Slowakei lockert Corona-Sperren für Geschäfte

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Slowakei lockert Corona-Sperren für Geschäfte

Die slowakische Regierung hat ihre für Geschäfte geltenden Vorschriften zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus vorsichtig gelockert. Um den Schaden für die Wirtschaft zu begrenzen, dürfen seit Montag zahlreiche Geschäfte wieder öffnen, die bisher geschlossen bleiben mussten.

Betroffen von der Lockerung sind beispielsweise Bau- und Gartenmärkte mit einer maximalen Verkaufsfläche von 1.000 Quadratmetern, Optiker, Geschäftsschließungen mit Stoffen und Kurzwaren, Fahrradgeschäfte, Autowerkstätten und technische Prüfanstalten sowie Notare und Anwaltskanzleien. Um die Lockerung nutzen zu können, müssen die Besitzer aber strikte Bedingungen einhalten. So gibt es eine von der Verkaufsfläche abhängige Obergrenze für Kunden, die gleichzeitig ins Geschäft gelassen werden. Auch müssen die Händler dafür sorgen, dass sich ihre Kunden am Geschäftseingang die Hände desinfizieren und Handschuhe tragen.

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Seit vergangenem Donnerstag ist ein Abbruch der Fußball-Bundesliga-Saison wahrscheinlicher geworden. Die Vorgabe des Gesundheitsministeriums, bei einem positiven Corona-Test die Mannschaft des Infizierten und wohl auch jene des Gegners in Quarantäne zu stellen, dürfte eine Fortsetzung unmöglich machen. Dies würde wiederum zahlreiche Clubs in massive finanzielle Schwierigkeiten bringen. Daher plädierte Sport-Austria-Präsident Hans Niessl an alle Beteiligten, doch noch eine Lösung zu finden. Das ursprüngliche “Geisterspiel-Konzept” der Liga, das bei einem positiven Test nur die Isolierung der betroffenen Person vorsah, bezeichnete der Burgenländer als “sehr guten Vorschlag. Jetzt sollte die Liga mit dem Gesundheitsministerium noch in einigen Videokonferenzen darüber diskutieren”. Niessl schlug vor, in die Gespräche die Erkenntnisse einer wissenschaftlichen Studie der dänischen Universität Aarhus einfließen zu lassen, wonach die Ansteckungsgefahr beim Fußball unter freiem Himmel gering sei.

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Er gilt als einer der klügsten Menschen im britischen Pop, und manchmal zeigt er das auch ganz gern. Jarvis Cocker – zwischen 1978 und 2013 Frontmann von Pulp, der Nummer drei in der 90er-Jahre-Hierarchie hinter Blur und Oasis – hat sein neues Bandprojekt selbstverliebt (oder selbstironisch) JARV IS… betitelt. Er kann sich mit “Beyond The Pale” solche Schrullen immerhin leisten. Denn das Comeback des inzwischen 56 Jahre alten Songschreibers mit der Kassenbrille ist eines der geglückten und beglückenden Sorte. Die Platte enthält zwar lediglich acht Songs in 40 Minuten Laufzeit, doch die haben es in sich. Cockers immer schon eindrucksvolle Baritonstimme schwebt majestätisch über erlesenen Melodien, die Lieder erinnern an 60er-Jahre-Epen von Scott Walker, an David Bowie, Roxy Music oder den jungen Leonard Cohen (besonders im Opener “Save The Whale”). Die Stücke beleihen aber auch eigenwillige Electropop-Helden wie Pet Shop Boys, Sparks oder Yello. Und doch ist der Sound von “Beyond The Pale” stets originell. Wenn Cocker in “Must I Evolve?” gegen die Bandmusikerinnen Serafina Steer und Emma Smith ansingt, dann klingt das wunderbar britisch nach den großen Pulp-Tagen mit Nummer-eins-Alben wie “Different Class” (1995) und “This Is Hardcore” (1998). Es fällt auf, dass dieser Performer nichts verlernt hat, auch wenn man zuletzt wenig von ihm hörte – etwa mit dem Duoalbum “Room 29” neben Chilly Gonzales vor drei Jahren. Die meisten Songs von JARV IS… – neben Indie-Rock auch Pianopop, Jazz, Funk und House – hätten erst auf der Bühne Gestalt angenommen, heißt es vom Label Rough Trade. Aus reinen Studioskizzen wurden komplexe Klanggemälde wie “Sometimes I Am Pharaoh”, “Swanky Modes” oder “Children Of The Echo”. Mit Jarvis Cocker ist also wieder zu rechnen. Und das mit der anfangs erwähnten, etwas gespreizten Selbstironie kennt man ja auch schon lange von ihm: “I am not Jesus/though I have the same initials”, sang der Brite 1998 im brillanten Lied “Dishes”.

