Rund 90 Patienten in Intensivpflege

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Rund 90 Patienten in Intensivpflege

Rund elf Prozent der Covid-19-Erkrankten in Österreich sind am Mittwoch in Spitälern betreut worden. Von den um 15.00 Uhr 5.560 bestätigten Fällen mussten 1,6 Prozent (rund 90 Personen) auf Intensivstationen behandelt werden. Weitere 9,75 Prozent (rund 540 Patienten) befanden sich auf einer Normalstation, teilte das Gesundheitsministerium am späten Nachmittag mit.

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Der fünffache Weltmeister Ronnie O’Sullivan hat sich gegen Zuschauer bei der anstehenden Snooker-Weltmeisterschaft ausgesprochen. World Snooker will bei den Titelkämpfen vom 31. Juli bis 16. August in Sheffield eine reduzierte Zuschauerzahl zulassen. “Ich halte es einfach für ein unnötiges Risiko”, sagte der 44-jährige Engländer am Dienstag im Gespräch mit BBC Radio 5 Live. O’Sullivan habe “kein Problem” damit, dass Sportveranstaltungen bis 2021 angesichts des Risikos einer Coronavirus-Infektion ohne Fans stattfinden. “Im Moment reicht es aus, dass Sport im Fernsehen gezeigt wird”, sagte “The Rocket”. Die WM wurde als eine von wenigen Veranstaltungen ausgewählt, um die Richtlinien der britischen Regierung für die Rückkehr der Fans nach dem Corona-Shutdown zu testen. O’Sullivan sagte, dass das Spielen ein “Risiko ist, das ich bereit bin einzugehen”. Er werde aber die Situation vor Ort im Crucible Theatre beurteilen und sich zurückziehen, “wenn ich mich sehr, sehr unbehaglich fühle. Wenn ich zu diesem Punkt komme, dann hat das Spielen offensichtlich keinen Sinn.” Er hoffe aber, dass das nicht passiert. Die Qualifikation für die WM begann am (heutigen) Dienstag, der Österreicher Florian Nüßle steigt am Mittwoch ein.

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Queen Elizabeth II. (94) hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich den 100 Jahre alten Weltkriegsveteranen und Rekord-Spendensammler Tom Moore zum Ritter zu schlagen. Wegen der Corona-Pandemie fand die Zeremonie am Freitag bei schönstem Sommerwetter im Freien auf Schloss Windsor in der Nähe von London statt. Die Queen hatte in den vergangenen Monaten fast alle offiziellen Termine abgesagt. Dass sie Moore trotz Coronakrise empfing, gilt als besondere Ehrung. Die Königin nutzte für den Ritterschlag ein Schwert, das einst ihrem Vater George VI. gehörte. Erst berührte sie damit leicht Moores rechte Schulter, dann die linke. Die 94-Jährige ist an diesem Samstag 25.000 Tage im Amt – länger als jeder andere britische Monarch. Moore hatte mit einem Spendenlauf am Rollator in der Coronakrise knapp 33 Millionen Pfund (etwa 36 Millionen Euro) gesammelt und es damit ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Das Geld ging an den chronisch unterfinanzierten staatlichen Gesundheitsdienst NHS. Der alte Herr hat in Großbritannien inzwischen Kultstatus. Mit seiner Aktion animierte er auch andere Briten zu Spendenläufen. Als Gäste war Moores Familie zugelassen, darunter seine beiden Enkelkinder. Eigentlich hatte der Senior mit nur 1.000 Pfund an Spenden gerechnet. Er wollte sich damit bei den “wunderbaren” NHS-Mitarbeitern bedanken, die ihm bei der Behandlung seines Hautkrebses und einer gebrochenen Hüfte geholfen hatten. Die Runden am Rollator absolvierte der Senior in seinem Garten in Dorf Marston Moretaine nahe Cambridge.

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