Schwieriger Löscheinsatz bei Brand eines Baumes in Thalheim bei Wels

Merken
Schwieriger Löscheinsatz bei Brand eines Baumes in Thalheim bei Wels

Thalheim bei Wels. Ein brennender Baum hat Sonntagabend in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) für einen aufwendigen Löscheinsatz durch die Kräfte zweier Feuerwehren gesorgt.

Eine alte Linde, die im Inneren des Stammes hohl war, dürfte vermutlich von einem unbekannten Täter oder mehreren unbekannten Tätern in Brand gesteckt worden sein. Die Feuerwehr begann sofort nach dem Eintreffen am Einsatzort mit einem ersten Löschangriff, um ein Ausbreiten des Feuers auf die angrenzenden Bäume zu verhindern. Danach musste der Baum gefällt werden. Dies gestaltete sich durch die Tatsache, dass der Baum im Inneren bereits weitgehend hohl war und eben noch gebrannt hatte, äußerst schwierig. Die Einsatzkräfte konnten den Baum schließlich in die gewünschte Richtung zu Fall bringen. Anschließend wurde der Baum sowie der Baumstumpf abgelöscht. Ein Holzrückewagen kam zum Entfernen des Baumes von der Fahrbahn ebenfalls zum Einsatz.

Die Wallfahrtstraße war für die Dauer von etwa zwei Stunden gesperrt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Asteroiden rasen sehr häufig an der Erde vorbei – meist aber in recht großem Abstand. Näher kommt unserem Planeten Anfang nächsten Monats der Asteroid “2011 ES4”. “Am 1. September bitte nicht zu weit aus dem Fenster lehnen”, machte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Tweet auf den Asteroiden aufmerksam. Dann sause “ein Mini-Asteroid ziemlich knapp an der Erde vorbei”. Bis auf rund 130.000 Kilometer – etwa ein Drittel der Distanz zwischen Erde und Mond – wird “2011 ES4” der Erde demnach nahe kommen. Sein Durchmesser werde auf 22 bis 49 Meter geschätzt, sagte Manfred Gaida von der DLR-Abteilung Erforschung des Weltraums. Da für den Asteroiden bisher erst wenige Messungen vorlägen, könne die genaue Größe noch nicht genannt werden. Der Asteroid werde den sogenannten Apollo-Asteroiden zugerechnet, von denen man inzwischen etwa 4.000 Bahnen kenne. Mit “Nahbegegnungen”, bei denen ein Asteroid innerhalb der Mondbahn an der Erde vorbeirausche, sei durchschnittlich 2,4 Mal pro Jahr zu rechnen, sagte Gaida.

