Siemens bringt Covid-19-Test auf den Markt

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Siemens bringt Covid-19-Test auf den Markt

Die Medizintechnik-Sparte von Siemens steigt in das Geschäft mit Coronavirus-Tests ein. Siemens Healthineers habe einen molekulardiagnostischen Covid-19-Test entwickelt, der für Forschungszwecke in Luxemburg bereits eingesetzt wird, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Erlangen mit.

“Wir wollen damit einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten”, sagte der Leiter Molekulardiagnostik bei der Siemens-Tochter, Sebastian Kronmüller. “Sie lässt sich nur mit einem gewissen Durchsatz an Tests wirksam bekämpfen. So lange wir nicht testen, sind wir blind.”

Die Zulassung bei der Welt-Gesundheitsorganisation WHO und der US-Genehmigungsbehörde FDA für Notfälle sei beantragt. Mit Ergebnissen sei in den nächsten Wochen zu rechnen.

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Als die Stimmauszählung Ex-Vizepräsident Joe Biden am frühen Freitagmorgen in den umkämpften Bundesstaaten Georgia und Pennsylvania erstmals in Führung vor US-Präsident Donald Trump saßen, war das kollektive Aufatmen der Demokraten im ganzen Land zu vernehmen. Sollte nicht noch eine völlig unvorhersehbare Überraschung geschehen, wird der 77jährige am 20. Januar als 46. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt werden. Es ist ein Ergebnis, auf das Biden lange warten musste – und das nicht nur, weil die Auszählung der Stimmen in Teilen der USA bereits Tage dauert. Bidens Sieg ist der Höhepunkt einer politischen Karriere, die vor fast einem halben Jahrhundert in Delaware ihren Ausgangspunkt nahm. 1972 gewann der junge Anwalt denkbar knapp einen Senatssitz – und behielt ihn für die nächsten 36 Jahre. Weitere acht Jahre diente er Barack Obama als Vizepräsident. Nun zieht er aller Voraussicht nach selbst ins Oval Office ein – beim dritten Versuch. 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Trotzdem: Der Vorwurf der mangelnden Begeisterung begleitete Biden während des gesamten Wahlkampfs. Als die Coronapandemie über die USA hinwegspülte, verbrachte der Kandidat Wochen in seinem Haus in Delaware, verließ es nur selten und unter höchsten Sicherheits- und Hygieneauflagen. Das brachte ihm den Vorwurf ein, nicht hart genug zu kämpfen. Sein Team blieb dennoch bei der Taktik. Schließlich bildete das Vorgehen einen sichtbaren Kontrast zum Präsidenten, der meist ohne Maske und Vorsicht durchs Land tourte, während die Infektions- und Totenzahlen nach oben schossen. Die Tragödie ermöglichte es Biden, sich als verantwortungsbewusster Staatsmann zu präsentieren – und Mitgefühl für das Leid des Landes zu zeigen. Diese Fähigkeit hat er ohnehin. Biden hat ausreichend Erfahrung mit Schicksalsschlägen. Kurz nach seinem ersten Wahlsieg starb seine erste Ehefrau gemeinsam mit seiner Tochter bei einem Verkehrsunfall. Seine beiden Söhne überlebten schwer verletzt. Biden wurde nicht in Washington für sein neues Amt vereidigt, sondern an ihrem Krankenhausbett. Die nächsten Jahre pendelte er jeden Tag von Wilmington, Delaware, mit dem Zug nach Washington, um als alleinerziehender Vater seine Kinder ins Bett zu bringen. Während seiner Zeit als Vizepräsident starb dann einer seiner Söhne an Krebs. Sein anderer Sohn hat mit Sucht zu kämpfen. Biden kennt das das Gefühl der Trauer – in einer Zeit, da Covid bereits mehr als 230.000 Amerikaner das Leben gekostet hat, trifft er deshalb meist den Ton, wenn er über das Leid im Land spricht. Auch das dürfte ihm den Sieg ermöglichst haben. Was für ein Programm erwartet die USA also unter einem Präsident Biden? Das ist nicht ganz einfach vorherzusagen. Als Senator aus Delaware verteidigte er die Interessen der Kreditkartenunternehmen, als Präsidentschaftskandidat schrieb er sein Programm gemeinsam mit dem selbsterklärten demokratischen Sozialisten Bernie Sanders. 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