Schulstart - Erster Schultag in Wels

Merken

In OÖ, Kärnten, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg sind ab heute die Sommerferien vorbei, es heißt Schulstart.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Blutverdünner können bei Covid-19-Patienten das Sterberisiko deutlich senken. Das berichten US-Mediziner nach einer Studie mit knapp 4.400 Teilnehmern im “Journal of the American College of Cardiology”. Demnach ging die Behandlung mit Blutverdünnern – unter Berücksichtigung des Zustands der Patienten – mit einer etwa halbierten Todesrate einher. Bereits im Frühjahr gab es in der wissenschaftlichen Literatur immer mehr Hinweise auf mit Covid-19 vermehrt auftretende Blutgerinnungsstörungen mit Thrombosen, Embolien und Mikrozirkulationsstörungen, Mitte Mai wurde zudem der Fall eines Patienten im Spital Emmental in der Schweiz im internationalen Fachmagazin “Thrombosis Research” publiziert, bei dem blutverdünnende Medikamente zur Anwendung kamen. In der aktuellen Studie wurde festgestellt, dass das Risiko für eine künstliche Beatmung um etwa 30 Prozent reduziert wird, wie die Gruppe um Valentin Fuster vom Mount Sinai Hospital in New York schreibt. “Als Ärztin, die Covid-19-Patienten an vorderster Front behandelt hat, weiß ich, wie wichtig es ist, Antworten darauf zu haben, was die beste Behandlung für diese Patienten bedeutet”, wird Ko-Autorin Anuradha Lala in einer Mitteilung der Klinik zitiert. Zwar starben knapp 29 Prozent jener Patienten, die therapeutisch mit Blutverdünnern behandelt worden waren. In jener Gruppe, die keine solchen Arzneien bekam, waren es knapp 26 Prozent. Berücksichtigen die Forscher aber Vorerkrankungen und andere Gesundheitsfaktoren der Teilnehmer, war das Sterberisiko der therapeutisch mit Blutverdünnern behandelten Patienten um 47 Prozent geringer. In jener Gruppe, die präventiv mit derartigen Medikamenten versorgt wurde, war das Risiko um 50 Prozent reduziert. Seltener künstlich beamtet Zusätzlich sank bei jenen beiden Gruppen, die Blutverdünner bekamen, auch das Risiko, künstlich beatmet werden zu müssen – um 31 Prozent bei den therapeutisch behandelten Menschen, um 28 Prozent bei den präventiv behandelten. Ernsthafte Komplikationen durch Blutungen, wie sie die Einnahme von Blutverdünnern begünstigen kann, gab es bei drei Prozentder therapeutisch Behandelten. In den beiden anderen Gruppen lag der Anteil unter zwei Prozent. Zusätzliche Hinweise darauf, dass Blutverdünner für Covid-19-Patienten sinnvoll sein können, erbrachten 26 Autopsien von Menschen, die an Covid-19 gestorben waren. Bei elf davon fanden die Mediziner Hinweise auf Thrombosen – verursacht durch Blutgerinnsel, die Blutverdünner wahrscheinlich hätten verhindern können. Faktor Gerinnung bereits bekannt Dass Covid-19 zu Thrombosen und Blutgerinnseln im Körper führen kann, ist bereits länger bekannt – und anderem auch durch die Obduktionen von Covid-Toten, die in Graz durchgeführt wurden. Dabei wurde diese Erkenntnis gewonnen: Covid-19 löst nicht nur schwere Lungenentzündungen aus, sondern kann auch Thrombosen (Gefäßverstopfung durch Blutgerinnsel)direkt in der Lunge verursachen und in weiterer Folge Organe wie Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse schädigen. „Die Patienten werden zwar beatmet, der Sauerstoff gelangt durch die verschlossenen Gefäße aber nicht mehr in den Körper“, erklärt der Pathologe Sigurd Lax. Für Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Berlin, ist das Ergebnis keine Überraschung: “In den Kliniken ist schon lange bekannt, dass thromboembolische Ereignisse eine häufige Komplikation bei Covid-19 sind.” Behandlungsempfehlungen dazu seien bereits im Juni in einer Leitlinie zahlreicher Fachgesellschaften zur intensivmedizinischen Therapie von Covid-19-Patienten veröffentlicht worden. Dennoch lobt Janssens die großen Datenmengen der aktuellen Studie. Es sei bei der Einlieferung von Covid-19-Patienten ins Krankenhaus sehr wichtig, sich viele Aspekte ihres Zustands genau anzusehen.

Blutverdünner erhöhen die Überlebenschancen bei Covid-19

Das Klinikum Wels-Grieskirchen beteiligt sich an der weltweiten Kampagne „Orange the world“ und setzt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Ein Thema, das die Opferschutzgruppe des Hauses ganzjährig begleitet. Wir freuen uns über die erfolgreiche Spendenaktion der drei Welser Service Clubs, aus der ein künstlerisches „MUT-Objekt“ entstanden ist – ein orangefarbener Kreis, der nun im Klinikum zusätzlich auf die Opferschutzgruppe aufmerksam macht.

