Starke Einschränkungen für Party-Touristen auf Mallorca

Merken
Starke Einschränkungen für Party-Touristen auf Mallorca

Party-Touristen müssen auf Mallorca und den anderen Baleareninseln mit starken Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie rechen. Die Balearen wollten die Wiedereröffnung von Nachtklubs, Diskotheken und Bars so lange wie möglich hinauszögern, sagte Regionalpräsidentin Francina Armengol den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Sie begründete dies damit, dass an solchen Orten das Infektionsrisiko am schwierigsten zu kontrollieren sei. “Wir möchten garantieren, dass Urlaub auf Mallorca sicher ist”, sagte Armengol. Deshalb wolle ihre Regierung die Nachtklubs, Discos und Bars geschlossen halten, bis es eine Impfung gegen das Coronavirus gebe. Armengol äußerte zudem die Erwartung, dass die Coronakrise auch langfristig dazu beiträgt, dass es auf den Balearen keine Party-Exzesse mehr geben wird.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Dr. Michael Kalt (Allgemeinmediziner) im Talk.

Die Polizei konnte nun jenen Lenker ausforschen, welcher Dienstagfrüh in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) einen Pensionisten mit seinem LKW erfasst und dabei tödlich verletzt hat.

LKW-Lenker nach tödlichem Unfall in Marchtrenk ausgeforscht

Das von der Bundesregierung angekündigte Corona-Hilfspaket für Städte und Gemeinden dürfte Anfang kommender Woche finalisiert werden. Am Mittwoch gab es im Kanzleramt dazu eine weitere Gesprächsrunde auf Beamtenebene. In den nächsten Tagen sollen laut APA-Informationen weitere Verhandlungsrunden folgen, auch auf politischer Ebene. Vorliegen wird das Paket voraussichtlich erst nach dem Wochenende. Inhaltlich drangen aus den Verhandlungen vorerst keine Details nach außen. Weiterhin unbestätigt blieb das medial kolportierte Volumen von einer Mrd. Euro. Geplant ist grundsätzlich, den Kommunen Mittel zum Ausgleich der durch die Coronakrise bedingten Ausfälle bei den kommunalen Steuern zu gewähren. Ziel dabei ist es, Investitionen auf kommunaler Ebene sicherzustellen. Darüber hinaus steht im Raum, den Kommunen Zugang zu günstigen Finanzierungsmöglichkeiten über die Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) zu ermöglichen (zu Konditionen des Bundes).  