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Nach einer Amoklauf-Drohung gegen ein Welser Gymnasium am Donnerstag ist ein 17-Jähriger “aus dem Umfeld der Schule” als Täter ausgeforscht worden. Der Bursch sei geständig, teilte die Polizei mir. Zumindest sechs weitere Poster, die die Drohung in den Sozialen Medien gutgeheißen haben, müssen ebenfalls mit Konsequenzen rechnen. Ein Großteil von ihnen ist den Ermittlern bereits bekannt. Das Motiv des Burschen ist noch nicht bekannt. Das sei noch Gegenstand von Ermittlungen, so Polizeisprecher David Furtner zur APA. Für die Polizei, die die Tat als gefährliche Drohung einstuft, ist der Fall aber geklärt. Eltern hatten wegen mehrerer Postings Anzeige erstattet. Auf einem Video etwa ist ein Ausschnitt aus einem Ego-Shooter-Computerspiel zu sehen, in dem der Schütze mit gezogener Waffe auf das Gymnasium zugeht. Unterlegt wurde es mit Teilen des Songs “Pumped Up Kicks”. Zudem gibt es ein Posting, in dem auf Englisch für 4. Juni eine Straftat in der Schule angekündigt wird. Ein Großaufgebot der Polizei hatte daraufhin am Donnerstag die Bildungseinrichtung, in der an dem Tag die Mathematikmatura anstand, durchsucht. Anschließend konnte Entwarnung gegeben und die Klausur wie geplant abgehalten werden. Am Nachmittag postete der mutmaßliche Verfasser, alles sei nur “Satire” gewesen. Die Polizei wertet das aber eher als Schutzbehauptung.

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Der Bewegungsradius der Österreicher wird wieder größer. Das zeigen Auswertungen des Complexity Science Hub Vienna (CSH) und der Technischen Universität (TU) Wien. Nachdem sich durch die Einführung der Covid-19-Ausgangsbeschränkungen der Radius von rund 14 Kilometern pro Tag auf nur acht reduziert hatte, verzeichnete man am Donnerstag (16. April) einen Durchschnittswert von rund zwölf Kilometern

Österreicher sind wieder deutlich mehr unterwegs

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Die Champions-League-Saison ist gerade erst abgeschlossen, dabei hat die neue schon begonnen. In der Schweiz wird der Cupsieger der Saison 2019/20 erst am 30. August gekürt, in Frankreich spielt man schon in der Saison 2020/2021. In Österreich geht es dieses Wochenende mit dem Cup los, bevor die Meisterschaft beginnt, wartet aber schon die erste Unterbrechung: Die Nations League ruft, mit dem Spiel in Norwegen am 4. und dem Spiel gegen Rumänien in Klagenfurt am 7. September, Anfang Oktober warten dann schon die nächsten beiden Spiele. Für die Fußballer heißt das in Nach-Corona-Zeiten: Pausen sind eine Seltenheit. Umso wichtiger ist es auch für ÖFB-Teamchef Franco Foda, den richtigen Weg zu finden. Heute beruft der Wahl-Grazer seinen ersten Teamkader seit fast zehn Monaten ein. Und man darf gespannt sein, auf wen Foda zurückgreift: Ob etwa David Alaba, gerade erst Triple-Sieger, Urlaub bekommt oder doch dabei sein soll. Ob auch die Leipziger Marcel Sabitzer und Konrad Laimer im Kader sind, obwohl auch sie bis zum Halbfinale in der Champions League engagiert waren. Eine der wichtigsten Personalien betrifft im österreichischen Team aber immer Marko Arnautovic – und bei ihm ist eher nicht davon ausgehen, dass er dabei sein wird. Der Grund: die strengen Quarantänebestimmungen, die er bei einer Rückreise nach China zu befolgen hätte. Würde Arnautovic nämlich nach Österreich kommen, könnte er erst nach dem Spiel mit Shanghai am 31. August anreisen, würde zumindest ein Spiel seines Teams Shanghai SIPG verpassen – und damit nicht genug: Der 31-Jährige müsste nach seiner Rückkehr nach China für 14 Tage in strenge Quarantäne – und von der hat Arnautovic genug, immerhin verbrachte er dieses Jahr schon insgesamt rund sechs Wochen in einer solchen. Damit nicht genug: Würde Foda auch in den zwei Freundschaftsspielen gegen Griechenland und in Nordirland auf Arnautovic setzen wollen, müsste der nur eine Woche nach Ablauf der Quarantäne wieder nach Österreich kommen – und nach der Rückkehr ein weiteres Mal 14 Tage isoliert im Hotelzimmer verbringen.

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