Stadt Wien will Sängerknaben retten

Merken
Stadt Wien will Sängerknaben retten

Die Stadt Wien will die Wiener Sängerknaben retten, die durch die Coronakrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. “Ich kann mir vorstellen, dass die Stadt die Sängerknaben mit einer Subvention in der Höhe von einer Million Euro unterstützt”, sagte Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) im Interview mit dem “Kurier”.

Allerdings müsse sich auch der Bund beteiligen, fordert er. “Ich erwarte mir hier Vorschläge”, sagte Hanke.

Für eine Beteiligung der Stadt im Rahmen der “Stolz auf Wien Beteiligungs GmbH” kämen die Sängerknaben nicht in Frage, da sie als Verein organisiert sind. An welchen fünf Firmen sich die Stadt hier in einer ersten Runde beteiligen will, will Hanke Mitte September bekanntgeben. Vorerst stünden 50 Mio. Euro zur Verfügung, sagte er, er kann sich aber auch eine Aufstockung vorstellen: “Wenn Bedarf besteht, finde ich weitere Investoren.”

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Am kommenden Donnerstag (9. Juli) ist der “Megxit”, die Loslösung von Prinz Harry und Herzogin Meghan vom britischen Königshaus, 100 Tage her. Noch immer gibt es aber kaum öffentliche Auftritte des Paares in ihrer neuen Wahlheimat Los Angeles. Gummihandschuhe statt edler Garderobe, Suppenküchen anstelle von Empfängen: Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) gehen ihr Leben in Kalifornien gänzlich unglamourös an. Am kommenden Donnerstag (9. Juli) ist der “Megxit”, ihre Loslösung vom britischen Königshaus, schon 100 Tage her. Noch immer gibt es aber kaum öffentliche Auftritte des Paares in ihrer neuen Wahlheimat Los Angeles. Und wenn, dann zeigten sich die Royals mit hochgekrempelten Hemdsärmeln bei Wohltätigkeitsorganisationen. In der Backstube von “Homeboy Industries”, wo frühere Gangmitglieder und Ex-Häftlinge arbeiten, packte das Paar Ende Juni “völlig engagiert und sehr ungezwungen” mit an, berichtete Projektgründer Greg Boyle der US-Zeitschrift “People”. Mit Mundschutz, Gummihandschuhen und Haarnetzen, mitten in der Corona-Pandemie, waren die beiden kaum zu erkennen. Schon wenige Wochen nach der Aufgabe ihrer royalen Pflichten Ende März und nach einer kurzen Zwischenstation auf Vancouver Island in Kanada teilten sie bereits in der Metropole Los Angeles Mahlzeiten an Kranke und Bedürftige aus. Solche Einblicke in ihr Leben sind rar, erst Recht wenn es um den kleinen Archie geht. Zum ersten Geburtstag ihres Sohnes veröffentlichten sie Anfang Mai ein Video, in dem Meghan ihrem Sohn aus dem Kinderbuch “Duck! Rabbit!” vorliest, die kleine Familie wirkte völlig entspannt. Königin Elizabeth II. (94) hat ihren kleinen Urenkel seit Monaten nicht mehr gesehen. Sie harrt gemeinsam mit Ehemann Prinz Philip (99) in der Corona-Krise auf Schloss Windsor bei London aus. Kontakt zu Harry und anderen Royals hält sie per Telefon und Videocall. Der 31. März war der letzte Tag als Vollzeit-Royals für Harry und Meghan. Sie einigten sich mit dem Königshaus auf einen klaren Bruch und wollten finanziell unabhängig sein. Im kommenden Jahr will die Königin alle mit dem Paar getroffenen Vereinbarungen auf den Prüfstand stellen. Dazu zählen auch der Verzicht auf die lukrative Marke “Sussex Royal” sowie auf die Anrede “Königliche Hoheit”. Wovon leben die beiden nun? Meghan erklärte in einem Prozess gegen die britische Zeitung “Mail on Sunday”, in der es um die Veröffentlichung eines Briefes an ihren Vater ging, wieder unternehmerisch tätig zu sein. Was sie genau macht, ist öffentlich allerdings nicht bekannt. Finanziell haben die beiden ein gutes Polster – allerdings haben