Russland verteidigt die WHO

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Russland verteidigt die WHO

Russland verteidigt die Weltgesundheitsorganisation WHO gegen Vorwürfe aus den USA, die UN-Behörde leiste schlechte Arbeit in der Corona-Krise. “Ich glaube, die WHO wird ihrer Rolle als leitendes und koordinierendes Organ durchaus gerecht”, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Samstag russischen Agenturen zufolge. “Ja, es ist nicht ideal. Aber niemand ist perfekt.”

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Mit 588 Todesopfern durch das neuartige Coronavirus binnen 24 Stunden hat Frankreich einen neuen traurigen Rekord registriert. Die Gesamtzahl der in Krankenhäusern gestorbenen Corona-Opfer stieg damit auf 5.091, wie die Gesundheitsbehörden am Freitag mitteilten. Die Zahl der Corona-Toten in Altenheimen wird in Frankreich nicht täglich erfasst. In Italien wächst unterdessen die Hoffnung, dass das Land in der Coronavirus-Pandemie das Schlimmste überstanden hat. Der Anstieg bei den Neuinfektionen sank am Freitag auf ein neues Tief von vier Prozent, wie der italienische Zivilschutz mitteilte. Die Zahl der genesenen Patienten stieg innerhalb von 48 Stunden um 17,3 Prozent auf 19.758. Bei der Zahl der Todesopfer steht Italien aber immer noch weltweit an der Spitze. Die Zahl der Toten stieg am Freitag nach offiziellen Angaben um 766 auf 14.681. Die Lage in einer der am stärksten betroffenen Regionen Italiens scheint sich aber allmählich zu entspannen. Die Lombardei, in der mehr als die Hälfte der Todesfälle registriert wurde, verzeichnete nur einen geringen Anstieg bei den Intensivpatienten.

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Die am Mittwoch von Gesundheitsminister Rudolf Anschober angekündigte Schließung von Rehakliniken und Kuranstalten wird erst am Wochenende umgesetzt. Das sagte der Minister am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Der entsprechende Erlass werde gerade erarbeitet und “ab dem Wochenende gültig sein”. Jene Patienten, die einen akuten Behandlungsbedarf haben, werden aber weiter betreut. Ursprünglich war betreffend des Zeitpunkts der Schließung von Donnerstagmittag die Rede gewesen, diese folgt nun etwas später. Anschober stellte am Donnerstag klar, dass für jene, die es dringend brauchen die Rehabilitationsmaßnahmen weitergehen werden: “Menschen, die einen ganz akuten Betreuungs- und Behandlungsbedarf haben (etwa bei Krebs- oder Schlaganfallpatienten, Anm.) werden weiter betreut.”

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