Spitäler in Paris sind überlastet

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Spitäler in Paris sind überlastet

Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage angesichts der Corona-Krise in den Krankenhäusern zu. “Wir hatten eine äußerst schwierige Nacht, da wir tatsächlich am Ende unserer Krankenhauskapazitäten sind”, sagte Aurelien Rousseau, Direktorin der regionalen Gesundheitsbehörde Ile de France, Mittwochfrüh dem Sender Franceinfo.

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Ein 33 Jahre alter Mann, der am 28. April 2020 am Ballhausplatz von der Polizei festgenommen wurde, weil er mit einer Machete seinen Einlass ins Parlament erzwingen wollte, ist am Mittwoch am Landesgericht Wien wegen versuchter schwerer Nötigung verurteilt worden. Bei einem Strafrahmen von bis zu fünf Jahren kassierte der bisher Unbescholtene 15 Monate Haft. Fünf Monate wurden unbedingt ausgesprochen, den Rest bekam der Angeklagte auf Probezeit bedingt nachgesehen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Verteidigerin erbat Bedenkzeit, die Staatsanwältin gab vorerst keine Erklärung ab. Der Angeklagte hatte im Parlament – das Ausweichquartier befindet sich nur einen Steinwurf vom Bundeskanzleramt bzw. der Hofburg entfernt – eine Rede halten wollen, war auf eine entsprechende Anfrage hin von parlamentarischen Mitarbeitern per E-Mail aber abgewiesen worden. Das nahm der Beschäftigungslose nicht ohne weiteres hin. Er habe im Nationalrat aufzeigen wollen, “was im Land falsch läuft”, erläuterte er vor Einzelrichter Philipp Schnabel. Deshalb fuhr der in Niederösterreich wohnhafte Mann mit seinem Auto nach Wien, “um einen Weg zu finden, vor dem Nationalrat zu sprechen”, wie er in seiner Verhandlung kundtat. Die Sitzungen im Hohen Haus seien “a Frechheit”, er finde es “äußerst bedenklich und komisch”, dass jeder Österreicher zu den Vorgängen im Parlament “den Mund hält”. Das Parlamentsgeschehen, das live im Fernsehen übertragen werde, habe ihn zuletzt derart aufgebracht, dass er zum Entschluss gekommen sei, im Nationalrat sprechen zu müssen. Um sich Zutritt zu verschaffen, nahm der 33-Jährige seine Machete mit, mir der er seinen Angaben zufolge in seinem Heimatort im Wald mit Dornen durchwachsenes Gebüsch auszuholzen pflegt. Vor Gericht trug der Angeklagte, der sich seit dem Vorfallstag in U-Haft befindet, eine kurze Lederhose, ein langes schwarzes Hemd und Trekkingschuhe. Einem Passanten, den er am Naschmarkt angesprochen und in sein Auto gebeten hatte, weil er den Weg zum Parlament nicht kannte, berichtete der 33-Jährige, ihm sei egal, ob er erschossen werde oder auf der Psychiatrie lande. Es sei nötig, im Parlament aufzutreten. Sollte er nicht eingelassen werden, werde er notfalls sich ihm entgegenstellenden Personen “die Hand abhacken” bzw. diese “umhacken”, berichtete der 23 Jahre alte Zeuge dem Gericht. Der junge Mann hatte schleunigst das Weite gesucht, nachdem ihm der Angeklagte seine Waffe gezeigt hatte, und die Polizei verständigt. Eine telefonische Warnung ging auch von einem Onkel des 33-Jährigen ein, dem dieser im Vorfeld ebenfalls von seinem Vorhaben erzählt hatte. Vor Gericht versicherte der Angeklagte: “Ich habe nicht daran gedacht, jemanden zu verletzen.” Es sei “eine der naivsten Entscheidungen meines Lebens” gewesen, sich mit einer Machete vor die Hofburg zu stellen. Die Staatsanwaltschaft hatte den Mann im Ermittlungsverfahren von einer erfahrenen Gerichtspsychiaterin begutachten lassen. Diese kam zum Schluss, dass diesem zwar eine persönlichkeitsbedingte Selbstüberhöhung eigen ist. Sie fand aber keine Hinweise auf eine höhergradige geistig-seelische Abartigkeit und bescheinigte daher dem 33-Jährigen Zurechnungsfähigkeit.

