Schwerer LKW-Unfall auf Welser Autobahn bei Wels sorgt für erheblichen Stau

Merken
Schwerer LKW-Unfall auf Welser Autobahn bei Wels sorgt für erheblichen Stau

Wels. Ein schwerer LKW-Unfall auf der Welser Autobahn bei Wels hat Donnerstagvormittag nicht nur größeren Sachschaden angerichtet, sondern auch für erhebliche Behinderungen und einen längeren Stau gesorgt.

Der Unfall ereignete sich auf der Welser Autobahn in Fahrtrichtung Knoten Wels. Ein Sattelzug krachte bei der Autobahnabfahrt Wels-Nord gegen den dortigen Anpralldämpfer der Leitschiene, das Verkehrsschild der Autobahnausfahrt und schließlich gegen die Säule sowie den Schaltkasten der Videoüberwachungsanlage. Die Zugmaschine wurde bei dem Unfall schwer beschädigt, der Auflieger erheblich. Ein LKW-Bergeunternehmen musste zur Bergung des verunfallten LKWs angefordert werden.

Die rechte Fahrspur im Baustellenbereich musste für die Dauer der LKW-Bergung gänzlich gesperrt werden. Es kam dadurch zu einem erheblichen Stau vor dem Baustellenbeginn.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Flughafen Wien wird Test-Airport für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen der europäischen Flugsicherheitsbehörde EASA. In Schwechat bereits umgesetzte Konzepte und nun aus dem Praxisbetrieb gewonnene Erkenntnisse sollen in die Gestaltung künftiger Regelungen einfließen, erläuterte Vorstandsdirektor Julian Jäger. Ziel der EASA sei es, internationale Standards zu entwickeln. Die von der Luftfahrtbehörde kürzlich veröffentlichte “EASA-Charta” mit Empfehlungen für sicheres Reisen, sei vom Airport Wien ebenfalls unterzeichnet worden, so Jäger. Der Flughafen wolle ein Vorreiter dabei sein, Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen europaweit weiterzuentwickeln. Andere Test-Airports seien London Heathrow, Paris CDG, Frankfurt und München.

Flughafen Wien wird Test-Airport für Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen

Trotz des bitteren Streits über Corona-Bonds bahnt sich ein erster Kompromiss über europäische Finanzhilfen in der Wirtschaftskrise an. Eurogruppen-Chef Mário Centeno sagte der “Süddeutschen Zeitung” (Samstag), er sehe “breite Unterstützung” für ein Paket aus drei Teilen. “Diese drei Maßnahmen bilden ein Sicherheitsnetz von etwa einer halben Billion Euro.” Die Streitfrage gemeinsamer europäischer Schulden würde somit aufgeschoben bis zur “Wiederaufbau-Phase”. Die EU-Staaten hatten sich bei einem Videogipfel vorige Woche über die Frage zerstritten, ob Corona-Bonds – also gemeinsame europäische Anleihen zur Finanzierung der EU-Staaten – in der Krise nötig sind. Italien, Spanien und andere wollen sie, Deutschland, die Niederlande sind dagegen. Die EU-Finanzminister sollen bis Dienstag neue Modelle entwickeln.

Eurogruppen-Chef erwartet Drei-Säulen-Modell

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat vor einer Öffnung der innereuropäischen Grenzen für den Tourismus gewarnt. Die deutschen Grenzen sollten angesichts der fortdauernden Corona-Pandemie in beide Richtungen für Urlauber geschlossen bleiben, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). “Aus gesundheitlichen Gründen wäre es das Beste, die Menschen blieben an ihrem Wohnort”, betonte Montgomery. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte am Montag für einen “kontrollierten Wiedereinstieg in den europäischen Tourismus” im Sommer plädiert. Voraussetzung sei ein koordiniertes Vorgehen der Staaten, sagte Maas nach einer Videokonferenz mit einigen EU-Kollegen, darunter Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP). Für Österreich seien bei der Wiederaufnahme der Reisefreiheit Parameter wie Gesundheit, Mobilität und Sicherheit – etwa die Gefahr der Vermischung mit Risikogruppen aus anderen Ländern oder Regionen, wesentlich, hieß es aus dem Außenministerium.

