Spanien meldete wieder deutlichen Anstieg bei Toten

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Spanien meldete wieder deutlichen Anstieg bei Toten

Im besonders hart von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien ist die Zahl der Todesfälle wieder deutlich angestiegen. Binnen eines Tages wurden 743 neue Corona-Tote gemeldet, wie das spanische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Zuvor hatten rückläufige Todeszahlen vier Tage in Folge die Hoffnung keimen lassen, dass Spanien das Schlimmste hinter sich habe.

Das Land hatte am Montag 637 Corona-Tote binnen 24 Stunden gemeldet. Insgesamt sind in Spanien bisher bereits 13.798 Menschen mit oder an dem neuartigen Coronavirus gestorben. Auch die Zahl der Neuinfektionen stieg in Spanien wieder schneller an – um 4,1 Prozent nach 3,3 Prozent am Vortag. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen lag nach den Zahlen des Gesundheitsministeriums nun bei 140.510. Experten des Ministeriums hatten bereits gewarnt, dass die Zahl der Todesfälle und Neuinfektionen vom Wochenende erst mit Verspätung gemeldet würden.

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Die täglichen weltweiten Zuwächse an Neuinfektionen steigen weiter an. Waren es im April und Mai rund 100.000 tägliche Neuinfektionen, so sind es mittlerweile etwa 200.000 weltweit. Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erklärte am Montag, der weltweite Höhepunkt der SARS-CoV-2-Pandemie sei offenbar noch nicht erreicht. Besonders dramatisch seien die Zuwächse in den USA mit rund 59.000 weiteren bestätigten Fällen in den vorangegangenen 24 Stunden auf insgesamt über 3,3 Millionen, Brasilien (plus 24.800 auf 1,8 Mio.), Indien (plus 28.600 auf 850.000), aber auch Südafrika (plus 12.000 auf 276.000). In Europa fielen vor allem Zuwächse am Westbalkan auf: unter anderem Serbien (plus 393 bestätigte Neuinfektionen auf bisher 18.360), Kosovo (plus 216 auf 4.931) und Bosnien und Herzegowina (plus 158 auf 6.877). Österreich werde daher seine Grenzkontrollen an den betroffenen Übergängen verstärkt fortsetzen. Anschober meinte zur aktuellen Situation in Österreich: “Es war zu erwarten, dass in Phase 3 der Stabilisierung nach den zehn großen Öffnungsschritten regionale Ausbrüche erfolgen. Jetzt geht es darum, diese mit aller Kraft und regionalen Maßnahmen konsequent einzugrenzen, um weitere Ausbreitungen zu verhindern. Besonders betroffen ist weiterhin Oberösterreich mit mehreren Clustern, vor allem jenem im Bereich der Freikirchen.” Wichtig sei weiterhin die Rolle der medizinischen Hotline 1450, die von Anfang an eine wichtige Rolle in Österreichs Strategie gegen Corona unter anderem zum Schutz der Spitäler hatte und mittlerweile mehr als eine Million Anrufe zu bewältigen hatte. Auch die Zahl der Testungen sei mittlerweile enorm gestiegen – bis Montag seien es bereits mehr als 700.000 Tests. “Diese Zahl wird weiter stark steigen – der Zugang zu Tests nach auch nur leichten Symptomen wird weiter erleichtert. Dazu kommt unser neues Screening-Testprogramm für Gruppen auch ohne Symptome, sondern risikobasiert. Mit letzterem bereiten wir uns konsequent auf die große Herausforderung im Herbst vor – bis dahin wird Österreich weit über eine Million Tests durchgeführt haben”, sagte der Minister abschließend.

Anschober: Weltweit Höhepunkt noch nicht erreicht

Ein Viertel der zehn- bis 19-jährigen Schüler wendet für das Home Learning weniger als 3,5 Stunden täglich auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Wien. Im Schnitt befassten sich die Befragten durchschnittlich fünf Stunden pro Tag mit schulbezogenen Aktivitäten. Ein Prozent kam auf weniger als eine Stunde täglich.

Ein Viertel lernt weniger als 3,5 Stunden pro Tag

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