Gemeindefinanzen - Corona-Hilfspaket liegt wohl nächste Woche vor

Proteste gegen Bergwerke und Abholzung, Wasserkraftwerke und Großfarmen sind vielerorts gefährlich: Im vergangenen Jahr sind weltweit 212 Umweltschützer getötet worden, wie aus einer am Mittwoch von der Nichtregierungsorganisation Global Witness veröffentlichten Studie hervorgeht. Das sind durchschnittlich mehr als vier Morde pro Woche – und mehr als jemals zuvor. Zudem werden Umweltschützer in vielen Ländern wegen ihrer Arbeit immer wieder bedroht, verleumdet und vor Gericht gebracht. Die meisten Morde an Umweltaktivisten wurden der Studie zufolge in Kolumbien (64), den Philippinen (43) und Brasilien (24) verübt. Mehr als zwei Drittel aller Fälle registrierte Global Witness in Lateinamerika. Aber auch im EU-Land Rumänien wurden im vergangenen Jahr zwei Umweltaktivisten getötet. Die Organisation geht davon aus, dass die tatsächliche Zahl der getöteten Umweltschützer noch deutlich höher liegt, weil viele Fälle vertuscht oder nicht angezeigt werden. Hinter den Gewalttaten stecken laut der Nichtregierungsorganisation meist Unternehmen, Farmer und teilweise auch staatliche Akteure sowie kriminelle Banden, paramilitärische Gruppen und Rebellen. “Landwirtschaft, Öl, Gas und Bergbau sorgen für die Gewalt gegen Umweltschützer – das sind genau die Industrien, die durch Abholzung und Emissionen auch den Klimawandel befeuern”, sagt Rachel Cox von Global Witness. Die meisten Morde stehen im Zusammenhang mit Bergbau (50), gefolgt von Landwirtschaft (34) und Forstwirtschaft (24). “Viele der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen haben mit der Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen sowie Korruption in Politik und Wirtschaft zu tun”, sagt Cox. “Umweltschützer sind jene, die dagegen aufstehen.” Im äußersten Nordosten Kolumbiens kämpft Angelicá Ortiz bereits seit Jahren gegen die Umweltschäden durch die Kohlemine El Cerrejón. Der größte Steinkohletagebau Lateinamerikas erstreckt sich im Department La Guajira auf rund 690 Quadratkilometern und produzierte zuletzt mehr als 25 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr. “Unsere Wasserquellen versiegen, die Luft und das Wasser sind mit Schwermetallen belastet, die Menschen werden krank”, sagt Ortiz. Ihr Volk der Wayúu lebt in der Halbwüste von Guajira vor allem von der Viehzucht. “Wir kämpfen für unser Land, unsere Rechte und ein gesundes Umfeld”, sagt Ortiz. Auch Deutschland importiert Kohle aus Kolumbien. Allerdings ging die Menge zuletzt deutlich zurück. War das südamerikanische Land 2016 mit 8,1 Millionen Tonnen nach Russland noch der zweitgrößte Steinkohlelieferant für die deutschen Kraftwerke, rutschte Kolumbien mit nur noch 2,1 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr auf den vierten Platz. Dennoch sieht Umweltschützerin Ortiz die Stromkonsumenten in Deutschland in der Verantwortung. “Sie sollten wissen, was hier passiert, damit sie es hell und warm haben”, sagt sie. “Hier müssen ganze Dörfer weichen und die Menschen werden krank.” Zudem werden Ortiz und ihre Mitstreiterinnen vom Frauenverband der Wayúu wegen ihres Engagements immer wieder bedroht und eingeschüchtert. Trotz des Friedensvertrags zwischen der kolumbianischen Regierung und der linken Guerillaorganisation Farc hat die Gewalt gegen soziale Anführer, Menschenrechtsaktivisten und Umweltschützer in dem südamerikanischen Land zuletzt zugenommen. Die Zahl der Morde an Umweltaktivisten stieg 2019 um 150 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 64 Fällen entfallen rund 30 Prozent aller Morde weltweit auf Kolumbien. Ortiz ist bisher davongekommen, aber ihre Feinde haben sie immer im Blick. Zuletzt tauchte ihr Name auf einem Flugblatt mit dem Titel “Tod für alle – Soziale Säuberung” auf, das in La Guajira kursierte. “Es reicht, ihr Ratten. Bald werden wir einen nach dem anderen ausmerzen. Ihr habt 48 Stunden, um das Department zu verlassen”, hieß es dort. Ortiz ist geblieben – die Angst auch.

Viele Umweltschützer sterben im Kampf gegen Umweltausbeutung

Der im April 2020 Corona-bedingt eingeführte Wegfall der Leistungsnachweis-Pflicht für Studenten (oder Schüler) als Bedingung für den Erhalt der Familienbeihilfe wird verlängert. Eigentlich wäre diese Maßnahme mit September ausgelaufen, sie soll nun bis März 2021 ausgedehnt werden, gaben das Familien- und Finanzministerium bekannt. Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP) erklärte in einem Statement gegenüber der APA,von der Aussetzung der Anspruchsüberprüfung um ein weiteres halbes Jahr würden rund 320.000 Anspruchsberechtigte profitieren – nämlich alle jungen Erwachsenen ab 18 Jahren, die Familienbeihilfe beziehen und im Normalfall regelmäßig Nachweise über Schulbesuch oder Studium erbringen müssen. Automatische Weiterzahlung “Als Familien- und Jugendministerin ist mir die Unterstützung von Familien, aber auch Studierenden ein großes Anliegen”, begründete Aschbacher die Maßnahme. “Damit stellen wir sicher, dass Studierende bedingt durch veränderte Studienbedingungen im Rahmen der COVID-19-Krise die Familienbeihilfe weiter erhalten.” Die weitere Auszahlung der befristeten Familienbeihilfe bis März erfolge automatisch, ergänzte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Falls in der Zwischenzeit kein Anspruch mehr auf Familienbeihilfe bestehen sollte (etwa weil nach der Schule mit 18 Jahren keine weiterführende Berufsausbildung erfolgt), ist dies der Finanzverwaltung mitzuteilen.

Familienbeihilfe ohne Leistungsnachweis wird verlängert

Eine Dieselspur auf einer Länge von rund zehn Kilometern hat Dienstagvormittag ein defektes Fahrzeug im Bezirk Wels-Land gezogen.

Dieselspur auf rund zehn Kilometern Länge im Bezirk Wels-Land