Starkoch Tim Mälzer kocht für Helfer

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Starkoch Tim Mälzer kocht für Helfer
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Ein Wohngebäude ist Donnerstagnachmittag in Holzhausen (Bezirk Wels-Land) in Flammen aufgegangen. Das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.

Vollbrand eines Wohnhauses in Holzhausen

China startet seine Marsmission mit einem rotweißroten Farbtupfen: Auf der Rakete “Langer Marsch 5”, die voraussichtlich am Mittwoch die Raumsonde Tianwen-1 auf den Weg zum Mars bringen soll, prangt prominent das Logo der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG – als kleiner Dank für die gute Kooperation der beiden Länder im Weltraum, wie die FFG am Dienstag mitteilte. Die erste chinesische Marsmission Tianwen-1 soll vom Weltraumbahnhof Wenchang in der chinesischen Provinz Hainan starten. Sie besteht aus einem Orbiter, einem Landemodul und einem Marsrover. Die Raumsonde wird etwa sieben Monate bis zum Roten Planeten unterwegs sein. Dann soll das Landemodul samt Rover freigesetzt werden, während der Orbiter in der Marsumlaufbahn bleibt, um den Mars mit sieben wissenschaftlichen Geräten zu vermessen und zu erkunden. Klappt die Landung soll der rund 200 Kilo schwere Marsrover mit seinen sechs Messgeräten drei Monate lang Bodenproben nehmen und nach Anzeichen für Wasser auf dem Mars suchen. Eines der wissenschaftlichen Geräte am Orbiter ist ein Magnetometer, das von der University of Science and Technology China in Hefei gebaut wurde. Das in Graz ansässige Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat beim Design speziell der Digitalelektronik geholfen und eine spezielle Kalibriermessung mit den Flugsensoren durchgeführt, erklärte Werner Magnes vom IWF gegenüber der APA. Für die Zusammenarbeit hat die FFG ein Kooperationsabkommen mit der chinesischen Seite abgeschlossen. Das IWF sei in den 1980er-Jahren mit Phobos 1 und 2 sowie in den 1990er-Jahren mit Mars-96 an russischen Marsmissionen mit Magnetometern beteiligt gewesen und es gebe nach wie vor großes Interesse an der Magnetosphären-Forschung beim Mars. Gemeinsam mit dem Magnetometer am Rover der chinesischen Mission sowie jenen auf der Maven-Mission und dem In-Sight-Lander (beide NASA) werde es damit erstmals eine Vierpunkt-Magnetfeldmessung auf dem Mars geben.

Chinesische Marsmission startet mit rotweißrotem Farbtupfen

Taucher der Feuerwehr haben Dienstagvormittag in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) 67 aufgebrochene Zeitungskassen aus der Traun geborgen.

Taucheinsatz: Feuerwehrtaucher bergen bei Marchtrenk aufgebrochene Zeitungskassen aus der Traun