Orange the World: MUT-Objekt im Klinikum Wels-Grieskirchen

Im Gegensatz zu anderen Ländern sind in Österreich viele Daten etwa zum Alter oder Vorerkrankungen der Covid-19-Erkrankten in Krankenhäusern, auf Intensivstationen oder auch der Verstobenen nicht öffentlich zugänglich. Wissenschafter fordern nun in einem Offenen Brief an Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) Zugang zu diesen “erforderlichen Daten”, sonst drohe ein “Blindflug”.

"Blindflug" - Forscher fordern Zugang zu mehr Daten

Am 25. Juli feiert Barbara Meier ihren 34. Geburtstag, aber das dürfte momentan für sie fast nur ein Ereignis am Rande sein. Das Model schwebt derzeit sicherlich in anderen Sphären: Vor wenigen Tagen wurde Barbara Meier zum ersten Mal Mutter. “Unsere wunderschöne Tochter Marie-Therese hat das Licht der Welt erblickt!”, schrieb sie auf Instagram unter ein Foto von Babyfüßen. “Wir sind unglaublich stolz und verzaubert von diesem süßen Wesen.” Vater ist der österreichische Unternehmer Klemens Hallmann, den Barbara Meier im vergangenen Sommer in Venedig geheiratet hat. Eine Traumhochzeit. Ein gemeinsamer Freund hatte sie einst bei einem Event gegenseitig vorgestellt. “Wir waren sofort auf einer Wellenlänge und haben stundenlang über Gott und die Welt gesprochen”, sagte das Model der Zeitschrift “Gala”. Bis zum ersten Kuss vergingen allerdings noch ein paar Monate. Jetzt aber ist mit der Geburt der kleinen Marie-Therese das Glück perfekt. Über die Erziehung ihres Kindes sind sich die beiden einig. Die Kleine soll mit “Werten wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit” aufwachsen, verriet das Model der “Gala”. Barbara Meiers Karriere begann 2007 mit dem Sieg bei der Castingshow “Germany’s Next Topmodel”. Dabei hatte sie eigentlich ganz andere Pläne gehabt: Sie war noch Mathematikstudentin, als sie von einem Modelscout in einem Einkaufszentrum angesprochen und zum Casting eingeladen wurde. Schon bald darauf sollte sie die Welt der Zahlen mit dem Laufsteg und dem Cover von Magazinen tauschen.

"GNTM"-Model Barbara Meier feiert 34. Geburtstag

Öffentlichen Toiletten hängt das Image an, unrein, übelriechend und irgendwie unheimlich zu sein. Der weltberühmte japanische Architekt Shigeru Ban will das auf revolutionäre Weise ändern: mit durchsichtigen Toiletten. Zu bewundern sind diese seit neuestem in einem Park im berühmten Tokioter Szene-Stadtteil Shibuya. Wenn die Toiletten unverschlossen sind, werden die pastellfarbenen Glaswände durchsichtig. Jeder kann dann von außen auf die weißen, sauberen Klos und Waschbecken sehen. Sobald die Türen schließen, werden die aus Glasschichten und einem Spezialfilm bestehenden Wände undurchsichtig. Die hypermodernen Toiletten mit ihren strombetriebenen Verwandlungswänden sind Teil eines Projekts der Nippon Foundation namens “The Tokyo Toilet”. Ziel ist eine Wiedergeburt öffentlicher Toiletten als einem Ort, wo man sich wohl und sicher fühlt. “Es gibt zwei Dinge, über die wir beim Betreten einer öffentlichen Toilette besorgt sind, vor allem, wenn sie sich in einem Park befindet. Das Erste ist Sauberkeit und das Zweite ist, ob sich jemand drinnen befindet”, schreibt Ban auf der Projekt-Webseite. Ban ist einer von 16 Kunstschaffenden, darunter auch seine beiden Architektenkollegen Tadao Ando und Kengo Kuma, die das Projekt unterstützen. Was aber, so fragt sich mancher, wenn es mal zum Stromausfall oder sonstigen Pannen kommt? Keine Sorge, versichern die Projektleiter. Fällt der Strom aus, werden die Glaswände undurchsichtig. Was auch immer passiere, niemand könne hineinsehen.

Projekt in Tokio mit durchsichtigen WC-Anlagen

Die heimischen Unternehmen nutzen in der Coronakrise weiter stark die Kurzarbeit. Mit Stand vom 24. April lagen 88.604 genehmigungsfähige Corona-Kurzarbeitsanträge für 1,1 Mio. Arbeitsplätze vor, teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) am Montag mit. Das entspricht einem Plus von mehr als 25.000 Anträgen und zusätzlich rund 230.000 potenziell betroffenen Jobs im Vergleich zur Vorwoche.

Kurzarbeit steigt weiter rasant