Saisonstart laut BBC am 5. Juli in Österreich geplant

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Saisonstart laut BBC am 5. Juli in Österreich geplant

Die Formel 1 steuert nach der Corona-Zwangspause angeblich einen Saisonstart ohne Zuschauer in Österreich an. Auf das Rennen in Spielberg am 5. Juli könnten dann zwei WM-Läufe vor leeren Rängen in Silverstone folgen, berichtete die BBC unter Berufung auf einen vorläufigen Plan der Rennserie. Die Formel-1-Spitzen hatten in einer Video-Konferenz über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten, Beschlüsse aber zunächst vertagt.

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Ein russisches Gericht hat den Starregisseur Kirill Serebrennikow in einem umstrittenen Verfahren schuldig gesprochen. Das Strafmaß war am Freitag zunächst unklar. Der 50-Jährige wurde wegen Veruntreuung von Fördergeldern verurteilt, wie das Bezirksgericht der Agentur Interfax zufolge in Moskau entschied. Serebrennikow ist auch im deutschen Sprachraum ein gefragter Künstler. Das Verfahren gilt als Schauprozess gegen die liberale Kunstszene in Russland. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft beantragt. Zahlreiche russische Künstler veröffentlichten im Vorfeld der Urteilsverkündung Videos, in denen sie ein ungerechtes Justizsystem beklagten. Viele Schauspieler, Sänger und Kulturschaffende erschienen am Freitag vor dem Gerichtsgebäude in Moskau. Sie empfingen Serebrennikow mit Beifall. Viele trugen T-Shirts mit der Aufschrift “Free Kirill!”, insgesamt seien etwa 400 Menschen dort, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete. In einer Videoschaltung des Senders Echo Moskwy, der über die Urteilsverkündung live im Internet berichtete, sagte der wegen der schwierigen Lage für die Kultur in Russland ausgewanderte Kunstexperte Marat Gelman, dass sich Serebrennikow Feinde im Kreml gemacht habe. Serebrennikow habe sich aber niemals bereichert, betonte er. Der Theatermacher soll 129 Millionen Rubel (1,6 Millionen Euro) unterschlagen haben. Der Starregisseur übt in seinen Filmen und Theateraufführungen immer wieder auch Gesellschaftskritik. Serebrennikow hatte in seinem Schlusswort am Montag seine Unschuld beteuert und hervorgehoben, dass in dem Verfahren keine Beweise vorgelegt worden seien. Zugleich räumte er ein, dass die Buchhaltung seines Theaters schrecklich organisiert gewesen sei. Er verstehe aber nichts von Buchhaltung und Finanzen, sagte er. Deshalb gebe es Experten dafür. Eine Buchhalterin hatte Serebrennikow belastet. Ihr Fall wird in einem getrennten Verfahren behandelt. Mit Serebrennikow standen auch seine Kollegen Sofja Apfelbaum und Alexej Malobrodski sowie Juri Itin vor Gericht. Die Ermittlungen gegen das Team liefen seit Sommer 2017. Im vergangenen Jahr kam Russlands bekanntester Filme- und Theatermacher nach mehr als eineinhalb Jahren im Hausarrest mit Einschränkungen auf freien Fuß. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sowie internationale Stars hatten sich für den Filme- und Theatermacher eingesetzt. Serebrennikow leitet in Moskau das populäre Theater Gogol-Zentrum. Er inszenierte aber auch in Berlin, Stuttgart und Hamburg – oft in Abwesenheit, weil er im Hausarrest saß und auch nach seiner Freilassung nicht reisen durfte. Im April 2021 soll seine Inszenierung von Richard Wagners “Parsifal” in der Wiener Staatsoper zu sehen sein. Tausende Kulturschaffende in Russland haben einen Unterstützerbrief für Serebrennikow unterzeichnet. Auch in Deutschland gab es im Internet Solidaritätsbekundungen unter dem Schlagwort #freekirill. Die Schaubühne Berlin betonte, dass es Anschuldigungen gebe, “die in dem seit 2017 laufenden Strafprozess in keiner Weise belegt werden konnten”. Das Theater sei “fassungslos und empört”, dass Serebrennikow mehrere Jahre in einem Gefängnis verbringen solle. Die Schaubühne kündigte eine Protestaktion am Freitagvormittag vor der russischen Botschaft in Deutschland an. Dort solle dem Botschafter eine Petition mit mehr als 55.000 Unterschriften übergeben werden. Auch der deutsche Schauspielstar Lars Eidinger rief zur Demonstration vor der diplomatischen Vertretung auf.

Regisseur Serebrennikow schuldig gesprochen

Menschen aus armen und benachteiligten Regionen sterben in Großbritannien doppelt so häufig an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus wie Bessergestellte. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie der nationalen Statistikbehörde hervor. Die britische Statistikbehörde hat rund 20.000 Covid-19 Todesfälle zwischen dem 1. März und dem 17. April untersucht und dabei festgestellt, dass die Sterblichkeitsrate in den am meisten benachteiligten Gebieten des Landes besonders hoch ist. Dort liegt sie demnach bei 55,1 Toten pro 100.000 Einwohnern. Zum Vergleich: In den am wenigsten benachteiligten Gebieten lag sie lediglich bei 25,3 Toten pro 100.000 Einwohnern. Als benachteiligt gelten Regionen, die eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosen- und Kriminalitätsrate aufweisen und in denen der Zugang zur Gesundheitsversorgung eingeschränkt ist.

