Sängerin Billie Eilish: "Donald Trump zerstört unser Land"

Merken
Sängerin Billie Eilish: "Donald Trump zerstört unser Land"

Die Sängerin und Grammy-Preisträgerin Billie Eilish hat beim Parteitag der Demokraten in Milwaukee (Wisconsin) zur Abwahl von US-Präsident Donald Trump im November aufgerufen. “Donald Trump zerstört unser Land und alles, was uns wichtig ist”, sagte Eilish am Mittwochabend (Ortszeit) bei ihrem Video-Auftritt im Rahmen des weitgehend virtuellen Parteitags.

Wir brauchen Anführer, die Probleme wie den Klimawandel und Covid lösen und sie nicht leugnen. Anführer, die systemischen Rassismus und Ungleichheit bekämpfen.” Eilish fügte hinzu: “Das beginnt damit, gegen Donald Trump und für Joe Biden zu stimmen. Schweigen ist keine Option, und wir können das nicht aussitzen.”

Ex-Vizepräsident Biden (77) wurde am Dienstag vom Parteitag als Kandidat nominiert. Er tritt bei der Präsidentschaftswahl im November gegen Trump (74) an.

Eilish sang nach ihrem Appell, wählen zu gehen, ihren Ende Juli veröffentlichten Song “My Future”.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Christa Raggl-Mühlberger (Vizebürgermeisterin und Sozialreferentin) im Talk.

Zeitungen sind hervorragende historische Quellen über Ereignisse und den Alltag vergangener Tage. Allerdings enthalten sie manchmal auch Informationen die nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Für Sonntag den 24. November 1974 wurde in der Welser Zeitung ein Konzert der Popgruppe ABBA angekündigt, das auch in mehreren Biographien angeführt wird. Leider musste das Konzert in Wels, wie auch schon jenes in Zürich, aufgrund des geringen Kartenverkaufes storniert werden. Als offizieller Grund wurde aber eine Erkältung Fridas genannt. Die Zeitung ist im Stadtarchiv Wels zu sehen. Foto: Stadtarchiv Wels Nach Ihrem 2. großen Erfolg „Dancing Queen“, der den endgültigen Durchbruch bedeutete, war Wels für ein ABBA-Konzert leider zu klein…

Gruß aus dem Stadtarchiv

Die Zeichentrick-Familie “Die Simpsons” ist in den US-Präsidentschaftswahlkampf hineingezogen worden – und findet das offenbar gar nicht lustig. Eine Beraterin von US-Präsident Donald Trump, Jenna Ellis, hatte die Stimme der demokratischen Vize-Kandidatin Kamala Harris am Mittwoch in einem Tweet mit der von Marge Simpson verglichen. “Die Simpsons” reagierten am Freitag auf Twitter mit einem Video-Clip, in dem sich die Mutter der Figuren Lisa, Bart und Maggie über den Vergleich beschwert. “Normalerweise mische ich mich nicht in die Politik ein”, sagt Marge darin mit ihrer etwas krächzenden, knorrigen Stimme. Aber: “Lisa hat gesagt, dass sie (Jenna Ellis) das nicht als Kompliment meint.” Als “gewöhnliche Vorstadt-Hausfrau” beginne sie, sich wenig geachtet zu fühlen, fügt Marge hinzu. Und richtet sich danach direkt an die Jenna Ellis: “Jenna, schon meine Kinder wissen, dass man andere nicht herabsetzt!” Das Video spielt unter anderem auf einen Tweet von Trump von Mittwoch an, in dem er schrieb, “die Vorstadt-Hausfrau” werde bei der Wahl im November für ihn stimmen. Trump hatte damit Kritik und Rassismus-Vorwürfe auf sich gezogen, weil er seine Aussage auf ein Wohnungsbauprogramm bezog, das er beendet hatte. Die Häuser in dem unter Präsident Barack Obama gestarteten Programm werden oft von Schwarzen und Lateinamerikanern bewohnt. Die US-Zeichentrickserie feierte dieses Jahr ihr 30. Jubiläum und nimmt alle Teile der amerikanischen Gesellschaft aufs Korn, weshalb auch immer wieder Bezüge zur Realpolitik gemacht werden. Die Simpsons sollen – überzeichnet – eine typische amerikanische Familie darstellen, halten sich aber normalerweise aus den Grabenkämpfen zwischen Demokraten und Republikanern heraus. Ellis twitterte nach dem Simpsons-Video auch in Hinblick auf die hitzig geführte Debatte um die Briefwahl: “Marge wird wahrscheinlich die Demokraten wählen… per Post.”

