Sparen bei Urlaub und Hobbys

Merken
Sparen bei Urlaub und Hobbys

43 Prozent der österreichischen Haushalte müssen aufgrund der Coronakrise Einkommenseinbußen verdauen. Drei Viertel davon müssen den Gürtel enger schnallen, um über die Runden zu kommen und ein Sechstel davon hat sogar Problem, die Fixkosten zu bestreiten. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von durchblicker.at mit 1.200 Befragten. Demnach wollen besonders viele beim Urlaub bzw. bei Hobbys sparen.

Gleich acht von zehn befragten Haushalten wollen weniger für Urlaub oder Freizeit ausgeben. 70 Prozent sind bereit, bei der Kleidung und Accessoireszu sparen. Rund die Hälfte der Haushalte legt weniger zur Seite, beim Wohnen reduziert jeder Dritte.

Besonders wichtig für die Österreicher sind Familie und Freunde, Sport, Lebensmittel und Mobilität. Hier spart nur jeder Vierte. Am wenigsten gespart wird bei Medien und Kommunikation sowie bei Versicherungen. Beim Kommunizieren will nur jeder Fünfte, beim Versichern nur jeder Zehnte sparen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Sebastian Vettel erwartet beim Formel-1-WM-Start in den kommenden beiden Wochen in Spielberg knappe Abstände. Zwei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden am gleichen Ort seien auch für ihn neu. “Ich denke, dass die Perfektion noch höher liegen wird”, sagte der vierfache Weltmeister in einem Video-Interview seines Teams Ferrari. Das betrifft vor allem das zweite Rennen. Dort habe man die Möglichkeit, aus den Fehlern des Auftakts zu lernen und besonders im Strategie-Bereich zu reagieren. Vettel: “Es wird wichtig sein, die Erfahrung aus dem ersten Wochenende mit ins zweite zu nehmen, und dass man sich steigert.” Die WM-Saison beginnt wegen der Coronavirus-Pandemie mit dreieinhalb Monaten Verspätung. Dem Grand Prix von Österreich am 5. Juli folgt am 12. Juli in Spielberg noch der Grand Prix der Steiermark. “Österreich ist, glaube ich, eine tolle Strecke”, sagte Vettel, der auf dem Red Bull Ring noch nie gewonnen hat. “Es hat auf jeden Fall alles, das es braucht.” Vettel startet in der Steiermark in seine letzte Saison als Ferrari-Fahrer. Am Freitag feiert er dort seinen 33. Geburtstag, seine Zukunft über das Vertragsende hinaus ist weiterhin offen. Mit seinem jungen Teamkollegen Charles Leclerc hatte er diese Woche in Mugello in einem 2018er-Auto Gas gegeben, um wieder in den Rhythmus zu kommen. “Zu allererst freue ich mich, dass es wieder losgeht. Nach doch so einer langen Zwangspause tut es allen gut”, betonte Vettel – auch wenn es ohne Zuschauer an der Strecke “komisch” und “nicht das Gleiche” sein werde. Die acht bisher fixierten Europarennen im Notkalender sind allesamt als Geisterrennen geplant. Eine Woche nach dem zweiten Spielberg-Rennen geht es in Ungarn weiter. Danach ist auch in Silverstone eine Doppelveranstaltung (2. und 9. August) geplant. Unmittelbar darauf folgt Barcelona (16. August). “So viele Rennen in so kurzer Zeit werden anstrengend sein”, meinte Vettel. “Aber ich denke, ich bin vorbereitet. Ich habe meine Zeit gut genutzt, um fit zu sein.”

Vettel erwartet für Spielberg-Auftakt enge Rennen

Ein Auto ist Donnerstagfrüh in Lambach (Bezirk Wels-Land) in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte den in Vollbrand stehenden PKW rasch löschen.

