Staatsoper benötigt größten Teil der Hilfsgelder

Merken
Staatsoper benötigt größten Teil der Hilfsgelder

Der Bund hat heuer insgesamt 33,5 Millionen Euro allein den  bundeseigenen Theater- und Museums-Betrieben zusätzlich zur Verfügung gestellt: 15 Millionen davon bereits im Frühjahr, noch einmal 18,5 Millionen Euro im Herbst.

Jetzt liegen die genauen Zahlen vor, wie diese Mittel aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds verteilt wurden. Ziel der Förderungen sei es die Liquidität und den Bestand der Betriebe zu sichern, Arbeitsplätze zu erhalten und die Auswirkungen des Lockdowns auszugleichen.

So wurde aufgeteilt

Die Bundesmuseen erhielten insgesamt 23,1 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln für 2020. Das Kunsthistorische Museum 6,4 Millionen Euro, die Albertina 6,2 Millionen Euro, das  Belvedere 6,2 Millionen Euro, das Naturhistorische Museum 2,4 Millionen Euro,  MAK 0,5 Millionen Euro, mumok 0,5 Millionen Euro, das Technische Museum 0,5 Millionen Euro und die Österreichische Nationalbibliothek 0,4 Millionen Euro.

Die Bundestheater erhielten 10,4 Millionen Euro an Covid-Sondermitteln. Das Burgtheater eine Million Euro, die Volksoper 1,3 Millionen Euro und die Staatsoper 8,1 Millionen Euro.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Eishockey-Stürmer Michael Raffl muss gleich nach dem ersten Spiel nach Wiederbeginn der National Hockey League (NHL) pausieren. Der Villacher krachte am Sonntag beim 4:1-Erfolg der Philadelphia Flyers gegen die Boston Bruins im Schlussdrittel unglücklich in die Bande und fällt nun auf unbestimmte Zeit aus. Aufgrund der Vereinbarungen dürfen die Clubs der NHL keine Details über Verletzungen oder Corona-Tests bekanntgeben, daher blieb Trainer Alain Vigneault auch zurückhaltend. “Ich kann nicht in Details gehen, ich kann nicht über die Länge sprechen wegen des NHL-Protokolls, aber ich kann sagen, dass er für einige Zeit nicht zur Verfügung stehen wird”, erklärte der Cheftrainer der Flyers. Raffl hatte am Sonntag in Toronto, wo die Eastern Conference ihr Play-off absolviert, eine starke Leistung geboten. Der 31-Jährige hatte das 1:0 erzielt und das Tor zum 2:0 vorbereitet.

Michael Raffl fällt in NHL für unbestimmte Zeit aus

Chinas Super League nimmt am Samstag nach fünfmonatiger Spielpause aufgrund der Coronakrise wieder den Spielbetrieb auf. Obwohl in der Volksrepublik die Pandemie seit Monaten weitestgehend unter Kontrolle gebracht wurde und es kaum noch Infektionen gibt, ließen sich die Behörden viel Zeit mit der Entscheidung, grünes Licht auch für den Fußball zu geben. Auch Marko Arnautovic ist wieder im Einsatz. Die Regeln, an die sich der chinesische Fußballverband halten muss, sind streng. Die Stadien bleiben vorerst auch in China leer. Außerdem wird die Liga nur zentral in zwei Städten ausgetragen, nämlich in den chinesischen Metropolen Dalian und Suzhou. Jeweils acht Teams sind an beiden Orten in Hotels untergebracht und von der Öffentlichkeit komplett abgeschirmt. Erst nach einer separat in den beiden Städten ausgetragenen Vorrunde treten die Finalisten in einer Meisterschafts- und einer Abstiegsrunde gegeneinander an. Arnautovic befindet sich nach 14-tägiger Quarantäne seit Anfang der vergangenen Woche wieder im Mannschaftstraining. “Endlich ‘back in business’ für Shanghai SIPG”, postete Österreichs Teamstürmer dieser Tage auf Instagram mit Verweis auf das erste Ligaspiel nächsten Montag gegen Tianjin Teda. Gespielt wird in Suzhou in der unmittelbaren Nachbarschaft von Shanghai. Der Kalender hat es in sich: Bis 31. August wird Shanghai SIPG acht Ligaspiele absolvieren. Zu Arnautovic und Brasiliens Ex-Teamstar Hulk holte der Verein mit dem 29-jährigen Ricardo Lopes Pereira noch einen weiteren Angreifer aus Brasilien. Für Spieler gilt eine strikte Ausgangssperre. Treffen mit der Familie sind tabu. Nicht einmal Essen dürfen sie sich eigenständig in ihre Hotels liefern lassen. 1.870 Spieler, Betreuer und Offizielle wurden vor dem Start auf Covid-19 getestet, alle Tests fielen laut Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua negativ aus. Auch für die Super-League-Clubs geht es ums Finanzielle. “Wenn es wieder Spiele gibt, gibt es auch wieder ein Geschäft”, betonte Liu Yi, Generalsekretär von Chinas Fußballverband. Vor allem die Einnahmen durch TV-Übertragungsrechte sprudeln nun wieder für die angeschlagenen Vereine. Die Stadien bleiben zwar leer, dennoch hat sich die Liga einiges einfallen lassen, um die Spiele zumindest im Fernsehen für die Fans zu einem Erlebnis zu machen. Um eine bessere Atmosphäre für die TV-Zuschauer zu schaffen, soll ein Augmented-Reality-System installiert werden, das die leeren Tribünen mit virtuellen Zuschauern füllt. Außerdem sollen die Übertragungen mit aufgezeichneten Fan-Gesängen aus den Stadien unterlegt werden. Um die Atmosphäre für die Spieler zu verbessern, werden bei Toren thematische Vereinsvideos auf riesigen Bildschirmen abgespielt. Fans können vorher abstimmen, zu welchen Songs ihre Spieler einlaufen. Auch hat der chinesische Fußballverband ein virtuelles Heim- und Auswärtssystem erdacht. Die zwei Vorrunden-Stadien werden abwechselnd im Stil der jeweils spielenden Mannschaften dekoriert. Verbandschef Liu gibt zu, dass nun alles “nicht ganz wie gewohnt” sei. Aber immerhin sei es eine enorme Verbesserung im Vergleich zu der düsteren Stimmung, die vor einigen Monaten herrschte, als viele Clubs um ihre Zukunft kämpften. Der eigentliche Saisonstart war für Ende Februar angesetzt. Der Verband hoffte dann auf einen Beginn Ende Juni, von staatlicher Seite wurde dieser Plan aber nicht genehmigt.

