SCW Schnäppchentage, 10. & 11. Juli

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SCW Schnäppchentage .10. & 11. Juli

am 10. & 11. Juli finden Sie viele tolle Schnäppchen in der SCW Shoppingcity Wels! Für alle Kinder die uns am Info Point besuchen gibt es eine Ferienüberraschung! Wir freuen uns auf euren Besuch!

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Kanzler am Weg von Brüssel nach Wien – Pressekonferenz dazu um 15 Uhr. Die Regierung wird am heutigen Dienstagnachmittag weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bekanntgeben.Erwartet wird etwa eine Ausweitung der Maskenpflicht. Für 15.00 Uhr ist eine Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) angekündigt. Nachdem Kurz wegen eines Anstiegs der Corona-Infizierten vor dem Wochenende Beratungen zur Maskenpflicht angekündigt hatte, wurde mit der Entscheidung über erneute Verschärfungen eigentlich schon für die vergangenen Tage gerechnet. Kurz weilte aber wegen des ausgedehnten EU-Gipfels in Brüssel. Heute Mittag kommt der Regierungschef zurück nach Wien. Geplant ist laut Kanzleramt ein Treffen zwischen Kurz, Kogler, Anschober und Nehammer, um letzte Details abzustimmen. Danach soll die Öffentlichkeit informiert werden. Neben einer Ausweitung der Maskenpflicht, die derzeit etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Arztpraxen gilt, dürften noch andere Maßnahmen verkündet werden. Details dazu waren auf Nachfrage aber vorerst nicht zu erfahren.

Regierung verkündet erweiterte Maskenpflicht

Bei der Überwachung der Einhaltung von Anti-Corona-Maßnahmen kommen in einzelnen Ländern inzwischen teils drakonische Strafen oder sogar Gewalt zum Einsatz. Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur, der schon vor der Pandemie für seine harten Strafen berüchtigt war, riskieren die Einwohner künftig Gefängnis- und hohe Geldstrafen, wenn sie nicht genug Abstand voneinander halten. Im zentralafrikanischen Uganda schoss die Polizei nahe der Hauptstadt Kampala auf zwei Menschen, die gemeinsam auf einem Motorrad fuhren. Den Regeln nach dürfen öffentliche Verkehrsmittel gar nicht mehr genutzt werden, in einem Auto dürfen sich nicht mehr als drei Menschen und auf einem Motorrad nicht mehr als ein Mensch befinden.

Drakonische Strafen und Gewalt

Eine Nacht voll Gospel, Soul und den größten Hits der Motown Ära. Shelia Michelle aus Nashville und Helmut Reiter machen es möglich. Chronicles of a Soulset beim WAKS.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Donnerstag erste Details für das bis September geplante Corona-Ampelsystem genannt. Insgesamt soll die Ampel vier Kriterien berücksichtigen. Und je nach Ampelstufe – von grün bis rot – sollen dann in den betreffenden Bezirken Maßnahmen verhängt werden, sagte der Gesundheitsminister nach einer Videokonferenz mit den Landeshauptleuten. Ziel der Ampel ist es – wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ergänzte – bei lokalen Ausbrüchen möglichst kleinräumige Eingriffe auf Bezirks- oder sogar Gemeindeebene zu ermöglichen: “Wir wollen uns österreichweite Maßnahmen so lange wie möglich ersparen.” Anders als die deutsche Corona-Ampel wird das österreichische System, das über den Sommer erstellt werden soll, nicht nur die Infektionszahlen im jeweiligen Bezirk erfassen. Zusätzlich sollen auch die Spitalskapazitäten, das Verhältnis der positiven zu allen Coronatests sowie die Frage berücksichtigt werden, ob alle Infektionscluster zurückverfolgt werden konnten. Je nach Ergebnis soll die Ampel dann auf grün, gelb, orange oder rot schalten. Für die Bundesländer und Bezirkshauptmannschaften wird es laut Anschober einen Leitfaden geben, welche Maßnahmen bei welcher Ampelstufe gesetzt werden sollen. Erarbeitet wird der Maßnahmenkatalog bis zum Sommerministerrat von einer “Coronakommission”. Als Vorbild nannte Anschober die Lawinenwarnstufen. Beim “Contact-Tracing” – also bei der Rückverfolgung der Kontakte aller mit dem Coronavirus infizierten Personen – sollen künftig auch 300 Soldaten und 500 Polizisten helfen. Aufgabe der Soldaten wird laut Kurz vor allem der Telefondienst sein. Eine Gesetzesänderung ist für diesen Assistenzeinsatz laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) nicht nötig. Ausbauen will Anschober das Screening wichtiger Bereiche. Dazu zählt der Gesundheitsminister auch die Pflege. Angesichts der Reisewarnung der Regierung für Rumänien und Bulgarien wird laut Anschober derzeit außerdem geprüft, wie ein gutes Testangebot für 24-Stunden-Pflegerinnen aussehen könnte. Diese müssen – wenn sie aus einem Land mit Reisewarnung kommen – nämlich entweder in Quarantäne oder einen negativen Corona-Test vorweisen. Mit den bisherigen Maßnahmen zeigte sich Anschober zufrieden. Die “ganz große Herausforderung” komme aber im Herbst. “Diese zweite Welle, die wollen wir mit aller Kraft vermeiden. Und ich bin wirklich optimistisch, dass wir das können.” Allerdings habe das Risikobewusstsein in Teilen der Bevölkerung zuletzt abgenommen und das müsse sich wieder ändern. Auch die Corona-App werde man unterstützen. Auch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sieht Österreich gut durch die erste Phase der Pandemie gekommen. Nun sei eine gute Balance der Maßnahmen wichtig: “Man kann ja das Virus nicht dadurch bekämpfen, dass man alles andere tot macht.” Für das Ampelsystem werden laut Kurz auch Daten auf Ebene der Wiener Gemeindebezirke notwendig sein. Diese sind derzeit nicht öffentlich verfügbar. “Natürlich braucht es Bezirksdaten, sonst funktioniert das System nicht”, sagte Kurz auf eine entsprechende Frage: “Je kleinteiliger wir herunterbrechen können, desto weniger schwerwiegende Eingriffe für die Bevölkerung gibt es.” Die Soldaten sollen seinen Angaben zufolge vor allem Telefondienst beim Contact-Tracing ausführen: “In weiten Teilen geht es da schlicht und ergreifend ums Nachtelefonieren.” Dafür brauche es “hohe Testkapazitäten und gute Logistik”. “Sobald die Zahlen wieder ein bisschen steigen, braucht es diese Manpower anscheinend doch”, sagte Kurz mit Blick auf den Widerstand einiger Bundesländer gegen die Beteiligung der Polizei beim Contact-Tracing. Nehammer forderte daher SPÖ und FPÖ auf, die kürzlich im Nationalrat beschlossene Mitwirkung der Polizei bei der Erhebung von Corona-Symptomen nicht im Bundesrat zu blockieren. Die Kritik der Opposition an den angekündigten Maßnahmen ließ nicht lange auf sich warten. Während die SPÖ das ihrer Meinung nach zu langsame Tempo anprangerte (SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner: “Wenn die Regierung mit dem Tempo weitermacht, haben wir die Umsetzung pünktlich zur 3. Welle”), warf die FPÖ den Regierungsparteien vor, weiter Angst zu schüren.

Ampelsystem soll Risiko auf Bezirksebene einstufen

Von Faschingspartys, Faschings-Kinderprogramm und dem Seniorenfasching über Fotoausstellungen ist alles mit dabei diese Woche.

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