Salzburger entwickelt Impfstoff in den USA

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Salzburger entwickelt Impfstoff in den USA

“Jeder ernsthafte Forscher, der irgendetwas Brauchbares gegen das Coronavirus haben könnte, will sich am Kampf dagegen beteiligen”, sagte der Österreicher Wolfgang Leitner, der am Nationalen Institut für Infektionskrankheiten (NIAID) in den USA arbeitet, der APA. Er hält bereits vorhandene Wirkstoffe als die vielversprechendsten, weil am schnellsten verfügbaren Mittel gegen SARS-CoV-2.

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Ein mit Metallschrott beladener LKW ist Mittwochvormittag auf der Autobahnauffahrt zur Innkreisautobahn in Pichl bei Wels (Bezirk Wels-Land) umgestürzt.

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In der Herbst-Kälte der Eifel könnte die Formel 1 ein überraschendes Comeback auf dem Nürburgring feiern. Die Betreiber der Rennstrecke bestätigten generelle Gespräche über ein mögliches Deutschland-Rennen in diesem Jahr. Sieben Jahre nach dem bisher letzten Grand Prix auf der Strecke am Fuße der Nürburg ist einem Medienbericht zufolge der 11. Oktober als Renntag auserkoren. Seit der Austragung 2013 hätten immer wieder Gespräche stattgefunden, teilten die Betreiber der Strecke der Deutschen Presse-Agentur mit: “Auch dieses Jahr haben wir miteinander gesprochen. Zu vermelden gibt es im Moment aber nichts”. Wie das Online-Portal “motorsport-magazin.com” berichtete, scheint das Rennen auf dem Nürburgring aber nur noch eine Formsache zu sein. Aber warum nun auf einmal Eifel statt Nordbaden? Lange zogen sich die Gespräche der Verantwortlichen des Hockenheimrings und der Formel 1 hin. Zuletzt waren Mugello und Russland Mitte und Ende September bestätigt worden, die Rennen neun und zehn in der Corona-Notsaison, die mit fast viermonatiger Verspätung ins Rollen gekommen war. In der ehemaligen Winter-Olympia-Stadt Sotschi hoffen sie auch auf ein Rennen mit Zuschauern. Und das scheint einer der entscheidenden Punkte bei den Verhandlungen mit dem Hockenheimring gewesen zu sein. Die “Königsklasse” des Motorsports habe signalisiert, dass man einen Grand Prix in Europa zumindest vor einigen Zuschauern stattfinden lassen wolle. “Mit den Verordnungen in Baden-Württemberg ist das nicht machbar”, sagte Veranstalter Jorn Teske der dpa. Der andere Knackpunkt waren die Finanzen. “Wir haben immer versucht, eine Lösung zu finden. Wir sind aber immer bei unserer Maßgabe geblieben, dass wir nicht auf Kosten sitzen bleiben dürfen”, sagte Teske. “Wir sind am Ende nicht zusammengekommen.” Doch dürfte das auch beim Nürburgring ein elementares Thema sein. Der Kurs wechselte sich ab 2007 aus finanziellen Gründen bereits mit dem Hockenheimring ab, ehe nach 2013 ganz Schluss war. Auf die Frage, wie die Voraussetzungen sein müssten für ein Comeback in diesem Jahr, antwortete Nürburgring-Sprecher Gerhard: “Wie wir in der Vergangenheit immer betont haben, muss die Austragung einer Formel 1 auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für den Nürburgring sinnvoll sein. An dieser Maßgabe hat sich nichts geändert.” In Rheinland-Pfalz ist die Formel-1-Option für den Nürburgring allerdings noch kein Thema. Eine Sprecherin des für Sport zuständigen Innenministeriums in Rheinland-Pfalz zeigte sich überrascht von den Überlegungen.

