Sisi-Ausstellungen in Marchfeldschlössern

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Sisi-Ausstellungen in Marchfeldschlössern

Mit Corona-Verspätung sind am 15. Mai die Ausstellungen “Sisi – Mensch & Majestät” in Schloss Niederweiden und “Sisis Sohn Rudolf” in Schloss Hof eröffnet worden. Geschäftsführer Klaus Panholzer gab am Donnerstag seiner Freude Ausdruck, die Schauen endlich zeigen zu dürfen. “Sisi – Mensch & Majestät” präsentiert viele bisher unveröffentlichte Gegenstände der Kaiserin.

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Im schlimmsten Monat der Corona-Pandemie in Italien hat sich einer Studie zufolge die Sterblichkeitsrate in dem Land im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt. Laut US-Fachzeitschrift “Jama Internal Medicine” starben zwischen dem 1. März und dem 4. April in Italien 41.329 Menschen – etwa 20.000 mehr als in den fünf Jahren zuvor. Das bedeutete einen Anstieg der Sterblichkeit um 104,5 Prozent. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass die Zahl der Corona-Toten damit noch deutlich über den Angaben der Behörden lag: Denn den offiziellen Zahlen nach waren bis Anfang April 15.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Es ist anzunehmen, dass die Diskrepanz von mehr als 5.000 Toten auch auf die Folgen einer Corona-Infektion zurückzuführen sind, wie die Forscher erklärten. In den offiziellen Zählungen wurden nur die Corona-Toten in Krankenhäusern und Pflegeheimen registriert, was die fehlenden 5.000 Opfer erklären könnte. In der Lombardei, der am schlimmsten betroffenen Region Italiens, stieg die Sterblichkeitsrate sogar auf 173 Prozent, unter Männern in der Region auf 213 Prozent. Um die tatsächlichen Todeszahlen der Pandemie zu berechnen, benutzten Demografen und andere Forscher nicht nur die Anzahl der durch Tests bestätigten Todesfälle, sondern sahen sich auch offizielle Sterbestatistiken auf der Grundlage von ausgestellten Totenscheinen an. Diese verglichen sie dann mit den Vorjahren – eine Methode, die bei der Erforschung von Grippeausbrüchen häufig angewandt wird.

Sterblichkeit in Italien hat sich im März verdoppelt

Italien beschuldigt Polen und die Tschechische Republik, eine chinesische Lieferung von Masken und Geräten gestoppt und beschlagnahmt zu haben. Die beiden voneinander unabhängigen Transporte seien an den jeweiligen Grenzen konfisziert worden, berichtete die römische Tageszeitung “La Repubblica”. Die italienischen Gesundheitsbehörden sprechen von einem “ernsten und absurden” Vorfall. Das italienische Außenministerium machte daraufhin Druck in Warschau. “Wir sind angesichts der Berichte aus EU-Ländern sprachlos, die von Italien erworbenes Material für das Gesundheitswesen stoppen. Wir werden nicht zulassen, dass sozialer Egoismus zur nationalen Politik einiger EU-Mitgliedstaaten wird”, protestierte der sozialdemokratische Parlamentarier Ettore Fiano. Außenminister Luigi Di Maio erklärte, er habe einen Anruf vom Außenministerium im Prag und die Versicherung erhalten, dass die Atemschutzmasken in den nächsten zwei Tagen geliefert werden sollen. Weitere 200.000 Atemschutzmasken, die Italien erworben hat, seien in der Türkei gestoppt worden. Italien sei dabei, alle Probleme bei der Lieferung von sanitärem Material zu beheben.

Prag stoppt Lieferung von Atemschutzmasken an Italien

Beim LASK haben sich auch die Spieler gegen den Ende der Vorwoche als Trainer abgelösten Valerien Ismael ausgesprochen. Wie Vizepräsident Jürgen Werner im Interview mit dem “Oberösterreichischen Volksblatt” (Montag-Ausgabe) erklärte, hätten bei der Trennung von Ismael vorangegangene Gespräche mit dem Spielerrat eine Rolle gespielt. Sein Rücktritt sei nicht zur Debatte gestanden, so Werner. “Unzulänglichkeiten blieben mit dem Erfolg unter Verschluss, aber er hat Angriffsflächen geboten – im Training, im Coaching, in der Kooperation mit den Juniors”, sagte Werner auf die Frage, was zum Bruch mit Ismael geführt habe. Der Beschluss, sich vom Franzosen zu trennen, habe sich in der vergangenen Woche entwickelt. “Auch durch den Input der Spieler. Wir haben jeden im Verein interviewt und das war eben das Ergebnis.” Auch im Trainerteam habe es Unstimmigkeiten gegeben. So soll Co-Trainer Andreas Wieland laut Berichten bei Clubchef Siegmund Gruber Stimmung gegen Ismael gemacht haben. Die Entscheidung für “eine nach außen unpopuläre und unverständliche Entscheidung” sei freilich im Präsidium gefallen, hielt Werner fest. Er sprach von einem Neuanfang nach einer Pleiten-Pech-und-Pannen-Serie. Ismael sei aber nicht das Bauernopfer nach den Folgen des unerlaubten Mannschaftstrainings während der Corona-Pause. Dieses brachte dem LASK am Ende einen Vier-Punkte-Abzug ein. Sportlich gingen die Spiele nach dem Re-Start der Bundesliga daneben. Anstatt um den Titel mitzuspielen, mussten sich die Linzer schließlich mit Platz vier begnügen. An Ismael habe es laut Werner das Angebot gegeben, als Sportdirektor weiterzumachen. “Weil er unsere Idee immer gut weitergetragen hat, deshalb wäre er für diese Position sehr wohl geeignet gewesen und deshalb wollten wir ihn eine Etage nach oben heben. Aber das wollte er aus verständlichen Gründen nicht.” Im bis 2022 laufenden Vertrag mit Ismael sei auch eine Ausstiegsklausel verankert, verriet Werner. Dass er selbst aufhören wollte, wie am Freitag kolportiert wurde, sei nicht zur Debatte gestanden. “Zwischen Siegmund (Gruber, Anm.) und mir gibt es kein Problem. Wir haben große Aufgaben vor uns: Das Stadion, die zweite Mannschaft oder die Akademie und wir dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen. Die Entscheidungen im sportlichen Bereich liegen natürlich bei mir”, betonte Werner. Ismaels Nachfolger Dominik Thalhammer ist nun der neue starke Mann auf der Trainerbank. Der 49-Jährige werde als Damentrainer und Theoretiker belächelt, seine strategische Ausrichtung spreche aber für ihn. “Er sieht die Sache langfristig und in einem großen Team, wo jeder seine Aufgaben hat”, erklärte Werner. “Wir wollen ein Trainerteam zusammenstellen mit Offensivkoordinator, mit Defensivkoordinator, also mit Spezialisten, die dafür sorgen, dass wir unsere DNA nicht verlieren.” Außerdem soll Thalhammer das Bindeglied zwischen Mannschaft und Sportvorstand sein.