Schwere Unwetter hat es in am Donnerstagabend und in den Nachtstunden in Österreich gegeben. Heftige Gewitter, teils mit Hagel und Starkregen verursachten in der Nacht in mehreren Teilen Salzburgs Schäden. Im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich sorgte eine regionale am Gewitterzelle am Abend für überflutete Keller und Hangrutschungen. In Bad Gastein im Bundesland Salzburg mussten 16 Häuser evakuiert werden, weil der Scheiblingbach bedrohlich angestiegen war. Die 50 Bewohner verbrachten die Nacht in einem Hotel oder bei Verwandten. Weil eine Brücke weggerissen wurde, sind acht Häuser derzeit nur über einen Fußweg erreichbar. Gegen 22.00 Uhr war über dem Gasteinertal ein schweres Gewitter niedergegangen. Aufgrund des heftigen Regens standen in Bad Hofgastein innerhalb weniger Minuten 13 Keller und fünf Tiefgaragen unter Wasser. Während die Feuerwehr noch mit dem Auspumpen beschäftigt war, wurden die Helfer aus Bad Gastein in ihre Gemeinde zurückbeordert, weil dort der Scheiblingbach stark gestiegen war und über die Ufer zu treten drohte, schilderte Feuerwehrkommandant Herbert Stöckl der APA. 16 Häuser, die direkt neben dem Bach liegen, wurden sicherheitshalber evakuiert. 26 Bewohner wurde in einem Hotel untergebracht, 24 weitere fanden bei Freunden oder Verwandten Unterschlupf. Freitagvormittag ging der Wasserstand im Scheiblingbach bereits zurück. “Wenn es gut geht, können die Leute heute wieder in ihre Häuser zurück.” Auf jeden Fall müssen seinen Angaben zufolge die beiden Bachsperren rasch ausgebaggert werden, weil diese mit Geschiebe gefüllt wurden. Der Bach riss auch eine Brücke weg, weshalb acht dahinter liegende Häuser derzeit mit dem Auto nicht erreichbar sind, so Stöckl. Die Bewohner können aber über den Gasteiner Höhenweg zu Fuß in den Ort, allerdings mit einer Gehzeit von rund einer Stunde, sagte der Feuerwehrchef. In Bad Hofgastein trat der Wiedner Almbach über die Ufer und verlegte die Gleise der ÖBB-Tauernbahn, die daraufhin gesperrt werden musste. Die Bundesbahnen richteten zwischen Bad Hofgastein und Bad Gastein einen Schienenersatzverkehr ein. Ersten Informationen zufolge dürfte die Strecke noch den ganzen Freitag gesperrt bleiben. Auch in anderen Teilen Salzburgs kam es durch Starkregen zu kleinräumigen Überschwemmungen, so etwa in Mittersill, wo die Pass-Thurn-Straße gleich an mehreren Stellen unter Wasser stand. Auf der Passhöhe schoss das Wasser von einem Hang in ein Hotel und flutete im Keller mehrere Räume. Es entstand erheblicher Schaden. Insgesamt vermeldete das Landesfeuerwehrkommando 101 Unwettereinsätze, bei denen gut 500 Helfer von 16 verschiedenen Feuerwehren im Einsatz standen. In Niederösterreich sorgte nach Angaben von Bezirkskommandant Josef Huber eine regionale Gewitterzelle für überflutete Keller und Hangrutschungen im Bezirk Neunkirchen. Rund 200 Mitglieder von 23 Feuerwehren standen bis in die Nachtstunden im Einsatz, für Freitagvormittag waren Aufräumungsarbeiten geplant. Am stärksten betroffen war Huber zufolge der Ort Dörfles in der Gemeinde Willendorf, wo “riesige Wassermassen” registriert wurden. In einer Senke in der Nähe eines Reitstalls wurden mehrere Häuser überflutet. Das Wasser sei in diesem Bereich “mit leistungsstarken Pumpen” beseitigt worden, sagte Huber zur APA. Die B26 war von Sieding (Gemeinde Ternitz) bis Puchberg wegen mehrerer Hangrutschungen vorübergehend nicht passierbar. Wie auch Medien berichteten, beseitigte die Straßenmeisterei mit Baggern das Geröll von der Fahrbahn. Gesperrt war auch die Schneebergbahn. “Das war eine Sicherheitsmaßnahme, aufgrund der Regenmassen musste die Strecke beobachtet werden”, betonte Huber.