Asteroid "2011 ES4" fliegt knapp an der Erde vorbei

Einen deutlich strengeren Lockdown als derzeit fordert eine Gruppe österreichischer Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen. Sie sprechen sich in einer Aussendung für die sofortige Schließung aller Schulen, die “Pflicht zu Home-Office, wo immer möglich” sowie die Erhöhung des Mindestabstands von einem auf zwei Meter aus, andernfalls würden Österreich überlastete Spitäler und Triage drohen. “Der ‘Lockdown light’ setzt, im Gegensatz zum rigorosen Lockdown im Frühjahr, teils auf die falschen Maßnahmen und ist viel zu locker”, meinen der Mathematiker Peter Markowich, der Informatiker Georg Gottlob und die beiden Physiker Christoph Nägerl und Erich Gornik, allesamt Träger des Wittgenstein-Preises – der höchste Wissenschaftsförderpreis Österreichs – aus den vergangenen Jahrzehnten, in einer der APA übermittelten Stellungnahme. Sie sehen daher “nach aller wissenschaftlicher Evidenz Österreich seit Wochen ungebremst in die Katastrophe überlasteter Spitäler fahren, wo Ärzte Triage machen und PatientInnen unbehandelt sterben lassen müssen”. Schulen ein Treiber Nach Ansicht der vier Wissenschaftler sind Schulen “einer der Treiber von respiratorischen Viren, das ist eine bewiesene Tatsache. Österreichische Studien, die das Gegenteil beweisen wollen, sind methodisch falsch bzw. überholt”. Aussagen wie “Die Schulen sind besonders sichere Orte” seien nicht aufrecht zu erhalten. Sie empfehlen daher, alle Schulen sofort zu schließen und Unterricht wo möglich online abzuhalten. Die Schulen seien nicht die alleinige Ursache der Explosion der Fallzahlen, aber “ganz sicher ein signifikanter Beitrag” und “eine der effektivsten Einzelmaßnahmen überhaupt”. Weiters empfehlen sie, den Mindestabstand von ein auf zwei Meter zu erhöhen. Auch Betriebe sollten sofort herunterfahren, speziell Großraumbüros, und eine “Pflicht zu Home-Office, wo immer möglich” eingeführt werden. Abwägung des Schadens Mit jedem Tag eines “weichen” Lockdowns werde der Schaden für die Wirtschaft und für die Gesellschaft, inklusive der Kinder, größer. “Auch wenn alle großen Nachteile der Schulschließungen berücksichtigt werden, wiegt die Katastrophe der Überlastung der Spitäler schwerer. Alle, die jetzt gegen Schulschließung reden, müssen dazusagen, dass sie damit für Triage spätestens ab 18. November sind”, meinen die Wissenschafter. Welcher Schaden größer ist, und welches Risiko in Kauf genommen werden muss – diese Frage beschäftigt seit Wochen Verantwortungsträger und Politik. Eine Lanze für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs brach Heidi Fuchs, Geschäftsleiterin von SOS-Kinderdorf. Sie warnt vor den massiven Folgen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. „Es ist an der Zeit, dass wir uns mit den jungen Menschen in diesem Land solidarisieren, sie brauchen uns jetzt! Wir alle sind gefordert, durch unser eigenes Verhalten die Situation zu verbessern“, sagt Heidi Fuchs. Angesichts der steigenden Infektionszahlen sei es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Pflichtschulen und Kindergärten wieder schließen müssen. „Das gilt es mit aller Kraft zu verhindern! Kinder nehmen massiven Schaden, wenn ihnen das Lernen mit Gleichaltrigen genommen wird. Jedes Kind und jeder Jugendliche hat das Recht auf Bildung! Es liegt in unseren Händen, ihnen dieses Recht weiterhin zu gewähren“, so Fuchs. “Zukunft unserer Kinder gefährdet” Es brauche hier auch ein ganz klares Bekenntnis von Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass Schulen und Kindergärten nicht nur als Betreuungsstätten für die Kinder von Arbeitskräften dienen, sondern ganz wichtige Orte des sozialen Austauschs und der Bildungsvermittlung sind, die unmittelbar für das erfolgreiche Leben der nächsten Generation verantwortlich sind. “Wer Schulen schließt, riskiert die Zukunft unserer Kinder. Für Schulschließung ist unsere Gesellschaft nicht gerüstet“, so Fuchs. Gerade für jüngere Kinder sei ein ordentlicher Unterricht über digitale Kanäle kaum machbar. “Sie brauchen die Unterstützung ihrer Eltern, die selbst zwischen Home-Office und Alltagsbewältigung gefordert sind. In manchen Familien fehlt der nötige Platz oder auch das notwendige Wissen und die Fähigkeit, um den Lehrstoff zu vermitteln. Es ist zu befürchten, dass manche Kinder, die schon durch den ersten Lockdown zurückgefallen sind, bei einer weiteren Schulschließung endgültig den Anschluss verlieren.”