Auto auf Parkplatz in Lambach in Vollbrand

Nachdem es bereits zu einer schrittweisen Öffnung der Geschäfte gekommen ist, soll auch das Kulturleben in den kommenden Wochen langsam wieder anlaufen. Konkret sollen Mitte Mai Museen und “Orte der Präsentation im künstlerisch-kulturellen Bereich” wieder öffnen können, sagte Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler (Grüne).

Großveranstaltungen bis 31. August nicht möglich

Eine gesetzliche Regelung zum besonderen Schutz von Risikogruppen bzw. -Patienten in der Coronavirus-Krise ist noch ausständig, wird erst für die erste Mai-Hälfte erwartet. Nachdem die Maßnahme hinsichtlich dieser gefährdeten Personen von der Bundesregierung bereits Ende März angekündigt worden war, herrscht im Kreis der potenziell Betroffenen Unsicherheit, es gibt etliche Fragen.

Große Verunsicherung bei chronisch Kranken

Die meisten Österreicher sind für eine Maskenpflicht in Teilen des öffentlichen Lebens. 81 Prozent haben bei der jüngsten Befragung im Rahmen des Austrian Corona Panel Projects der Uni Wien angegeben, dass ihrer Meinung nach in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln derzeit eine Verpflichtung zum Mund-Nasen-Schutz gelten sollte. Das sind ähnlich viele Befürworter wie während des Lockdowns, als bei einer Erhebung Ende April 85 Prozent diese Maßnahme gutgeheißen hatten. Die Maskenpflicht wurde in Österreich am 6. April während des Lockdowns eingeführt. Als die Forscher der Uni Wien Ende April zum ersten Mal die Einstellung der Österreicher zur Maskenpflicht in Öffis und Geschäften erhoben haben, waren 55 Prozent auf “jeden Fall” und weitere 30 Prozent eher dafür. Nur sechs Prozent meinten, diese Maßnahme solle auf keinen Fall gelten und weitere neun Prozent waren eher dagegen. Kurz darauf wurden nach Ostern schrittweise die Maßnahmen des Lockdowns zurückgenommen, in der Folge ging auch die Zustimmung zu Maskenpflicht zurück. Im Juni registrierten die Forscher in ihren Daten den bisherigen Tiefpunkt: Nur noch eine knappe Mehrheit von 56 Prozent der Befragten war für das Tragen von Mund-Nasen-Schutz; knapp 21 Prozent befanden, die Maskenpflicht solle zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall gelten, weitere rund 24 Prozent waren eher dagegen. Am 15. Juni wurde die Maskenpflicht dann mit Ausnahme der Öffis und im Gesundheitssektor zurückgenommen. Akzeptanz wieder gestiegen Mit dem Anstieg der Infektionszahlen ist allerdings auch die Akzeptanz des Mund-Nasen-Schutzes in Österreich wieder gestiegen: Mitte August und damit drei Wochen, nachdem die Regierung die Maskenpflicht wieder auf Lebensmittelgeschäfte, Post- und Bankfilialen ausgeweitet hatte, waren bereits wieder fast acht von zehn Befragten eher bzw. auf jeden Fall für eine Verpflichtung von Mund-Nasen-Schutz in Öffis und Lebensmittelhandel. Die jüngste Befragungswelle des Austrian Corona Panel Projects vom 11. bis 18. September brachte noch einmal eine leichte Steigerung der Akzeptanz. Damals waren bereits Verschärfungen wie Maskenpflicht im Handel, im Dienstleistungsbereich und Behörden sowie in Schulen abseits des Sitzplatzes in Kraft getreten, am 17. September wurde eine Ausweitung auf Besucher von Restaurants, Märkten und Messen angekündigt. Knapp 57 Prozent stimmten einer Maskenpflicht in Öffis und Geschäften “auf jeden Fall” und weitere 24 Prozent eher zu. Nur noch rund neun Prozent waren dezidiert gegen eine Verpflichtung zum Mund-Nasen-Schutz, knapp zehn Prozent waren eher dagegen.

Vier von fünf Österreichern befürworten Maskenpflicht