sie auch einen aufwendigen Lebensstil. Im April hatte das Paar Pläne für die Gründung seiner gemeinnützigen Organisation “Archewell” für soziale Projekte verkündet. Wie steht es darum? Zu diesem Zeitpunkt noch nichts Neues, so lautet die knappe Antwort ihrer Sprecher auf Anfrage. Harry und Meghan erklärten der britischen Zeitung “The Telegraph” zumindest die Herkunft des Namens: “Archewell ist ein Name, der das antike Wort für Kraft und Handeln kombiniert mit einem anderen, das die tiefen Ressourcen anklingen lässt, die jeder von uns braucht.” Seinen Rückzug von den Royals hat Harry symbolisch noch einen kleinen Schritt weiter getrieben. Von der Webseite seiner Initiative “Travalyst” für nachhaltigen Tourismus sei der Ehrentitel “His Royal Highness” entfernt worden, berichtete “People.com”. Übrig bleibt – wie mit der Queen vereinbart – nur der Herzog von Sussex. Je weniger der Prinz und die Herzogin preisgeben, umso mehr müht sich die Boulevardpresse in den USA und Großbritannien ab. Werden sie weiter in Beverly Hills in der Luxusvilla von Hollywood-Mogul Tyler Perry wohnen oder suchen sie ein eigenes Haus im Küstenort Malibu, rätselte das Portal “Pagesix.com”. Anderen Berichten zufolge könnte Meghans Mutter Doria Ragland, eine in Los Angeles lebende ehemalige Yogalehrerin und Sozialarbeiterin, bei der kleinen Familie einziehen. Die Briten scheinen enttäuscht vom einstigen Traumpaar zu sein. Harry ist in seiner Heimat nicht mehr so beliebt wie früher. Ein Großteil der Briten findet, er sollte nicht mehr finanziell von seinem Vater, Thronfolger Prinz Charles, unterstützt werden. Und über die frühere US-Schauspielerin Meghan ziehen Boulevardmedien teils kräftig her. Meghan habe sich am Hofe zu viel herausgenommen, komme mit der Queen nicht klar und habe auf der Hochzeit von Prinzessin Eugenie der Braut die Schau gestohlen, weil sie dort ihre eigene Schwangerschaft verkündet habe. “Das war ein großer gesellschaftlicher Fauxpas”, heißt es in dem neuen Buch “Royals at War” (Royals im Krieg). Die Adels-Expertin Penny Junor hatte schon früh vorausgesagt, dass Harry und Meghan “ziemlich irrelevant” werden könnten. “Es ist sehr traurig”, sagte die britische Autorin. Tatsächlich bereitet ein anderes Mitglied der Königsfamilie vermutlich aber noch mehr Kummer: Harrys Onkel Prinz Andrew. Er soll in den Missbrauchsskandal um den inzwischen gestorbenen US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein verwickelt sein. Der Druck auf den 60-Jährigen nimmt zu und seine royalen Pflichten lässt er ruhen. In der Öffentlichkeit wird Andrew kaum noch gesehen.

100 Tage "Mexit": Arbeit in der Suppenküche statt Glamour

Die bei österreichischen Urlaubern beliebte Adria-Badeortschaft Jesolosetzt Drohen ein, um Bürger davon abzuhalten, während der Osterfeierlichkeiten Ausflüge am Strand zu unternehmen. Alle Zugänge zum Strand wurden gesperrt. Die Polizei wird von Karfreitag bis Ostermontag besonders gründlich die Straßen kontrollieren, teilte die Gemeinde mit. Die Polizeistreifen sollen aufgestockt werden und auch spätabends unterwegs sein. Eingesetzt werden auch Videokameras, die die Nummernschilder der Autos lesen. Auch die Häfen sind gesperrt, berichteten lokale Medien am Donnerstag. “Wir haben uns zu einem äußerst strengen Kurs entschlossen. Wir haben Berichte erhalten, laut denen Personen, die eine Ferienwohnung in Jesolo besitzen, auf dem Weg zu uns sind”, sagte Jesolos Bürgermeister Valerio Zoggia. “Unter normalen Umständen wären wir sehr glücklich, sie zu empfangen, doch in dieser außerordentlichen Situation können wir im Kampf gegen die Epidemie nicht nachlassen”, sagte Zoggia.