Macheten-Mann wollte Auftritt im Parlament erzwingen: Urteil

Frankreichs Skistar Alexis Pinturault ist im Frühling mit dem Coronavirus infiziert gewesen. “Ja, das stimmt. Und nicht nur ich, meine ganze Familie. Frau, Vater, Bruder. Alle. Aber es war kein großes Problem, wir haben es durchwegs gut überstanden”, sagte der 29-Jährige im Interview mit der “Kronen Zeitung”. Er vermutet, dass sich seine Familie im eigenen Hotel in Courchevel angesteckt hat. “Das ist ein Tourismusort, da kommen viele Leute hin. Läuft in Frankreich nicht viel anders ab als etwa in Ischgl. Viele Menschen und Ende März noch keine Regeln. Da hat es meine Familie wohl aufgeschnappt”, so Pinturault, der sich derzeit in Tirol auf die neue Saison vorbereitet. Bis auf eine leichte Beeinträchtigung des Geschmackssinns habe er keine Probleme mehr, auch nicht mit der Lunge. “Nein, alles top. Ich habe mich gerade in Salzburg durchchecken lassen. Alles normal, auch die Blutwerte. Ich bin gesund, das ist das Wichtigste. Und ich habe Covid-Antikörper. Nur weiß noch niemand, wie lange mir das nützt. Ein halbes Jahr, ein Jahr, zwei Jahre”.

Pinturault war im Frühling mit Coronavirus infiziert

In Japan hat eine Densuke-Wassermelone bei einer Auktion den “Schnäppchenpreis” von umgerechnet rund 1.800 Euro erzielt. Die 220.000 Yen sind weniger als ein Drittel des Rekordpreises, den eine solche Premium-Melone noch im vergangenen Jahr beim traditionellen Auftakt der Saison auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido erzielt hatte.   Dies sei aber zu erwarten gewesen, schuld sei die Coronakrise, sagte ein Sprecher des Frischemarktes in Asahikawa laut Medien. Damit erlitt die rare Wassermelone das gleiche Schicksal wie kürzlich zwei der ebenfalls berühmten Yubari-Melonen, die für “nur” 1.000 Euro versteigert worden waren.

Densuke-Wassermelone für "nur" 1.800 Euro versteigert

Auch die SPÖ zeigt sich beim möglichen Einsatz von “Big Data” gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie skeptisch. Für Parteichefin Pamela Rendi-Wagner ist dies “eine äußerst sensible Thematik”, sie verlangte am Freitag via Aussendung die Einsetzung einer Task Force mit Vertretern der Opposition, der Datenschutzbehörde und Verfassungsrechtsexperten. “Big Data” könne wesentliche Eingriffe in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger bedeuten, meinte Rendi-Wagner.

SPÖ für Task Force zu "Big Data"

Bei einer routinemäßigen Qualitätskontrolle wurde bei dem Produkt “SPAR PREMIUM Wildlachsaufstrich 125g” mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 7.8.2020 und 31.8.2020 eine mögliche Verunreinigung durch größere Grätenteile festgestellt. Daher hat die Supermarktkette “Spar”, das Produkt vorsorglich zurückgerufen, wie am Donnerstagabend in einer Aussendung betont wurde. Kundinnen und Kunden werden aufgefordert, das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 7.8.2020 und 31.08.2020 nicht zu verzehren. Alle Kunden, die das Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen Spar-, Eurospar-, Interspar-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen die Kunden auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.

"SPAR PREMIUM Wildlachsaufstrich 125g" zurückgerufen

In einer Streusplittbox und an einem Zaun endete Mittwochabend für einen Autolenker eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, nachdem sich der Mann einer Kontrolle entziehen wollte.

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