"Simpsons" mischen im US-Wahlkampf mit: Marge geht auf Konfrontationskurs mit Trump

Szenen, die Albträume verursachen könnten, spielten sich am Freitag bei einem AUA-Flug ab: Eine Durchsage, dass sich ein bestätigter Corona-Fall an Bord befindet, Flugbegleiterinnen in Schutzkleidung und ein Polizeiaufgebot bei der Landung. Bange Minuten erlebten die Fluggäste am Freitag an Bord eines AUA-Fluges von Wien nach Nizza: Der Kapitän meldete sich, wie die “Krone” berichtet, während der Reise per Durchsage: “Meine Damen und Herren. Hier spricht der Kapitän. Wir haben einen bestätigten Covid-19-Fall an Bord. Bitte setzen Sie jetzt Ihre Masken auf. Bleiben Sie nach der Landung bitte sitzen und warten Sie auf weitere Anweisungen.” Diese Ankündigung wurde zuerst auf Englisch getätigt, danach auf Deutsch, woraufhin “nur” mehr von einem “Verdachtsfall” die Rede gewesen war. Die Stewardessen hätten sich laut Augenzeugenberichten sofort Schutzkleidung übergezogen und den Service eingestellt. Direkt nach der Landung wurde der Flieger bereits von bewaffneten Polizisten “in Empfang genommen”. Die AUA bestätigte den Vorfall gegenüber der “Krone”: “Wir hatten auch diese Information, eine Person hat sich schlussendlich als Verdachtsfall herausgestellt, die Maschine konnte aber nach den üblichen Sicherheitsvorkehrungen mit Verspätung nach Wien zurückfliegen.”

Kapitän: "Wir haben einen bestätigten Covid-19-Fall an Bord"

Nach einer Amtsmissbrauchs-Anzeige gegen Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) erfolgte die Eintragung nun doch, wie das Rechtskomitee Lambda am Donnerstag mitteilte. Ausgestellt wurde die Geburtsurkunde nach Angaben von Lambda, das sich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen und Transgender-Personen einsetzt, für Alex Jürgen. Jürgen wurde intergeschlechtlich geboren und bestand auf dem Geschlechts-Eintrag “inter”. Eigentlich hätte die Eintragung der Geschlechtsbezeichnung bereits 2018 erfolgen müssen. Damals bestätigte der Verfassungsgerichtshof das Recht auf Eintragung jenes Geschlechts, das der persönlichen Identität entspricht – also nicht nur männlich oder weiblich, sondern etwa auf “divers”, “inter” oder “offen”. Tatsächlich ausgestellt wurden aber nur Dokumente mit dem Eintrag “X” oder “divers”. Den von Jürgen gewünschten Eintrag verweigerte das Innenministerium unter Verweis darauf, dass das in der Software des Ministeriums nicht vorgesehen sei. Software geändert Der Rechtsanwalt Helmut Graupner, Vorsitzender des Rechtskomitee Lambda, kündigte daher Mitte Juni Anzeigen wegen Amtsmissbrauchs gegen Innenminister Nehammer (ÖVP) und seinen Vorgänger Herbert Kickl (FPÖ) an. Keine drei Wochen später habe ihm das Standesamt Steyr mitgeteilt, dass die Software geändert wurde und der Eintrag nun erfolgen könne, sagte Graupner am Donnerstag gegenüber der APA: “Es ist traurig, dass man in einem Rechtsstaat wie Österreich die Strafjustiz befassen muss, bevor man Justizurteile umsetzt und respektiert.” Graupner geht davon aus, dass die – von der Korruptionsstaatsanwaltschaft an die Staatsanwaltschaft Steyr abgetretene – Anzeige nun zurückgelegt wird. Das Innen- und das Sozialministerium arbeiten derzeit an einem neuen Erlass zum Umgang der Behörden mit dem Geschlechtseintrag in offiziellen Dokumenten. Das hat ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag gegenüber der APA gesagt. Bestätigt hat das Ministerium auch, dass das Standesamt Steyr erstmals in einer Geburtsurkunde das Geschlecht “inter” ausgewiesen hat. Begründet wurde das damit, dass das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich im Februar bestätigt hatte, dass der Eintrag entsprechend den Erkenntnissen der Höchstgerichte vorzunehmen ist. Es handle sich dabei um die Umsetzung in einem Einzelfall. Eine generelle Handlungsanleitung werde die Arbeitsgruppe zu Personenstandsfragen zeitnah erstellen.

Erste Geburtsurkunde mit "inter" ausgestellt

Dies sind die aktuellen Zahlen der Infektionen in Österreich mit Stand 08:00. Der vierte Todesfall, die unter 50-jährige Wienerin, die laut krone.at zuhause in Quarantäne heute verstorben sein sollte, wurde vom Bundesministerium noch nicht bestätigt.

Aktuelle Zahlen