Salzburgs Festspielintendant: "Sind nicht in Gefahr"

Merken
Salzburgs Festspielintendant: "Sind nicht in Gefahr"
“Wir sind nicht in Gefahr, aber die Situation ist nicht ungefährlich”, machte Salzburgs Festspielintendant Markus Hinterhäuser im Ö1-Mittagsjournal für sein Festival deutlich. “Nach der Coronakrise – wann immer sie vorbei sein wird – wird sich vieles im System ändern.”
Das betreffe auch die Frage, was Festspiele bedeuten und wozu man finanziell in der Lage sei. Irgendwann müsse die Gesellschaft die Schulden, die nun zur Bewältigung gemacht würden, auch wieder zurückzahlen. “Da wird kein gesellschaftlicher Bereich verschont bleiben”, stellte Hinterhäuser klar: “Auch das ist verständlich.” Schließlich werde die Kunst und Kultur in Österreich oder Deutschland sehr unterstützt.
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Auf dem Flughafen Wien ist heute Früh der Neustart der Austrian Airlines (AUA) erfolgt. Der erste reguläre Linienflug nach fast drei Monaten Pause wegen der Coronakrise war Kurs OS 111 nach München. Um 6.45 Uhr hob eine Embraer 195 mit dem Kennzeichen OE-LWO in Schwechat ab. Im Cockpit der Maschine mit dem Namen “Vienna Johann Strauss Orchestra” befanden sich Embraer-Flottenchef Ewald Roithner und Sicherheitspilot Rudolf Buchsteiner. Roithner begrüßte mit den Worten: “Ich spreche für alle 7.000 Mitarbeiter, wenn ich sage: We are ready to fly.” Die AUA will im Juni vorerst mehr als 30 europäische Destinationen bedienen. Ab 1. Juli ist die Rückkehr auf die Langstrecke geplant. Der bis zum Montag letzte Austrian-Linienflug war am 19. März in der Früh in Wien gelandet.

Neustart von Austrian Airlines erfolgt

Zur Bewältigung der Coronavirus-Krise bietet der Internationale Währungsfonds (IWF) betroffenen Ländern massive Finanzhilfen an. Die Kreditkapazität von einer Billion US-Dollar (900 Milliarden Euro) des Fonds könne zur Unterstützung von Mitgliedstaaten eingesetzt werden, die mit der Ausbreitung des Virus kämpfen, teilte IWF-Direktorin Kristalina Georgieva am Montag in einem Blogeintrag mit. Sie machte jedoch deutlich, dass Regierungen gefordert seien, finanzpolitische Maßnahmen zu ergreifen. Weltweit abgestimmte Konjunkturhilfen würden Stunde für Stunde dringender. Der IWF habe flexible Notfallkredite im Volumen von 50 Milliarden Dollar zur raschen Verwendung für Schwellen- und Entwicklungsländer parat. 10 Milliarden Dollar könnten zum Nullzins vergeben werden.

IWF stellt Billionen-Finanzhilfe bereit

Die Leiterin eines Kindergartens im Linzer Stadtteil Urfahr ist positiv auf Corona getestet worden. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat die Schließung der Einrichtung angeordnet. Sechs Kolleginnen und zehn Kinder sollen nun ebenfalls getestet werden, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Bei Bedarf will man für die betroffenen Kinder eine andere Betreuungs-Lokalität zur Verfügung stellen.

Kindergarten in Linz geschlossen

Frankreich verlängert wegen der weiter starken Ausbreitung des Coronavirus die seit zehn Tagen geltenden Ausgangssperre bis zum 15. April. Premierminister Edouard Philippe sagte am Freitag zur Begründung, das Land stehe noch “am Anfang der epidemischen Welle”. Am Wochenende erwartet die Regierung erneut einen sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen. Neben den überlasteten Krankenhäusern in Ostfrankreich riefen auch die Pariser Kliniken um Hilfe. Philippe sprach nach einem Krisentreffen der Regierung vor einer “extrem” großen Welle, die “über Frankreich hinwegspült”. In den kommenden Tagen werde die Situation für die Krankenhäuser und die Bürger besonders schwierig werden, warnte er.

Frankreich verlängert Ausgangssperre

Ein Brand in einer Produktionsanlage eines Farben- und Lackherstellungsbetriebes in Wels-Pernau hat in der Nacht auf Freitag für einen größeren Einsatz der Feuerwehr gesorgt.

Brand in einer Produktionsanlage bei Unternehmen in Wels-Pernau