Benachteiligte sterben häufiger

In Russland breiten sich Waldbrände in großen Teilen Sibiriens und im äußersten Osten immer schneller aus. Nach Angaben des Forstschutzdienstes Avialesochrana vom Sonntag brannte eine Fläche von 1,4 Millionen Hektar. Das war noch einmal deutlich mehr als am Vortag. Aktuell bekämpft würden 182 Brände auf einer Fläche von 111.555 Hektar, teilte die Behörde mit. In sechs russischen Regionen gilt der Ausnahmezustand. Die meisten Waldbrände – 209 Feuer auf einer Fläche von knapp 1,3 Millionen Hektar – liegen weit außerhalb bewohnter Gebiete, teilte Avialesochrana mit. Dort seien die Löscharbeiten eingestellt worden, weil es keine Gefahr für Menschen gebe. Zudem sei der wirtschaftliche Schaden geringer als die Kosten für den Einsatz von Personal, Technik und Wasser. Die finanzielle Situation der kommunalen Haushalte ist besonders gespannt wegen der hohen zusätzlichen Sozialausgaben infolge der Corona-Pandemie. In drei Regionen des Gebiets Magadan am Ochotskischen Meer wurde am Samstag der Ausnahmezustand ausgerufen. Die Regionalregierung nannte Gewitter und Blitze als Grund für die Feuer. Extreme Hitze und starke Winde erschwerten die Löscharbeiten. Eine unmittelbare Gefahr für die Menschen bestehe aber nicht, hieß es. Besonders betroffen war außerdem die Teilrepublik Jakutien im fernöstlichen Teil Sibiriens. Dort herrscht Extremhitze samt großer Trockenheit.  

Waldbrände in Russland breiten sich schneller aus

Das Ethikkomitee der Fußball-Bundesliga hat Rapid wegen des sexistischen Transparents, das vor dem Heimspiel des Vizemeisters gegen Hartberg am 21. Juni vor dem Fan-Sektor zu sehen war, zu einer Strafe von 20.000 Euro verurteilt. 15.000 Euro davon sind allerdings bis 21. Juni 2021 bedingt. Das gab die Liga am Freitag bekannt. Das Ethikkomitee habe seine Entscheidung insbesondere damit begründet, “dass es die Vereinsverantwortlichen des SK Rapid Wien unterlassen haben, das im Widerspruch zu den im Leitbild der Bundesliga festgelegten Werte stehende Spruchband unmittelbar nach Kenntnisnahme zu beseitigen”, hieß es in der Aussendung der Liga. Bei der Bemessung der Höhe sei berücksichtigt worden, dass sich der Club “öffentlich von dem Inhalt des Spruchbandes distanziert und bereits Maßnahmen zur Verhinderung derartiger Vorkommnisse für die Zukunft in die Wege geleitet” habe.

Rapid muss wegen sexistischem Transparent 5.000 Euro zahlen

Die Zahl der Privat- und Firmeninsolvenzen ist in der akuten Coronakrise massiv zurückgegangen. Wie der Gläubigerschutzverband Creditreform ermittelt hat, wurden heuer vom 16. März bis zum 11. Mai im Vergleich zum Vorjahr um 76,6 Prozent weniger Privatpleiten und um 64,1 Prozent weniger Firmenpleiten gemeldet.

Privat- und Firmeninsolvenzen in Coronazeit massiv gesunken

In seinem Kinderbuch “Zwei Freunde im Fußballfieber” erzählt der Ex-Profi von einem tierischen Fußballturnier. Einen Gastauftritt hat auch David Alaba. Als Profifußballer hat Bastian Schweinsteigerdie Weltmeisterschaft, die Champions League und gleich mehrfach die deutsche Meisterschaft gewonnen. Nach der aktiven Karriere versucht sich der Oberbayer nun gleich in mehreren Metiers: Neben seinem Job als TV-Experte und der Hauptrolle in einer Doku, die am Freitag anläuft, ist der 35-Jährige auch unter die Autoren gegangen. Zusammen mit Kumpel und Ex-Skistar Felix Neureuther brachte Schweinsteiger ein Kinderbuch heraus. In “Zwei Freunde im Fußballfieber” erzählen die Sportler die Geschichte eines Turniers unter den Tieren im Wald. Eigentlich sollte das Buch die richtige EM flankieren – diese wurde wegen der Corona-Krise aber verschoben. “In unserem Buch lernt ihr wichtige Dinge wie zum Beispiel Fairplay, Hilfsbereitschaft und Einsatzwillen”, erzählt Schweinsteiger. Nachdem er als Husky Basti schon Gast in den ersten Büchern von Neureuther (36) alias Fuchs Ixi war, sind diesmal beide die Hauptprotagonisten. Daneben gibt es tierische Gast-Auftritte von Schweinsteigers ehemaligen FC-Bayern-Teamkollegen, Österreichs Star David Alaba und Arjen Robben, sowie Bundestrainer Joachim Löw. Die Erlöse des Buches der Ex-Profis, die schon seit Kindheitstagen befreundet sind, gehen an gemeinnützige Einrichtungen.

Ex-Fußballstar Schweinsteiger ist unter die Kinderbuch-Autoren gegangen