Nürburgring als Schauplatz für Formel-1-Rennen im Spiel

Die Generalprobe der Corona-Kommission ist am Donnerstag wie angekündigt über die Bühne gegangen, das 19-köpfige Team traf gegen 10 Uhr in Wien – teilweise aber per Videoschaltung zusammen, um anhand der vier Indikatoren – Infektionsfälle einer Woche, Tests, Clusteraufklärungen, Ressourcen im Gesundheitswesen – die Entscheidungsfindung zur Empfehlung an den Gesundheitsminister durchzuspielen. Laut Ministerium habe der nicht medienöffentliche Testdurchlauf der Kommission gezeigt, dass diese gut arbeitsfähig sei. Bis zur Premiere am Freitag, dem 4. September, müsse vor allem noch geklärt werden, wie sich “Ballungsräume auf das Infektionsgeschehen auswirken”. Vor der ersten offiziellen Ampelschaltung, die dann samt den auf ihr basierenden Maßnahmen auf einer Website publiziert wird, werden nun noch die Leitlinien zu den Konsequenzen der jeweiligen Ampelschaltung fertiggestellt. Das Gesundheitsministerium gab an, dass diese gegenwärtig in Teamwork mit Ländern und Ministerien finalisiert und nach Abschluss dann veröffentlicht werden. Nächste Woche wirds ernst Ab Freitag kommender Woche werden dann ein vierstufiges System zur Beurteilung der Lage in einzelne Regionen oder Bezirke herangezogen. Ausgehend von Grün (niedriges Risiko), Gelb, Orange bis hin zu Rot (sehr hohes Risiko) sollen mindestens wöchentlich die Farben samt jeweiligen Maßnahmen online gehen. Neben den Infektionswerten der vergangenen sieben Tage, die auch in den meisten Ampelprojekten in anderen Ländern als Grundlage dienen, wird die Nachvollziehbarkeit der Clusterbildungen, die Anzahl der Tests samt Anteil der positiven Ergebnisse und als vierter Punkt die Kapazitätsreserven der Spitäler in der jeweiligen Region als Entscheidungsgrundlage für eine Empfehlung zur Ampelschaltung an den Gesundheitsminister herangezogen. Definierte Indikatoren werden auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene durch die Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) und Gesundheit Österreich (GÖG)aufbereitet. Welche Farbe aufgrund der Empfehlung der 19-köpfigen Corona-Kommission vergeben wird, liegt in der Hand der Politik, also bei Gesundheitsminister, Landeshauptleuten sowie Bezirkshauptleuten. Die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung der Maßnahmen werden im Rahmen der Novellierung des Epidemiegesetzes und des Covid-19-Maßnahmengesetzes näher ausgestaltet und sollen in der nächsten Nationalratssitzung vom Parlament beschlossen werden. So können derzeit etwa Maßnahmen für “bestimmte Orte” (dazu zählen etwa Sportplätze, Spielplätze oder Uferbereiche) vom Bundesminister bundesweit geregelt werden, von Landes- und Bezirkshauptleuten auf regionaler Ebene. Maßnahmen für “Betriebsstätten” (z.B. Gastronomie- und Freizeitbetriebe, Beherbergungsbetriebe) können ebenfalls entweder bundesweit oder regional angeordnet werden, beides aber derzeit nur durch den Bundesminister. Nach der Novellierung soll es hier auch Möglichkeiten für Landes- und Bezirkshauptleute geben. Auswirkung auf Großevents Ende Juni kündigte die Regierung an, dass Events im Freien mit bis zu 10.000 und Indoor mit bis zu 5.000 Teilnehmern unter bestimmten Voraussetzungen ab September wieder erlaubt werden – sowohl im Sportbereich wie in der Kultur. Dies werde zukünftig eine Frage der epidemiologischen Bewertung durch die Corona-Kommission sowie der Ampelschaltung, die auf Empfehlung der Kommission durchgeführt wird: “Die Schritte der Öffnungen durch die Lockerungs-Verordnung sind unter der Voraussetzung einer geeigneten virologischen Entwicklung festgelegt”, hieß es dazu aus dem Ministerium. Gegenwärtig ist diese jedoch keineswegs positiv, denn mit dem heutigen Donnerstag wurden österreichweit rund 3.300 aktive Covid-Fälle registriert, womit sich diese Zahl innerhalb von 14 Tagen in etwa verdoppelt hat. Ende Juni lag die Zahl der aktiven Fälle noch bei 600. Die Ampel wird wohl länger in Betrieb sein: Ulrich Herzog, einer der beiden Leiter der Corona-Kommission vom Gesundheitsministerium, sagte am vergangenen Samstag im Ö1-“Mittagsjournal” des ORF-Radios, dass dieses System “sicher ein Jahr, eineinhalb Jahre” die Arbeitsgrundlage sein werde.

Corona-Ampel hat den Testlauf bestanden

Aktive BürgerInnen haben sich vor wenigen Monaten für eine Unterschriftenaktion zusammengeschlossen, um auf die Notwendigkeit eines Nahversorgers im Grenzgebiet zwischen der Pernau und dem Stadtzentrum aufmerksam zu machen.

Unterschriftenaktion erfolgreich: Nahversorger gefunden!

Die wegen der Coronavirus-Pandemie seit Mitte März unterbrochene spanische Fußball-Meisterschaft soll laut La-Liga-Präsident Javier Tebasam 12. Juni fortgesetzt werden. “Ich würde gerne am 12. Juni neu starten, aber wir müssen vorsichtig sein”, mahnte Tebas auch mit Blick auf die Gesamtsituation in Spanien, das zu den am schwersten von der Pandemie betroffenen Ländern zählt. “Wir alle müssen uns darauf konzentrieren, Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit einzuhalten”, sagte Tebas dem spanischen Fernsehsender Movistar am Sonntag. Laut dem Liga-Boss werden sämtliche noch ausstehende Partien ohne Zuschauer stattfinden. Auch soll es nach dem Re-Start jeden Tag Profi-Fußballspiele in Spanien geben. “Jetzt, da wir keine Fans in den Stadien haben werden, werden wir einige innovative Ideen für die Ausstrahlung der Spiele haben”, kündigte Tebas an. Liga-weit wurden insgesamt rund 2.500 Personen – von Spielern bis zu Club-Mitarbeitern – auf das Coronavirus getestet, dabei habe es nur insgesamt acht positive Fälle gegeben, berichtete Tebas. “Das ist eine gute Nachricht. Eine Infektion während eines Spiels ist praktisch unmöglich, da wir eine von uns veröffentlichte Studie durchgeführt haben, die zeigt, dass bei Spielen ein minimales Risiko besteht, wenn wir alle die Gesundheitsmaßnahmen einhalten”, erklärte Tebas.

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