Seit 1956 wurde der Opernball nur zweimal abgesagt

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Seit 1956 wurde der Opernball nur zweimal abgesagt

Im Jahr des Golfkrieges 1991 wurde der Wiener Opernball schon einmal abgesagt. Die Corona-Pandemie führt zu einer zweiten Absage. Der Opernball selbst gehört zu Österreich wie Mozart, Mannerschnitten oder Sachertorte.

Die Geschichte des Opernballes führt weit zurück: Schon in der Zeit des Wiener Kongresses, um 1815, wurde in Wien eine Tanzveranstaltung abgehalten. Langsam entwickelte sich daraus die Tradition des Opernballes. Johann Strauss(Sohn) war zum Beispiel Dirigent des Hofopernorchester. Zum ersten Mal Ball genannt wurde die ursprüngliche Hofopern-Soirée 1878.

Der Wiener Opernball wurder zur liebgewonnenn Tradition, die immer in der Zeit des Faschings stattfand, und gehört heute zum österreichischen Kultur- und Klischeegut wie Mozart, Mannerschnitten oder Sachertorte. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges setzte der Ball aus und fand erst wieder am 9. Februar 1956 statt.

Seitdem wurde der Ball nur zweimal abgesagt: Während des Zweiten Golfkrieges 1991 (beziehungsweise erster Irakkrieg) zwischen den USA und dem Irak. Und jetzt erfolgte die Absage für 2021.

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