Jesolo setzt zu Ostern Drohnen gegen Ausflügler ein

Die Feuerwehr wurde Mittwochabend zu einem Brandverdacht beziehungsweise zu einer starken Rauchentwicklung nach Wels-Waidhausen alarmiert.

Brandverdacht: Starke Rauchentwicklung aus Kamin eines Hauses in Wels-Waidhausen

Durchschnittlich rund 21.600 Schüler pro Tag sind nach der Schulöffnung im Mai entweder aufgrund Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder aus psychischen Gründen nicht in die Schule gegangen. Das zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ durch Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP). Am höchsten war ihr Anteil in Wien. Betrachtet wurde dabei der Zeitraum zwischen 4. Mai und 12. Juni. Zum ersten Zeitpunkt waren nach den Schließungen aufgrund der Coronapandemie nur die Abschlussklassen wieder in die Klassen zurückgekehrt, zum zweiten Zeitpunkt auch schon alle anderen Schüler. Dabei gab es zwei Entschuldigungsgründe: Der erste betraf jene Schüler, die “zwar keiner Risikogruppe angehören, sich aber aufgrund der aktuellen Situation psychisch nicht in der Lage sehen, dem Unterricht beizuwohnen”. Von diesem machten im Schnitt pro Tag rund 15.000 Schüler Gebrauch, das entspricht einem Anteil von 1,6 Prozent. Am höchsten war dieser in Wien mit vier Prozent (8.300 Schüler), alle anderen Länder lagen unter dem Österreich-Schnitt. Der zweite Entschuldigungsgrund galt für jene Kinder und Jugendliche, die selbst einer Risikogruppe angehören oder mit Angehörigen einer Risikogruppe im gleichen Haushalt leben. Diesen nutzten 6.600 Kinder bzw. ein Anteil von 0,7 Prozent. Auch hier verzeichnete Wien mit 1,7 Prozent den höchsten Anteil (3.400 Schüler), knapp über dem Österreich-Schnitt lag sonst nur Niederösterreich (0,8 Prozent bzw. 1.400 Schüler). Der Unterschied zwischen den beiden Entschuldigungsgründen: Wer aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe daheimblieb, musste ein Attest oder eine behördliche Quarantäneanordnung vorliegen und erhielt auf Antrag weiter Distance Learning. Wer sich psychisch nicht in der Lage sah, am Unterricht teilzunehmen, brauchte dafür keine Bestätigung. Allerdings musste in diesem Fall der Lernstoff selbstständig nachgeholt werden, eine Begleitung im Distance Learning war nicht vorgesehen.

Rund 21.600 Schüler pro Tag blieben nach Schulöffnung daheim

Das österreichische Außenministerium hat am Montagvormittag gegenüber der APA einen Bericht der Kronenzeitung bestätigt, wonach ein russischer Diplomat im Zusammenhang mit Wirtschaftsspionage bis zum 1. September Österreich verlassen muss. Die russische Botschaft kritisierte die Entscheidung in einer Erklärung als „unbegründet“ und stellte die Ausweisung eines österreichischen Diplomaten in den Raum. Laut der “Presse” handelt es sich um einen Mitarbeiter einer russischen Vertretung bei einer internationalen Organisation in Wien und um Spionage in einem österreichischen Hightech-Unternehmen. „Dieses Verhalten entspricht nicht der Wiener Diplomaten-Konvention“, sagte dazu Sprecher Peter Guschelbauer. Die Russe muss bis zum 1. September das Land verlassen. Details zu dem Fall wollte er nicht nennen.

Österreich erklärte russischen Diplomaten zur unerwünschten Person