Siemens-Chef gegen Gehaltsverzicht von Firmenvorständen

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Siemens-Chef gegen Gehaltsverzicht von Firmenvorständen

Siemens-Chef Joe Kaeser hat sich gegen einen Gehaltsverzicht von Unternehmensvorständen in der Corona-Krise ausgesprochen. Siemens wolle stattdessen mit einem Fonds helfen, sagt er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Konzern werde jede Spende von Mitarbeitern verdoppeln. Kaeser wird laut RND selbst eine Million Euro einzahlen.

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Michael Dittrich (Obmann Raiffeisen Flyers Wels) im Talk.

Die seit 2018 geltende Abschaffung des Pflege-Regresses beschert den Ländern und Gemeinden bis 2030 Mehrkosten von rund 600 Mio. Euro jährlich. Das geht aus einer aktuellen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts hervor. Zwar lagen laut Wifo-Einschätzung 2018 die Kosten mit 273 Mio. Euro unter den vom Bund geleisteten Kompensationszahlungen von 295,5 Mio., die Kurve zeigt aber steil nach oben. Zuständig für die stationäre Pflege (in Pflegeheimen) sind die Bundesländer. Der Bund hat 2017 (mit Inkrafttreten 2018) den Pflegeregress abgeschafft. Bis dahin mussten Bewohner von stationären Einrichtungen die Kosten zum Teil aus Vermögensbeständen selbst tragen. Sofern die einbehaltene Pension und das Pflegegeld zur Finanzierung des Pflegeplatzes nicht ausreichte, wurde auch das Vermögen der Betroffenen herangezogen. Seit Anfang 2018 ist diese Praxis Geschichte (ein Großteil des Pensionseinkommens wird allerdings immer noch zur Finanzierung herangezogen). Für den durch das Ende des Vermögens-Regresses entstandene Einnahmen-Entfall wurden den Ländern Kompensationszahlungen durch den Bund zugesagt – für das Jahr 2018 in Höhe von 295,5 Mio. Euro, für die Jahre 2019 und 2020 wurde die Höhe mit jeweils 300 Mio. Euro festgelegt. Im aktuellen Wifo-Monatsbericht, der der APA vorliegt, präsentieren die Wifo-Experten Matthias Firgo und Ulrike Famira-Mühlberger eine erstmalige Schätzung der fiskalischen Kosten der Abschaffung des Pflegeregresses. Für das Jahr 2018 wird der Mehraufwand mit etwa 273 Mio. beziffert. Für die Jahre 2019 und 2020 werden bereits Mehrausgaben in Höhe von 289 bzw. 308 Mio. Euro angenommen, bis 2025 klettern diese dann auf 427 Mio. Euro. Im Jahr 2030 gehen die Experten dann von der genannten Summe von knapp 600 Mio. Euro aus. “Man muss Wege finden, um dies entsprechend abzugelten in den kommenden Jahren”, sagte Firgo gegenüber der APA. Das Wifo weist in seinem Monatsbericht auch auf die insgesamt zu erwartenden Kostensteigerungen im Pflegesektor hin. Der öffentliche Aufwand für Geld- und Sachleistungen werde sich von 5,1 Mrd. Euro im Jahr 2018 auf 9,1 Mrd. Euro im Jahr 2030 vergrößern. Bereinigt man diese Summe um die zu erwartende Inflation, so würde das laut Wifo gegenüber 2018 eine Steigerung auf immerhin 7,5 Mrd. Euro bedeuten. Grund für den erwarteten Kostenanstieg ist laut Firgo einerseits die Alterung der Gesellschaft, andererseits auch erwartbare Steigerungen bei den “Stückkosten für Pflegedienstleistungen”. Diese werden in Summe “deutlich stärker steigen als die Inflation”, so der Experte. Denn man könne davon ausgehen, dass die Lohnabschlüsse in diesem Bereich über der Inflation liegen werden müssen, um die Berufe attraktiver zu machen. Und es werde aufgrund der immer älteren Pflegebedürftigen auch der durchschnittliche Betreuungsbedarf pro Betroffenem zunehmen. Dazu komme auch noch die Tatsache, dass die Angehörigen-Pflege weiter abnehmen wird, auch daher werde es mehr professionelle Betreuung brauchen.

Kosten für Pflege-Regress-Aus steigen bis 2030 auf 600 Mio.

