Schüler fühlen sich bei Mathe-Matura unsicher

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Schüler fühlen sich bei Mathe-Matura unsicher

Knapp die Hälfte der Schüler fühlt sich auf die Ende Mai anstehende Mathematik-Matura nicht gut vorbereitet. In Deutsch und Englisch ist dies bei rund einem Drittel der Fall, zeigt eine im Oktober und November durchgeführte Umfrage des niederösterreichischen Landeselternverbands, an der auch Maturanten aus anderen Bundesländern teilgenommen haben.

Insgesamt kamen Antworten von rund 2.800 Jugendlichen (2.400 antworteten vollständig) aus 600 Gemeinden und 140 maturaführenden Schulen, die meisten aus Niederösterreich, der Steiermark, Vorarlberg und Oberösterreich. Der Hauptzeitraum der Umfrage fiel bereits in die Zeit des Distance Learning an den Oberstufen (ab den Herbstferien).

Herausforderung “Distance Learning”

Je nach Noten im Vorjahr bzw. ihrer Selbsteinschätzung wurden die Schüler dann in drei Gruppen geteilt (gut/mittel/schlecht). Wenig überraschend fühlten sich die guten Schüler in einem höheren Ausmaß für die Mathe-Matura (eher) gut vorbereitet (74 Prozent) als die mittelmäßigen (52 Prozent) und die schlechten (36 Prozent).

Ihre Mathe-Lehrer schätzten die Schüler überwiegend als engagiert ein: 80 Prozent attestierten ihnen Engagement, 20 Prozent sprachen ihnen dieses ab. Das neuerliche Distance Learning erschwert die Matura nach der Meinung der Maturanten – rund die Hälfte der guten und etwa 70 Prozent der mittleren und schlechten Schüler sind dieser Ansicht für das Fach Mathematik. In Deutsch und Englisch ist der Prozentsatz niedriger.

Überraschend gut ist die Meinung der Maturanten zu Schularbeiten. 82 Prozent finden sie in Mathematik als Feedback-Instrument gut, in Englisch und Deutsch liegen die Werte bei etwa 70 Prozent. Die jeweils guten Schüler schätzen die Schularbeiten dabei besser ein als mittelmäßige und schlechte.

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