Seehofer gegen rasche Grenzöffnung

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Seehofer gegen rasche Grenzöffnung

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hat bekräftigt, dass er eine vorzeitige Öffnung der in der Coronakrise geschlossenen Grenzen ablehnt. “Es besteht Einvernehmen in der Bundesregierung, die Kontrollen zunächst bis zum 15. Mai fortzusetzen”, sagt der CSU-Politiker zur “Bild”-Zeitung. Die Grenzkontrollen seien Teil des bisherigen Erfolgs bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens.

Über das weitere Vorgehen solle in der nächsten Woche entschiedenwerden. Dazu gebe es Gespräche mit den Bundesländern und den angrenzenden Nachbarstaaten. Mehrere Unions-Politiker sowie Bürgermeister und Landräte an den Grenzen zur Schweiz, Frankreich und Luxemburg hatten gefordert, die Grenzkontrollen zu beenden. Auch FDP-Chef Christian Lindner ist für eine Grenzöffnung.

Seit Einführung der Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen Mitte März sei der grenzüberschreitende Verkehr sehr stark zurückgegangen. Seither wurden demnach über 100.000 Einreiseverweigerungen ausgesprochen. Protest vonseiten der Nachbarländer, darunter ist Österreich, ist demnach nicht bekannt.

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