LASK-Vize Werner: Spieler sprachen sich gegen Ismael aus

Im Streit um den künftig größten Staudamm Afrikas hat Äthiopien nun Fakten geschaffen. “Wir haben das erste Auffüllen des Damms erfolgreich abgeschlossen, ohne andere zu stören oder zu verletzen”, teilte Regierungschef Abiy Ahmed am Mittwoch mit. Der Stausee sei mit 4,9 Milliarden Kubikmeter Wasser gefüllt worden, ohne den Wasserfluss stromabwärts zu unterbrechen, twitterte Wasserminister Seleshi Bekele. Das war nach äthiopischen Angaben durch die Regenfälle der vergangenen Wochen möglich. Nun müsse man den Bau fertigstellen und die übrigen diplomatischen Themen klären, sagte Abiy. Der Große Renaissance-Staudamm wird in Äthiopien auf dem Blauen Nil erbaut und sorgt seit Jahren für Streit zwischen Äthiopien, Ägypten und dem Sudan. Addis Abeba will mit der 4,6 Milliarden Dollar teuren Talsperre den für die wirtschaftliche Entwicklung benötigten Strom erzeugen. Ägypten, das mehr als 90 Prozent seines Wasserbedarfs aus dem Fluss deckt, befürchtet aber, dass künftig zu wenig Wasser den Nil herabfließen wird. Die Staaten ringen um ein Abkommen, wie der Stausee zu füllen und der Staudamm zu betreiben ist. Ägypten wollte eigentlich vor dem ersten Füllen eine Einigung erzielen. Die Staats- und Regierungschefs der drei Staaten trafen sich am Dienstag in einer Video-Konferenz unter Aufsicht der Afrikanischen Union. Dabei hätten die Länder “eine “wichtige gemeinsame Verständigung erzielt, die den Weg für eine bahnbrechende Einigung ebnet”, teilte das Büro von Abiy Ahmed am Dienstagabend mit. Man werde weitere technische Diskussionen führen. Das ägyptische Präsidialamt bestätigte nach dem Treffen eine Einigung auf weitere Verhandlungen. Man werde sich nun auf eine verbindliche rechtliche Vereinbarung für das Füllen des Stausees und das Betreiben des Staudamms konzentrieren. Danach werde auf eine umfassende Einigung hingearbeitet, die alle Aspekte einer Kooperation zum Umgang mit dem Nilwasser beinhaltet.

Umstrittener Nil-Stausee in Äthiopien erstmals gefüllt

US-Rapper Kanye West (43) tut erneut seine Absicht kund, für die US-Präsidentschaft zu kandidieren. “Wir müssen nun das Versprechen Amerikas erkennen, mit Gottvertrauen, einer einigenden Vision und dem Schaffen einer Zukunft”, schrieb der Musiker am Samstag auf Twitter. Zu dem Hashtag #2020VISION erklärte West, sich für das Amt des Präsidenten zu bewerben. Ob er tatsächlich noch in diesem Herbst gegen Amtsinhaber Donald Trump, der sich im November um eine Wiederwahl bewirbt, ins Rennen ziehen würde, ließ West offen. Der Rapper machte keine weiteren Angaben. Sein Tweet führte allerdings schnell zu einer Flut von Reaktionen. “Du hast meine volle Unterstützung!”, schrieb Tesla-Chef Elon Musk in einer Antwort an West. Ob West mit dieser Ankündigung wenige Monate vor den Wahlen nicht etwas spät dran sein, witzelten andere. Seine politischen Ambitionen hat der Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian schon häufiger geäußert. 2015 bei den MTV Video Music Awards erklärte er, bei der US-Wahl im Jahr 2020 antreten zu wollen. Vor zwei Jahren sagt er dann in einem Radiointerview, möglicherweise im Jahr 2024 für das Präsidentenamt zu kandidieren. Nach eigener Aussage wollte er als gemäßigter Kandidat antreten. West war einer von wenigen populären Künstlern, die Trump öffentlich unterstützen. 2018 traf er Trump im Weißen Haus und trug dabei eine Baseball-Mütze mit dessen Wahlkampf-Slogan “Make America Great Again”. Er sorgte aber auch für Irritationen, als er sich einmal als Fan ausgab und dies später als Witz bezeichnete. Im vorigen Herbst brachte der vierfache Vater und Hobbyprediger das Album “Jesus Is King” heraus, dessen Titel meist religiös grundiert sind.

US-Rapper Kanye West will für US-Präsidentschaft kandidieren