Grenzöffnung - Weltärztepräsident: Besser am Wohnort bleiben

Einen Tag nach dem tödlichen Steinschlag am Zugangsweg zur Eisriesenwelt bei Werfen (Pongau) ist derzeit nicht abschätzbar, wie lange die Sperre des beliebten Ausflugsziels dauern wird. Die Eishöhle und der Zustieg dürfen seit dem Unfall nicht betreten werden. Die Alpinpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen, außerdem werden die Sicherungseinrichtungen überprüft. Wie der Bürgermeister von Werfen, Hubert Stock, am Montag zur APA sagte, sollen Geologen und Fachleute noch heute damit beginnen, die Unfallstelle genau zu begutachten und möglicherweise weitere Gefahrenstellen zu finden. Zugleich werde erhoben, ob – und wenn ja, welche – zusätzlichen Maßnahmen notwendig sind, um die Sicherheit der Besucher in Zukunft zu gewährleisten. “Die Eisriesenwelt wird aufgefordert, ein entsprechendes Konzept zu erstellen”, sagte Stock. “Erst dann kann der Betrieb wieder aufgenommen werden.” Derzeit ist der Weg von der Bergstation der Seilbahn zum Höhleneingang teilweise mit Schutzgalerien aus Beton gesichert. Der Geschäftsführer der Eisriesenwelt, Friedrich Oedl, war zum Unglückszeitpunkt auf Urlaub in Griechenland. “Wir stehen derzeit in ständigem Kontakt mit ihm”, sagte Seilbahn-Betriebsleiter Michael Rieder zur APA. Er ging am Montag davon aus, dass vorbeugende Felsräumarbeiten im Gestein über dem Weg als Schutzmaßnahme angesichts der großen Kalkwände nicht sinnvoll sind. “Es wird möglicherweise darauf hinauslaufen, dass wir die Schutzgalerie erweitern oder Schutznetze installieren müssen, um einem tragischen Vorkommnis wie gestern vorbeugen zu können”, sagte Rieder. Wie er erklärte, seien die Schutzgalerien früher aus Holz, später aus Stahl und schließlich aus Beton errichtet worden und immer wieder ausgebaut worden. “Mir ist aber nicht bekannt, dass es während der Touristensaison je einen Unfall durch Steinschlag gegeben hat.” Zu dem Unglück war es am Sonntag gegen 11.30 Uhr gekommen. Rund 400 Höhenmeter oberhalb des Einganges zur Eishöhle in knapp über 1.600 Metern hatte sich ein etwa ein bis zwei Kubikmeter großer Felsblock gelöst. Der Block stürzte in die Tiefe und zersprang in viele kleinere Teile. Dabei wurde der Zubringerweg auf einer Breite von 100 Metern von Steinen getroffen. Der Weg ist dort zwar größtenteils durch die Steinschlaggalerien überdacht, einige Brocken stürzten aber auf den ungeschützten Bereich. Dabei wurde ein 14-jähriger Bursch aus dem Irak von einem etwa 25 Kilogramm schweren Stein am Oberkörper getroffen und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Trotz Reanimation durch die sofort anwesenden Höhlenführer und später durch das Notarztteam eines Rettungshubschraubers konnte der Jugendliche nicht mehr gerettet werden. Der 14-Jährige war mit seinen Eltern Teil einer 24-köpfigen Reisegruppe aus dem Salzburger Flachgau. Auch ein 19-jähriger Pongauer wurde bei dem Felssturz von einem Stein am Bein getroffen und verletzt. Nach dem Abtransport des Verletzten und des Verstorbenen wurden die rund 300 Besucher der Eisriesenwelt in Kleingruppen aus dem Gefahrenbereich gebracht. Wie der Geologe des Landes, Gerald Valentin, nach einer ersten Begutachtung der Unfallstelle aus der Luft erklärte, dürfte der starke Regen am Samstag den Untergrund aufgeweicht haben. Der Gesteinsbrocken lag dabei auf einer mit Erde gefüllten Kluft. Der Regen machte das Erdreich rutschig, dazu kam der Druck des Wassers. Dadurch habe sich am Sonntagvormittag der Block letztlich gelöst. Die Eisriesenwelt gilt mit einer Länge von 42 Kilometer als größte Eishöhle der Welt. Zu Spitzenzeiten besuchen pro Tag bis zu 2.500 Menschen die Schauhöhle, die etwa einen Kilometer in den Berg hineinführt. Dazu noch ein Hinweis für Bergsteiger und Kletterer: Von der behördlichen Sperre betroffen ist auch “Hochkogel-Steig”, der hinauf ins Tennengebirge und zum Leopold-Happisch-Haus führt.

Nach Unfall bei Eisriesenwelt im Pongau - Sperre dauert an

Es ist ein Comeback – das Welser Basketballfans jubeln lässt. Der verlorene Sohn ist zurück. Tilo Klette. Gemeinsam mit Davor Lamesic bildet er 2019 jenes Big Men Duo – das vor 11 Jahren den Meistertitel nach Wels brachte. Was sich über den Sommer sonst noch so getan hat? Wir waren beim Trainingsauftakt dabei.

Mit großen Zielen ist man in die Saison gestartet. Der Aufstieg in die zweite Liga wurde angestrebt. Doch dann hat die Corona-Krise der Welser Hertha einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zuerst der Saisonabbruch, jetzt ein Kaderumbau.