Schwere Unwetter in Österreich

Der Schauspieler und Kabarettist Ottfried Fischer (66) hat seine langjährige Lebensgefährtin Simone Brandlmeier (49) geheiratet. Das Jawort gaben einander die beiden im ganz kleinen Rahmen, wie er der “Bild”-Zeitung erzählte. “Ich wusste schon immer, dass ich Simone heiraten will. Aber durch die Corona-Krise wurde uns dieses Zeichen der Verbundenheit besonders wichtig.” Die standesamtliche Hochzeit fand demnach bereits am vergangenen Freitag im niederbayerischen Passau statt. Zuvor hatten bereits andere Medien darüber spekuliert. Angekündigt hatte das Paar die Hochzeit Ende Jänner. Das Thema sei ein wenig “drohend” im Raum gestanden, sagte er damals. Fischer und seine Partnerin sind seit 13 Jahren zusammen und leben in Passau. Bei der kleinen Feier waren dem Bericht zufolge 15 Angehörige und Freunde dabei. Die Corona-Bestimmungen hätten den Tag begleitet. “Natürlich haben wir während des gesamten Tages, auch bei unserer privaten Feier, sorgfältig auf den Corona-Schutz von uns und unseren Gästen geachtet”, zitierte “Bild” den Schauspieler. “Um Missverständnisse zu vermeiden, haben wir den Mundschutz beim Jawort aber abgelegt.” Menschenwürdiges Leben Seiner Lebensgefährtin widmete der an Parkinson erkrankte Kabarettistauch seinen im vergangenen Herbst erschienenen autobiografischen Erzählband. Das Paar war 2017 von München nach Passau gezogen, wo er das Haus seiner Großeltern geerbt hatte. Brandlmeier habe diesen Umzug und ein “menschenwürdiges Leben, abseits der Sanatorien, in einem richtigen Zuhause” möglich gemacht. Berühmt ist Fischer für Auftritte etwa in der Sat.1-Krimiserie “Der Bulle von Tölz”, in der ARD-Krimireihe “Pfarrer Braun” oder als Sir Quickly in der TV-Kultserie “Irgendwie und sowieso”, die 1986 im Bayerischen Rundfunk anlief. Vor mehreren Jahren schon machte Fischer seine Parkinson-Erkrankung öffentlich und gab sich kämpferisch.

Ottfried Fischer sagte Ja: Standesamtliche Hochzeit mit Lebensgefährtin

Es gab Schlagzeilen und viele Hinweise – aber auch drei Tage nach der Bekanntgabe der Mordermittlungen gegen einen Deutschen im Fall des seit 13 Jahren verschwundenen Mädchens Maddie sind weitere Details nicht bekannt. Die Verteidiger des Verdächtigen wollten sich zunächst nicht äußern. Bekannt wurde aber, dass Zusammenhänge zu einem Fall in Sachsen-Anhalt geprüft werden. Der aufsehenerregende Zeugenaufruf zur verschwundenen Maddie am Mittwochabend in der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY… ungelöst” nährt die Hoffnung, den Fall doch noch lösen zu können. Das damals dreijährige britische Mädchen Madeleine McCann war am 3. Mai 2007 aus einer Appartementanlage im portugiesischen Ferienort Praia da Luz verschwunden. Die Ermittler vermuten, dass ein 43-jähriger Deutscher das Mädchen entführte und umbrachte. Es gibt viele Hinweise, aber die Beweiskette ist nicht geschlossen. “Für einen Haftbefehl oder eine Anklage reicht es noch nicht aus”, sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Freitag. Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatten am Mittwoch überraschend bekanntgegeben, dass der 43-Jährige in dem Fall unter Mordverdacht steht. Er ist mehrfach wegen Sexualstraftaten auch an Kindern vorbestraft und sitzt derzeit in Kiel eine Haftstrafe ab, die das Amtsgericht Niebüll 2011 gegen ihn verhängt hatte. Dabei ging es um den Handel mit Betäubungsmitteln. Parallel ist wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn Untersuchungshaft angeordnet. Zuletzt verurteilte ihn das Landgericht Braunschweig am 16. Dezember 2019 wegen schwerer Vergewaltigung unter Einbeziehung früherer Strafen zu sieben Jahren Haft. Er hatte 2005, rund eineinhalb Jahre vor dem Verschwinden Maddies, in Praia da Luz eine damals 72-jährige Amerikanerin vergewaltigt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Revision liegt beim Bundesgerichtshof. Als Maddie in Praia da Luz an der Algarve verschwand, war der Mann 30. Er hielt sich zwischen 1995 und 2007 regelmäßig in der Region auf, einige Jahre davon in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Sowohl in Deutschland als auch Portugal wurde er mehrmals straffällig. Laut “Spiegel” weist das Strafregister des Mannes insgesamt 17 Einträge auf. Die Ermittler schließen weitere bisher unbekannte Straftaten des Mannes nicht aus. Die Staatsanwaltschaft Stendal prüft mögliche Parallelen zwischen dem Fall Maddie und einem Fall in Sachsen-Anhalt. Dort verschwand am 2. Mai 2015 das fünfjährige Mädchen Inga aus Schönebeck. Es werde nach Anhaltspunkten für Zusammenhänge zum Fall Inga gesucht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Nach Zeugenaufruf kein Durchbruch im Fall Maddie absehbar