"Rund 6.000" Impfungen in Österreich, 60.000 in Deutschland

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"Rund 6.000" Impfungen in Österreich, 60.000 in Deutschland

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind bisher rund 6000 Personen gegen Covid-19 geimpft worden. Anders als in Deutschland gibt es in Österreich keine tagesaktuellen Daten und derzeit auch keine Aufschlüsselung auf die einzelnen Bundesländer. Das Sozialministeriumsagt vorerst lediglich “regelmäßige Updates” zu – sowie eine Verbesserung der Datenqualität mit dem großflächigen Impfstart ab 12. Jänner.

Die ersten Impfungen am 27. Dezember hatte die Regierung groß inszeniert und für einen gleichzeitigen Start in allen Bundesländern gesorgt, auch wenn für einzelne Länder nur einige wenige Impfdosen zur Verfügung standen. Wie viele Dosen genau in den Ländern verimpft wurden, ist aber derzeit unklar. Genaue Zahlen gibt es vorerst nicht.

Veröffentlicht hat das Sozialministerium am Mittwoch lediglich die Zahl von rund 6000 Personen, die österreichweit mit Impfstoff versorgt wurden. Bis Ende dieser Woche werden weitere 53.000 Dosen des Biontech-Pfizer-Impfstoffes erwartet, im Jänner dann 63.000 Dosen pro Woche. Damit sollen ab 5. Jänner alle Alters- und Pflegeheime sowie die Covid-Stationen der Krankenhäuser beliefert werden. Die Bestellung erfolgt über den e-Shop der Bundesbeschaffungsgesellschaft. Die großflächigen Impfungen in Pflegeheimen und Covid-Stationen sollen dann ab 12. Jänner starten.

Bis dahin soll es regelmäßige Updates über die Impfungen geben, heißt es im Sozialministerium. Dass keine genauere Aufschlüsselung erfolgt, wurde auf APA-Anfrage damit begründet, dass die entsprechende Qualität der Daten noch nicht gesichert sei. Dies soll sich laut Sozialministerium ab 12. Jänner ändern, wenn mit den großflächigen Impfungen begonnen und auch ein entsprechendes “Impfnetz” etabliert wird.

In Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut dagegen schon längst tagesaktuelle Impfdaten auf Länderebene: Demnach wurden stand 29. Dezember 41.962 Impfungen durchgeführt. Mittlerweile sind es laut Gesundheitsminister Jens Spahn über 60.000.

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