Sting nahm Song als Corona-Remix auf

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Sting nahm Song als Corona-Remix auf

Musiker Sting hat gemeinsam mit Talkmater Jimmy Fallon und der Band “The Roots” einen seiner Songs – “Don’t Stand So Close to Me” – “Steh nicht so nahe bei mir” – extra für die Corona-Quarantäne neu aufgelegt.

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Der Sportminister Kogler wies auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Sports hin und stellte auch einen Hilfsfonds für Vereine und Verbände in Aussicht. Die Größenordnung der notwendigen Unterstützung für den Sport lasse sich derzeit “noch gar nicht so leicht schätzen”. Die Hilfe für den Sport könnte laut Kogler Teil des insgesamt 38 Milliarden Euro schweren Hilfspaketes sein, das die Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Folgen angekündigt hat.

Hilfefonds für Sport-Vereine und Verbände

In Edt bei Lambach (Bezirk Wels-Land) hat sich Dienstagfrüh ein schwerer Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ereignet. Eine Autolenkerin musste ausweichen und krachte gegen einen Baum.

Auto gegen Baum: PKW-Lenkerin bei Verkehrsunfall in Edt bei Lambach verletzt

Für den Sprecher der österreichischen Gastronomie, Mario Pulker, ist klar, dass die neuerlichen Beschränkungen ab Montag seine Branche belasten werden. Er fordert weitere Hilfen für die Betriebe, kritisiert aber auch so manche Kollegen, die sich in der jüngeren Vergangenheit nicht an die Vorgaben gehalten haben. “Die von der Bundesregierung präsentierten verschärften Maßnahmen in der Gastronomie treffen die seit Beginn der Corona-Krise schwer in Mitleidenschaft gezogene Branche massiv”, lautet die erste Reaktion des Branchensprechers in der Bundeswirtschaftskammer, Mario Pulker. Ab dem kommenden Montag, 0 Uhr, gibt es eine Beschränkung von maximal 10 Personen pro Tisch im Innenbereich, eine Maskenpflicht für Gäste im Lokal – und auch bei privaten Feiern beim Wirten, wie z.B. Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern, sind nur mehr bis 10 Personen möglich. “Brauchen weitere Hilfe” Umso wichtiger seien nun weitere Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Betriebe, kommentiert Pulker: „Wir wissen, dass es Maßnahmen braucht, um die aktuell steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen und sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Genauso wichtig ist es aber, die Gastronomie-Betriebe zu stützen und Einnahmenausfälle zu kompensieren, die durch die verschärften Maßnahmen zu erwarten sind.” Die angekündigte Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung um ein Jahr sei eine gute Nachricht und ein Lichtblick. Kritik und ein Appell Um die betroffenen Unternehmen in dieser neuerlichen Ausnahmesituation zu unterstützen, brauche es weitere “rasche und unbürokratische Hilfsmaßnahmen”, unterstreicht Pulker. Auch eine rasche Einigung beim Fixkostenzuschuss, der momentan seitens der EU blockiert wird, wäre enorm wichtig für Österreichs Gastronomiebetriebe. Kritik übt Pulker an jenen einzelnen Gastronomiebetrieben, die sich nicht an die Vorgaben gehalten haben: „Nun kommt die gesamte Branche wegen einiger weniger, die unfair agieren, zum Handkuss. Ich appelliere eindringlich an alle Betriebe, sich an die Regeln zu halten und so dazu beizutragen, die Infektionszahlen wieder zu senken.“

Das sagt die Gastronomie zu den wieder schärferen Maßnahmen

Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) hat seinen Hilfsfonds für die von der Coronavirus-Pandemie besonders hart getroffenen heimischen Vereine von einer Million auf 1,15 Mio. Euro aufgestockt. Aus rund 1.400 Anträgen wurden 800 Clubs ermittelt, die mit Hilfsgeldern bedacht werden können. Diese werden mit Ende Juni ausbezahlt, gab der Verband am Dienstagabend bekannt. 500.000 Euro stellen die österreichischen A-Nationalspieler zur Verfügung. Die Spende wurde durch Solidaritätsbeiträge der ÖFB-Spitze, von Partnern sowie aus Mitteln der verbandseigenen Charity mehr als verdoppelt. Eine Jury, der neben ÖFB-Präsident Leo Windtner unter anderem Teamkapitän Julian Baumgartlinger angehörte, entschied, nach einem Ranking abgestufte Zahlungen von 2.000 bzw. 1.000 Euro zu leisten. Bei Gleichwertigkeit der Förderwürdigkeit wurde laut Verbandsangaben das Engagement des jeweiligen Vereins im Bereich Frauen- und Nachwuchsfußball als Bewertungskriterium herangezogen. Vereine, die nicht zum Zug kamen, erhalten eine Einladung, mit 20 Personen kostenlos ein Länderspiel zu besuchen. “Es ist uns bewusst, dass wir angesichts der überwältigenden Zahl von Ansuchen nicht alle finanziellen Herausforderungen der Vereine lösen können”, sagte Windtner. “Die Unterstützung soll ein Zeichen an die Basis sein, dass Fußball-Österreich in schweren Zeiten zusammenhält.” Der Verbandschef sieht in Anbetracht der Herausforderungen, mit denen viele der 2.200 Fußballvereine aller Leistungsstufen im Land nach dem von Corona bedingten Saisonabbruch konfrontiert sind, auch die öffentliche Hand am Zug. Es sei wichtig, dass die angekündigten Hilfszahlungen für den Sport “so rasch und unbürokratisch wie möglich” beantragt werden können. “Wir als ÖFB haben hier einen ersten symbolischen Schritt gesetzt.”

