch mit der APA. “Jetzt wird erstmals ein bisschen mehr von der Spitze des Eisbergs sichtbar. Durch das gesteigerte öffentliche Bewusstsein und die mediale Aufmerksamkeit für das Phänomen Rassismus werden aktuell mehr Vorfälle gemeldet als sonst”, bekräftigte ZARA-Geschäftsführerin Caroline Kerschbaumer. Um die Meldungen weiterhin in gewohnter Qualität bearbeiten zu können, benötige man bei ZARA langfristig mehr Beraterinnen und Berater. Zugleich verlangt ZARA einen Nationalen Aktionsplan gegen Rassismus. Nicht nur die Politik müsse Verantwortung übernehmen, auch in anderen Bereichen würden dringende Veränderungen anstehen. Etwa in Unternehmen, wo oft schon im Bewerbungsprozess Rassismen greifen, im Bildungssystem, wo nicht nur im Geschichtsunterricht oft mit rassistischen Bildern gearbeitet wird, oder im Marketing, wenn durch Logos und Markennamen rassistische Vorurteile reproduziert werden.

Mehr Meldungen von rassistischen Vorfällen in Ö als je zuvor

Die Covid-Infektionszahlen steigen unvermindert an, mit einiger Zeitverzögerung auch die Belegung der Intensivbetten. Um den aktuellen Stand der Auslastung des Gesundheitssystems auszuloten und die weitere Entwicklung prognostizieren zu können, trifft die Regierung heute Mittag mit medizinischen Experten zusammen. Ab 14 Uhr ist eine Pressekonferenz geplant.Ehe ein Lockdown, der sich aller Voraussicht nach am deutschen Modell orientieren wird, in Kraft treten kann, muss freilich noch der Hauptausschuss des Parlaments zusammentreten und mit einfacher Mehrheit den Maßnahmen zustimmen. Voraussetzung für einen Lockdown ist laut Covid-Gesetz, dass das Gesundheitssystem an seine Kapazitätsgrenzen zu kommen droht. Ob mit einem Lockdown noch diese Woche zu rechnen ist oder erst zu Beginn der nächsten Woche, ist vorerst noch offen. In Deutschland müssen Gastronomie sowie Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen für vier Wochen schließen, in der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen (maximal zehn Personen). Schulen, Kitas und der gesamte Einzelhandel bleiben in Deutschland aber offen.Die rechtliche Seite ist nur ein Aspekt, den die Regierung im Auge behalten muss. Entscheidend für den Erfolg ist, dass die Maßnahmen von der Bevölkerung mitgetragen werden. Da die Auswirkungen des aktuellen Infektionsgeschehens erst Wochen später in den Intensivstationen spürbar werden, müssen Maßnahmen getroffen werden, ehe Engpässe für alle sichtbar werden. Diese Zusammenhänge werden im Mittelpunkt des Expertentreffens und der anschließenden Kommunikation stehen.

Engpässe in Intensivstationen: Regierung bereitet Lockdown light vor

Österreichs Radprofis Gregor Mühlberger und Patrick Konrad haben am Freitag in Rumänien das erste Teilstück der Sibiu-Tour beherrscht. Mühlberger gewann die Königsetappe über 183 Kilometer in Balea Lac zeitgleich vor seinem Bora-Teamkollegen Patrick Konrad, wobei dieser damit die Gesamtführung übernahm. Tagesdritter wurde der auch gesamt drittplatzierte Schweizer Matteo Badilatti (+16 Sek.). “Es war ein hartes Rennen vom Beginn des Anstieges an, es gab viele Attacken”, sagte Mühlberger nach knapp fünfstündiger Fahrzeit. “Gemeinsam gewinnen ist toll, Patrick jetzt im Gelben Trikot zu sehen ist noch besser.” Konrad sah zur Halbzeit der viertägigen Tour den Plan gut umgesetzt: “Wir wussten, wenn alles perfekt läuft, könnten wir zu zweit bis zur Ziellinie kommen. Das Team hat sich die ganze Etappe für uns aufgeopfert. Es ist ein fantastischer Anstieg, der mir perfekt passt, nicht zu steil.”

Sibiu-Königsetappe an Mühlberger - Konrad zeitgleich Zweiter

Ab Montag gelten weitere Maßnahmen und Verschärfungen zur Bekämpfung des Coronavirus. Mehr dazu: https://bit.ly/2ZQ0rm7

Corona Regeln ab Montag