Arnautovic "back in business" - Chinas Super League startet

Gleich eine ganze Reihe geparkter Autos wurden in der Nacht auf Freitag in Wels-Vogelweide beschädigt. Die Polizei ermittelt.

Sachbeschädigung: Reihe abgestellter Autos in Wels-Neustadt beschädigt

Bitte geh zu keinem Arzt, wenn es nicht dringend notwendig ist, und verschiebe die Termine! Das empfiehlt die Ärztekammer! Angesichts der aktuellen Corona-Situation sei es wichtig, Ärzte und Pfleger so gut es geht zu schützen. In die Praxen sollte man daher nur mit einer Voranmeldung kommen. Und wenn es nur um eine Krankmeldung geht: Die kannst du ab sofort auch elektronisch und telefonisch bekommen.

Arzttermin nur in dringenden Fällen

Der Kinostar (“Jumanji – The Next Level “) wünscht sich, dass Trump auf das Land zugehe, seine Hand ausstrecke und sage: “Ich höre euch, ich höre euch zu.” Schauspieler Dwayne “The Rock” Johnson hat seine Solidarität mit der “Black Lives Matter”-Bewegung zum Ausdruck gebracht und sich an US-Präsident Donald Trump gewandt. “Wo bist du”, sagt der 48-Jährige mehrmals in einem knapp achtminütigen Video, das er in der Nacht zum Donnerstag auf Twitter postete. “Wo ist unser Anführer in dieser Zeit, wo unser Land auf den Knien ist – bettelnd, flehend, verletzt, wütend, frustriert, im Schmerz und ausgestreckten Armen, nichts anderes wollend, als gehört zu werden.” Der Kinostar (“Jumanji – The Next Level “) wünscht sich, dass Trump auf das Land zugehe, seine Hand ausstrecke und sage: “Ich höre euch, ich höre euch zu. Und ihr habt mein Wort, dass ich bis zu meinem Todestag, meinem letzten Atemzug, alles in meiner Macht Stehende tun werde, um die notwendige Veränderung herbeizuführen und Gleichheit herzustellen. Denn jedes schwarze Leben zählt”, sagt “The Rock”. Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz vor eineinhalb Wochen ist es in den USA landesweit zu heftigen Protesten gekommen. Mehrere Prominente haben sich mit den Demonstranten solidarisiert. Präsident Donald Trump ist unterdessen in die Kritik geraten. Ihm wird vorgeworfen, das Land zu spalten.

Dwayne Johnson wendet sich mit emotionaler Botschaft an Trump

Österreichs römisch-katholischen Bischöfe sind am Montag in Mariazell zu ihrer bis Donnerstag laufenden Sommer-Vollversammlung zusammengetroffen. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Wahl des neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz, nachdem Kardinal Christoph Schönborn (75) altersbedingt seinen Rücktritt von diesem Amt erklärt hat. Offen ist, an welchem der vier Tage die Wahl erfolgen wird. Der neue Vorsitzende muss aus dem Kreis der Diözesanbischöfe gewählt werden. Alle fünfzehn Mitglieder der Bischofskonferenz sind aktiv wahlberechtigt, wobei sich diesmal mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics und Weihbischof Stephan Turnovszky zwei Mitglieder für die Tagung in Mariazell entschuldigt haben, wie die Kathpress berichtete. Erstmals nimmt der neue Kärntner Bischof Josef Marketz an einer realen Vollversammlung des Episkopats teil. Bei dem bis Donnerstag angesetzten Treffen der Bischöfe gelten besondere Schutzmaßnahmen. So mussten alle Mitglieder der Bischofskonferenz im Vorfeld einen Corona-Test machen. Auch das Tagungsprogramm musste der Situation angepasst werden: So ist diesmal kein Studiennachmittag mit externen Personen geplant. Die sonst übliche Festmesse zum Abschluss der Tagung in der Basilika mit zahlreichen Gläubigen entfällt ebenfalls. Die Corona-Pandemie steht auch inhaltlich im Zentrum der Tagung. Neben den gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen der Krise sind genauso ihre Auswirkungen auf die Kirche ein zentrales Thema der bischöflichen Beratungen. Für Freitag (19. Juni) ist in Wien eine Pressekonferenz mit Schönborn sowie dem neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz geplant. Anders als sonst üblich wird die Pressekonferenz im Stephanisaal auf Stephansplatz 3 stattfinden, der aufgrund seiner Größe genug Platz für die nötigen Abstände bietet.

Katholische Bischöfe machen sich an Schönborn-Ablöse