ÖFB stockte Hilfsfonds für Vereine auf 1,15 Mio. Euro auf

Der Corona-Hotspot Spanien will erst im Juli seine Grenzen für ausländische Touristen öffnen. “Ab Juli wird der Empfang ausländischer Touristen unter sicheren Bedingungen wieder aufgenommen werden“, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Samstag in einer Rede an die Nation. “Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen”, erklärte der sozialistische Politiker. Mit seiner Ankündigung machte Sánchez Hoffnungen auf eine frühere Wiederaufnahme des Tourismus zunichte. Diese waren jüngst gewachsen, nachdem ein anderer Corona-Brennpunkt, Italien, die Grenzöffnung für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt hatte.

Spanien kündigt Grenzöffnung für Touristen für Juli an

Der Rechnungshof (RH) hat in einem am Freitag veröffentlichten Bericht die 2014/15 (AHS) bzw. 2015/16 (Berufsbildende höhere Schulen/BHS) eingeführte Zentralmatura untersucht und darin diverse Änderungen empfohlen. Zur Erreichung höchstmöglicher Objektivität sollten etwa die Klausuren nicht mehr vom Klassenlehrer korrigiert und Kompensationsprüfungen künftig schriftlich durchgeführt werden. Das Ministerium solle “langfristig” die Möglichkeit einer zentralen Korrektur der Klausuren im Auge behalten, heißt es in dem Bericht, für den exemplarisch die Jahre 2014 bis 2018 in den Bundesländern Kärnten und Oberösterreich geprüft wurden. Das wäre insbesondere dann zweckmäßig, wenn die Klausuren flächendeckend IT-gestützt verfasst würden. Von schriftlichen Kompensationsprüfungen erhofft der RH sich wiederum “ein höheres Maß an Standardisierung, Vergleichbarkeit und Objektivität” und weniger organisatorischen Aufwand. Während in Oberösterreich die Fünferquote 2018 nach den mündlichen Kompensationsprüfungen von 16 auf fünf Prozent zurückging, sank sie in Kärnten von 24 auf sechs deutlich stärker. Der RH vermutet “unterschiedliche Hilfestellungen” der Prüfer als Hintergrund. Weniger Aufwand soll auch der Vorschlag bringen, “langfristig” an den AHS und BHS bei der Überprüfung der Grundkompetenzen in der Mathematik dieselben Aufgaben einzusetzen. In diesem Fach thematisiert der RH auch die zuletzt intensiv diskutierten Schwankungen bei den Fünferquoten sowie die unterschiedlichen Anteile an “Nicht Genügend” je nach Schultyp bzw. Geschlecht: das Ministerium solle die Ursachen analysieren und Gegenmaßnahmen setzen. Angesichts der hohen Kosten für die Aufgabenerstellung in Fächern mit wenigen Matura-Kandidaten stellen die Prüfer infrage, welche Klausuren tatsächlich zentral erstellt würden müssen. Während beim Haupttermin 2017 im Fach Deutsch mit seinen rund 37.000 Kandidaten Pro-Kopf-Kosten von 10 Euro angefallen sind, waren es bei Altgriechisch (20 Maturanten) 1.598 Euro pro Kopf. Verbesserungsmöglichkeiten sehen die Prüfer auch bei der Erstellung der Prüfungsaufgaben: Der aufwendige Prozess der Erstellung solle auf “das unbedingt erforderliche Ausmaß” beschränkt werden. Das Ministerium solle sich außerdem einen Überblick über die Zahl der entwickelten Aufgaben seit Einführung der Zentralmatura verschaffen, anstelle der pro Schuljahr benötigten 715 Aufgaben wurden mehr als 1.000 beauftragt. Außerdem solle geprüft werden, ob Aufgaben neu aufbereitet werden können. Als “Schwachpunkt” der Zentralmatura sieht der RH auch “zu strenge Beurteilungskriterien”: In Mathematik reichen an den AHS zwar 16 von 48 Punkten für ein “Genügend” – diese 16 müssen aber im insgesamt 28 Punkte (inklusive Bonusaufgaben) umfassenden Grundkompetenzteil gesammelt werden. Das ist eine Quote von 57 Prozent – bei Schularbeiten sollen dagegen laut einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts schon 51 Prozent reichen. Ein ähnliches Problem gebe es in den lebenden Fremdsprachen, wo 60 von 100 Punkten für einen Vierer erreicht werden müssen, so der RH. In Mathe wurden zuletzt die Beurteilungskriterien allerdings bereits geändert: Neben den 16 von 28 Punkten im Grundkompetenzteil reichen alternativ auch insgesamt 24 von 48 Punkten. Die Oppositionsparteien forderten infolge des Rechnungshofberichts weitere Nachbesserungen, vor allem im Fach Mathematik. Während die FPÖ die Hintergründe für die Schwankungen bei den Fünferquoten geklärt sehen will, fordern SPÖ und NEOS schon vor der Matura mehr Förderangebote in diesem “Angstfach”. Auch die Sommerschule müsse um das Fach erweitert werden. Die NEOS wollen außerdem eine Zentralmatura nur noch in Deutsch, Mathematik und Englisch mit einem gemeinsamen Kern für alle Schulformen und einer zentralen Korrektur.

Rechnungshof empfiehlt Änderungen bei Zentralmatura