Sporthändler in Wintersportorten leiden trotz Wiedereröffnung

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Sporthändler in Wintersportorten leiden trotz Wiedereröffnung

Die Intersport-Händler in den Österreichischen Tourismusorten schreiben trotz Wiedereröffnung nach dem sechswöchigen Corona-Lockdown hohe Minuszahlen: “Durch das Ausbleiben der Touristen hat sich an unserer Lage leider nichts geändert.”

In den städtischen Regionen und im Osten Österreichs geht es den Intersport-Händlern besser. Die Kundenfrequenz am ersten Tag der Öffnung, also am 8. Februar, sei gut gewesen.

“Wie wir erwartet haben, wurden viele Zielkäufe getätigt, da die meisten Kunden momentan langes Stöbern und Flanieren vermeiden“,heißt es von Intersport. Aufgrund des hohen Lagerdrucks bei der Winterware seien in diesen Warengruppen hohe Rabatte gewährt worden.

Wintertextilien bleiben aber das Sorgenkind der Branche. Mit Blick auf den zurückkehrenden Winter wurden vor allem Langlauf- und Tourenski verkauft. Auch die Nachfrage nach Fahrrädern ist hoch.

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