Wissenschaftler fordern sofortige Schließung der Schulen

Der Familienzuschuss von 100 Euro als Corona-Unterstützung für Kinder ist an alle 170.000 Kinder von Beziehern von Arbeitslosengeld und von Notstandshilfe ausgezahlt worden. Wie das Familienministerium am Samstag mitteilte, konnte die am Montag gestartet gesamte Auszahlung von 17 Millionen Euro an diesen Bezieherkreis innerhalb einer Woche abgeschlossen werden. Zusätzlich bekommen auch die Kinder von Sozialhilfe- bzw. Mindestsicherungsbeziehern die 100 Euro. Die Auszahlung an diese rund 80.000 Anspruchsberechtigten läuft derzeit noch und soll bis September abgeschlossen werden. Dafür stellt das Sozialministerium zusätzlich 13 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gelder werden aus dem sogenannten Familienkrisenfonds ausgezahlt, der eingerichtet wurde, um Familien, die vor der Krise Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Mindersicherung bezogen haben, finanziell zu unterstützen. Zusätzlich zum Kinderbonus in der Höhe von 360 Euro pro Kind erhält eine Familie pro Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, zusätzlich die 100 Euro, ohne einen Antrag stellen zu müssen. Laut Gesetz wäre zwar eine Unterstützung mit 150 Euro möglich, das Familienministerium rechtfertigte die Nicht-Ausschöpfung der gesetzlichen Maximalgrenze mit einer “Mittelaufteilung”. Man möchte möglichst viele Personen mit den Unterstützungsleistungen erreichen, daher habe man sich entschieden, die 100 anstelle von 150 Euro auszuzahlen. Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP) freute sich, dass die Unterstützung aus dem Familienkrisenfonds in so kurzer Zeit an 170.000 Anspruchsberechtigte Familien auszahlt werden konnte. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) betonte, dass die Folgen der Pandemie gerade für Alleinerziehende und Familien mit drei oder mehr Kindern die soziale Lage verschärfen. Deshalb sei es wichtig, dass die Mittel diesen Familien rasch zugute kommen.

Corona-Familienzuschuss an 170.000 Kinder ausbezahlt

Etliche Zivildiener, deren Dienst Ende März ausgelaufen wäre und die aufgrund der Corona-Krise bis zum Juni verlängert worden sind, fühlen sich unfair behandelt. Mehr als 100 von ihnen wollen eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einbringen, weil sie deutlich weniger verdienen als jene rund 3.500 außerordentlichen Zivildiener, die einem Aufruf der Bundesregierung gefolgt sind. Die außerordentlichen Zivis, die sich freiwillig wieder in den Dienst gestellt haben, um Engpässe im Gesundheits- und Pflegebereich auszugleichen, dürfen mit einer monatlichen Abgeltung von zumindest 1.300 Euro rechnen. Jene, die ungefragt um drei Monate verlängert wurden, kommen dagegen im Schnitt auf rund 550 Euro. “Das ist gleichheitswidrig”, meint dazu der Wiener Anwalt Nikolaus Rast, der gemeinsam mit seinem Partner Mirsad Musliu das Mandat für fast ein Zehntel von insgesamt 1.500 Betroffenen übernommen hat.

"Verlängerte" Zivildiener bereiten VfGH-Beschwerde vor

Eine Verfolgungsjagd zwischen jungen Ganoven und der Polizei endete Donnerstagvormittag bei Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) an einem Gartenzaun, dann klickten die Handschellen.

Verfolgungsjagd mit der Polizei endet bei Marchtrenk an Gartenzaun und in Handschellen

Nach mehreren anderen europäischen Ländern hat nun auch Slowenien wegen rasant steigender Coronavirus-Infektionszahlen in Österreich die Bundesländer Wien, Tirol und Vorarlberg auf seine rote Liste für die Einreise gesetzt. Das beschlossen die Regierung in Ljubljana am Sonntagabend. Die Reisewarnung gelte ab Dienstag, hieß es. Dann müsse entweder nach der Einreise eine zehntägige Quarantäne angetreten oder ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden.Ausnahmen gelten unter anderem für Pendler und Geschäftsreisende.

Auch Slowenien setzt Teile Österreichs auf rote Liste