Shops und Lokale in Italien beklagen Umsatzeinbruch

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Shops und Lokale in Italien beklagen Umsatzeinbruch

Fast drei Viertel des italienischen Kleinhandels, der Shops, Lokale und Handwerkerläden sind in Italien in der ersten Woche nach Ende des coronavirusbedingten Lockdowns neu gestartet. Doch Krise und ein starker Konsumrückgang werfen dunkle Schatten auf ihre Zukunftsperspektiven.

54 Prozent der Italiener haben laut Handelsverband Confcommercio aus Sorge vor der Ansteckungsgefahr das Shopping auf das Notwendigste reduziert. 24 Prozent meiden Geschäfte und Lokale aus Angst vor Infektionen. 68 Prozent kaufen lediglich im eigenen Viertel ein und 54 Prozent wollen künftig für ihre Einkäufe mehr auf E-Commerce setzen. 14 Prozent der Italiener befolgen einen strengen Sparkurs.

Besonders unter Druck geraten sind Restaurants, Pizzerien und Gasthäuser. 92 Prozent erklärten sich über ihre Einnahmen in der ersten Woche nach Ende des Lockdowns für unzufrieden. Auch Friseure und Kosmetiksalons stöhnen wegen der negativen Auswirkungen der Corona-Sicherheitsvorkehrungen.

Die Sorge wächst auch bei den Handwerkerbetrieben. Ohne Stützungsmaßnahmen könnten 100.000 Kleinbetriebe bis Jahresende schließen, befürchtet der Handwerkerverband CGIA. Gefährdet seien 300.000 Jobs.

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