Die Weltmeister-Mannschaft von Mercedes hat die beiden Trainingsläufe am Freitag vor dem Formel-1-Grand-Prix von Spanien dominiert. Der Finne Valtteri Bottas war in der ersten Session auf dem Kurs in Montmelo der Schnellste und lieferte mit einer 1:16,785-Minuten-Runde auch die Tagesbestzeit. Am Nachmittag legte der Brite Lewis Hamilton nach. Max Verstappen im Red Bull kam jeweils auf Platz drei. Der Silverstone-Sieger vom vergangenen Sonntag war auf der schnellen Runde 0,821 Sekunden langsamer auf dem 4,655 Kilometer langen Circuit de Barcelona-Catalunya als Hamilton. Bei den Rennsimulationen lag der Niederländer aber deutlich näher an den “Silberpfeilen”. Offensichtlichen Rückstand hatte Ferrari. Schon im ersten Training lag das Fahrer-Duo Charles Leclerc und Sebastian Vettel auf den Rängen vier und fünf über eine Sekunde zurück, im zweiten landete nur noch der Monegasse Leclerc als Sechster innerhalb der Top Ten. Der viermalige Weltmeister Vettel lag als Zwölfter eineinhalb Sekunden hinter Hamilton. Mercedes ist auch für das Qualifying am Samstag (15.00 Uhr/live ORF 1 und Sky) zu favorisieren, und das obwohl ein Faktor gegen die Marke mit dem Stern spricht: Im Sommermonat August fand auf der traditionellen Strecke der Februar-Testfahren noch kein Formel-1-Rennen statt. Daher kommt mit der Hitze eine neue Variable ins Spiel, die kann den Reifen rennentscheidend zu schaffen machen wie zuletzt in Silverstone. Besonders betroffen war dort eben Mercedes. Der italienische Exklusivausrüster Pirelli gab den Teams die drei härtesten Mischungen mit ins sechste Rennwochenende der verkürzten Saison. Das entspricht den Reifensätzen von Silverstone vor knapp zwei Wochen, als Hamilton und Bottas jeweils ein Reifen geplatzt war. Lewis Hamilton hat die Bedingungen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya als “ziemlich hart” bezeichnet. “Ich war noch nie in Spanien, wenn es so heiß war”, sagte der Brite am Freitag. “Es ist ein traumhaftes Wetter, aber es ist mörderisch im Auto.” Anhand der Renndistanz-Simulationen im Training prognostizierte der Mercedes-Star ein “wirklich enges Rennen” mit Red Bull. Das große Thema für den Grand Prix am Sonntag werde sein, die Reifenabnutzung in den Griff zu bekommen, stellten Hamilton und sein Teamkollege Valtteri Bottas fest. “Zumindest heute hatte wir keine Blasenbildung”, meinte der Finne. “Aber das hatten wir letzte Woche am Freitag auch nicht”, sagte wiederum Hamilton. Aus Red-Bull-Sicht bilanzierte Max Verstappen recht zufrieden. “Auf eine Runde sind wir noch immer deutlich hinter Mercedes, aber in den Long Runs hat sich das Auto gut angefühlt, und das ist natürlich wichtig für das Rennen”, betonte der Niederländer. Er erwarte, dass im Qualifying wieder Mercedes die Nase vorne haben wird, “aber wer weiß, was im Rennen passiert”.

Mercedes in Spanien-Trainings einsam an der Spitze

Heute ist offizieller Frühlingsbeginn! Unsere Stadtgärtner konnten bereits die meisten Frühjahrsblumen einpflanzen, bevor die derzeitige Ausnahmesituation begann. 65.000 Frühlingsblumen wurden über den Winter in den Gewächshäusern im Zentralen Betriebsgebäude gezogen. Tulpen, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Primeln und Goldlack sind am meisten vertreten. 🌷🌼🌸 https://www.wels.gv.at/news/detail/wels-startet-in-den-fruehling/

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Teurere Kleidung sowie höhere Kosten für Wohnung, Wasser und Energie ließen die Inflationsrate auf 1,7 Prozent schnellen. Zusätzlich wirkten die Treibstoffpreise weniger preisdämpfend als zuletzt, gab die Statistik Austria am Mittwoch bekannt. Im Juni war die Teuerung noch bei 1,1 Prozent gelegen. Die Senkung der Mehrwertsteuer für Gastronomie, Beherbergung, Kultur sowie Publikationen ab 1. Juli hatte keinen spürbaren Effekt auf die Entwicklung der Verbraucherpreise in diesen Bereichen, so die Statistikbehörde. Der tägliche Einkauf verteuerte sich durchschnittlich um 3,9 Prozent und lag damit höher als die Gesamtinflation. Der wöchentliche Einkauf, der auch Sprit miteinberechnet, verbilligte sich im Jahresabstand um 1,0 Prozent. Die für Eurozonen-Vergleiche ermittelte Harmonisierte Inflationsrate (HVPI) für Österreich betrug 1,8 Prozent und näherte sich damit der von der Europäischen Zentralbank (EZB) definierten Zielmarke von knapp unter 2 Prozent.

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